Gründung eines Unternehmens aber welche form

Ich möchte mit zwei Partnern ein Unternehmen gründen. Wir werden Tätig sein im EDV-Bereich. Das Problem welches wir nicht lösen können ist folgendes: Einer der beiden ist Kapitalgeber, die anderen zwei sind die Kreativen & die Arbeitskräfte. Wie sollen wir den Gewinn, falls der mal zustande kommt teilen? oder anderes gesagt wie sollen die zwei mit der Arbeitskraft also Know-how entlohnt werden und wie der Kapitalgeber.

Welche Gesellschaftsform wäre die günstigste für alle beteiligten Parteien?

Vielen Dank für eure Antworten

Alpy77

Tachchen :smile:

M.E. wäre eine Kommanditgesellschaft sinnvoll, wo ein Teil der Inhaber das Sagen hat und der Rest ‚stillhält‘. Aber Geld sollte mit dem Geschäft schon verdient werden… :wink:
Aber warte besser mal andere Meinungen ab, da mein Wissen diesbezüglich etwas eingerostet ist :expressionless:

In diesem Sinne
mfg M.L.

Hallo ASLAN,

Ich möchte mit zwei Partnern ein Unternehmen gründen. Wir
werden Tätig sein im EDV-Bereich. Das Problem welches wir
nicht lösen können ist folgendes: Einer der beiden ist
Kapitalgeber, die anderen zwei sind die Kreativen & die
Arbeitskräfte. Wie sollen wir den Gewinn, falls der mal
zustande kommt teilen? oder anderes gesagt wie sollen die zwei
mit der Arbeitskraft also Know-how entlohnt werden und wie der
Kapitalgeber.

Welche Gesellschaftsform wäre die günstigste für alle
beteiligten Parteien?

  1. Kapitalgeber=Einzelunternehmer, die anderen Angestellten
  2. GbR mit angepassten Vertrag. Die paar 100 EUR lohnen sich locker, wenn es dann Ernst wird.
    Merke: Verträge sind für den Streitfall da, also keine Konstellation mit dem Argument wegwischen, das wird uns nie passieren. Auch Todesfälle, Straftaten und Aufnahme von weiteren aktiven oder passiven Partnern (Kapitalgebern) berücksichtigen/regeln.

Ciao maxet.

Gründung eines Unternehmens aber welche form
Vielleicht dann doch gut vorbereitet eine Limited nehmen ?
Oder ist schon viel Geld da, was für „kapitalintensive“ deutsche
historische Formen übrig ist ?

such mal Imited/Ldt. im Archiv
HAllo,

Vielleicht dann doch gut vorbereitet eine Limited nehmen ?
Oder ist schon viel Geld da, was für „kapitalintensive“
deutsche
historische Formen übrig ist ?

Du kennst sicher die Diskussion dazu ?
z.B.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

ciao maxet

Ich möchte mit zwei Partnern ein Unternehmen gründen. Wir
werden Tätig sein im EDV-Bereich. Das Problem welches wir
nicht lösen können ist folgendes: Einer der beiden ist
Kapitalgeber, die anderen zwei sind die Kreativen & die
Arbeitskräfte.

Ich gehe einfach mal davon aus, daß du der Geldgeber bist. Wenn nicht, ist das Folgende einfach auf denjenigen umzumünzen.
Wie angedeutet, kommt das mit auf das vorhandene Kapital und den zu erwartenden Umsatz an. Ist eben ein Unterschied, ob du 5.000 oder 50.000 Kröten in das Geschäft stecken willst. Wenn genug Geld da ist, prüft mal die Einrichtung einer GmbH (&Co (KG)).

Reine KG würde ich nicht nehmen, da die genau umgekehrt funktioniert: einer erledigt die „Arbeit“, der Rest gibt das Geld und hält ansonsten die Klappe.

Wenn Kapital, Umsatz und Gewinn nicht so hoch anzusetzen sind, würde ich jedoch eine einfach GbR ins Auge fassen. Da ist per se gar nichts vorgeschrieben – ihr könnt und müsst einen detaillierten Vertrag ausarbeiten, wer welche Rechte und Pflichten hat, und wie das Geld aufgeteilt wird. Und, ganz wichtig: was passiert, wenn einer aussteigt, oder die GbR aufgelöst wird.

Weitere Möglichkeit, die aber mit einigen Fallstricken behaftet ist: du gründest ein Einzelunternehmen. Deine Partner melden sich als Freiberufler an (z.B. Software-Entwickler). Du erteilst ihnen Aufträge und gibst Vorschüsse, sie erledigen diese und schreiben dir Rechnungen. Du übernimmst wiederum den Vertrieb und was so dazugehört.
Aber: die Tätigkeit deiner Partner muss als „freiberufliche“ zulässig sein. Und ihr müsst aufpassen, daß das Ganze nicht als Scheinselbständigkeit ausgelegt wird. Sonst darfst du hinterher als de-Fakto Arbeitgeber für z.B. 1 Jahr die Sozialversicherung nachzahlen. Und das kann einem Gründer locker das Genick brechen.

Um diese Klippe von vornherein zu umschiffen, müsstest du (als Einzelunternehmer) deine Partner fest anstellen - zunächst vielleicht als „Teilzeit“ für 10€ pro Stunde. Wenn dann hinterher der Laden läuft, kannst du die Gehälter erhöhen und Gewinne als Weihnachtsgeld etc. ausschütten. Dabei geht natürlich immer ein Haufen für Sozialversicherung drauf.

Ds sind so die Möglichkeiten, die ich hier sehe. Empfehlen würde ich am ehesten die GbR, vorausgesetzt, ihr einigt euch über den Vertrag und die Aufteilung der Gewinne.