ich plane derzeit den Bau eines Doppelhauses mit de Gesamtabmessungen 18,24 x 10,46 Meter. Das Bauvorhaben soll in Norddeutschland verwirklicht werden. Es handelt sich auf dem Grundstück um festen gewachsenen Boden; nach ca. 90 cm ist auf dem gesamten Grundstück fester Boden (Verfärbung über hellbraun nach gelb) feststellbar. Das derzeitige Geländeniveau ist eher hoch und liegt nach erster Schätzung derzeit schon auf Höhe des späteren Fußbodens (OK) im Erdgeschoss.
Geplant ist eine normale Sohlplatte mit Streifenfundamente - keine biegesteife Platte.
Ein befreundeter Bauunternehmer sagte mir, dass ich auf jeden Fall einen Bodenaustausch machen müsse. Die Frage nach dem „warum“ konnte er mir nicht beantworten.
Ich persönlich sehe darin keinen Sinn, denn die Streifenfundamente sind ja frostfrei auf festen gewachsenem gelben Boden gegründet. Zudem bildet sich unter der Sohlplatte ohnehin immer eine Luftschicht aus, so dass nach kurzer Zeit keine Berührung zum Erdreich mehr da ist.
Bis vor wenigen Jahren hat bei uns in der Region kein Mensch einen Bodenaustausch gemacht.
Frage: Macht ein Bodenaustausch wirklich Sinn? Wozu soll er gut sein - schließlich kostet er sehr viel Geld…
Hallo ich will ehrlich sein ich kann dir die frage leider so nur zum teil beantworten. Wie du ja selber schon gemerkt hast hast du unterschiedliche bodenschichten und jetz ist die frage ob die zu bebauende schicht tragfähig genug ist um dei haus zu halten eigentlich haben wir in norddeutschland guten boden ana so richtig kann dir das erst jemand sagen wenn bodenproben genomme wurden die auch gut teuer sind. Du kannst aber auch das grobgewicht deines hauses berechnen und das durch die tragende fläche und dieser wert sagt dor ob zulässig oder nicht am besten du googlest das nochmal. Ekn bodenaustausch hat nur sinn bei kontaminierten oder nich bindigen böden (schluff lehm mergel) aba das was du hast hört sich schwer nach kies sand oder kiessandgemisch an vieleicjt auch sandstein womit das bauen kaum ein Problem wäre. Am sinnvollsten is du holst dir jemandem aus deiner nähe der dir das sagen und ausrechnen kann.
Gruß
Es lässt sich so aus der Ferne nicht beurteilen, schon gar nicht, wenn der Bauunternehmer keine schlüssige Begründung hierzu benennen kann.
Zunächst würde ich in näherer Nachbarschaft bei Neubauten die Bauherren befragen, dann dass örtlich Bauamt um Empfehlungen nachsuchen, wie auch einen Geologen bitten, die Situation einzuschätzen. Die wenigen Euros sollten sich hierbei lohnen.
Vermutlich geht es um die Standfestigkeit, welche mann aber auch mit Pfahlbauweise begegnen könnte.
Örtliche Tiefbau- oder Erdbauunternehmen haben bestimmt auch genug Erfahrung mit der hiesigen Tragfähigkeit der Bodenbeschaffung.
Wahlweise ein Konkurrenzunternehmen zu einem Kostenangebot auffordern.
In der Summe sollte sich ein Bild ergeben, welche zur tatsächlichen Notwendigkeit beiträgt.
Grüße aus München
Bodenaustausch ist nur bei sehr weichem oder nassem Untergrund erfoderlich.
Meist nur bei einer Plattengründung!
Wenn die Fundamente auf festem Untergrund gegründet werden ist alles bestens.
Ob ein Bodenaustausch erfoderlich ist entscheidet nur der Statiker oder ein Bodengutachter, nicht der Bauunternehmer. Sollte Erdmaterial bis zur unterkannte Bodenplatte fehlen, wird mit Schotter oder billigerem Recycling Material angefüllt und verdichtet.
Vielleicht hat einer der Nachbarn ein Bodengutachten das sich ein Statiker mal ansehen sollte,Wenn der Bauunternehmer nichts an dem Bodenaustausch verdient hat er auch keinen Grund falsche Angaben zu machen
Hallo B.Haak
Also ich bin der Meinung,wenn die Streifenfundamente frostfrei gegründet sind, und der Boden ausreichend tragfähig ist bedarf es keinerlei anderen Maßnahmen. Außerdem ist wie Sie schon richtig erkannt haben, unterhalb der Bodenplatte ist unrelevant für die Tragfähigkeit.
Also, ehrlich gestanden, wüsste ich auch nicht, warum du den Boden austauschen solltest, wenn die Fundamente auf tragfähigem Boden gegründet werden können. Ich würde den Bereich unter der Bodenplatte ca. 20 cm tief auskoffern und mit Kies auffüllen.
Frag doch mal beim Tiefbauamt nach, ob ihnen irgendwelche Probleme bekannt sind, die einen Austausch notwendig machen würden, ansonsten sind auch Statiker gute Ratgeber.
Viele Grüße
Bauunternehmer die in der Region ja öfter arbeiten, wissen in der Regel, mehr oder weniger aus dem Bauch heraus, ob ein tragfähiger Boden vorhanden ist oder ob ein Bodentausch vorgenommen werden muss. Natürlich ist er als Unternehmer auch darauf bedacht Geld zu verdienen und das verleitet manchmal einfach sicherheitshalber diese Empfehlung auszusprechen. Um ganz sicher zu gehen, könnte man Druckversuche (Lastplatten) durchführen lassen. Es gibt Institute z.B. LGA oder auch Private, die solche Untersuchungen anbieten. In Bayern ist es üblich die Sohle etwa 15-20 cm tiefer auszuheben und Schotter einzubringen und gut verdichten, das bringt schon einige Sicherheit. Auch wird unter der Bodenplatte vor dem Betonieren eine Kiesschicht eingebracht. Aus der Ferne kann man natürlich kein unumstößliches Urteil über die Tragfähigkeit des Baugrundes fällen.
Vielen Dank, dass Sie mich als Experte gewählt haben.
Ihrer Schilderung nach zu urteilen, bezwecken Sie einen konventionellen Neubau. Wieso planen Sie nicht innovativ und nachhaltig mit einer Gebäudehülle, in der VIP-Dämmung verarbeitet wird?
Ein Bodenaustausch hat immer Setzungen zur Folge, die ggf. mit Pfahlgründungen abgefangen werden müssen.
MfG