Hallo,
hatte heute meinen ersten Banktermin bei einer Sparkasse wegen eines Gründungsdarlehens. Ich hatte mich bereits vorher über diverse Förderprogramme der KfW informiert und wollte das Darlehen wegen der guten Konditionen natürlich gerne über die KfW laufen lassen. Bereits nach fünf Minuten erklärte mir die Beraterin, daß mein Finanzierungsbedarf (20000 Euro) leider zu gering wäre und die Sparkasse bei solchen Beträgen nicht über die KfW finanziert, sondern nur ihren eigenes Gründungsdarlehen anbietet. Dies zu „günstigen“ 6,99% nom./12 Jahre bei 166,00 Euro Rate und in Verbindung einer Lebensversicherung (ebenfalls 12 Jahre Laufzeit) für 143,00 Euro mtl…
Meine Frage ist nun, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ob diese Vorgehensweise bei allen Sparkassen so ist?
Vielen Dank im Voraus für die Rückmeldung.
Gruss
morpheus
das machen die, weil sie an den kfw darlehen nichts verdienen, sondern ihr zeug verkaufen wollen, die müssen, aber, wenn der kunde es will die kfw-anträge stellen, vorausgesetzt die fördervoraussetzungen sind gegeben, es handelt sich also um die übliche Abzocke der Banken
Hallo,
ja das ist wie bei mir genau das gleiche. Nur bei mir ist es so das ich keine Sicherheiten habe, bin ja auch noch jung woher soll ich ein Haus, große Massen an Gold oder etc haben?
So ist das in Deutschland und dann wundert man sich wenn alles untergeht
Sven
Hallo morpheus,
leider sagst Du nicht in welchem Bundesland Du gründen willst. Daher am Beispiel NRW, hier gibt es sog. Mikrodarlehen (wie übrigens auch in vielen anderen Bundesländern) die keineswegs immer über die Bank Deiner Wahl bei der KfW beantragt werden müssen:
http://www.nrwbank.de/de/existenzgruendungs-und-mitt…
Viel Erfolg!
Eve*
Guten Tag,
Hallo Eve,
auch bei uns (in Sachsen) gibt es das Mikrodarlehn über die Sächsische Aufbaubank und kann auch direkt beantragt werden. Das Problem ist jedoch, daß man hier für Investitionen 40% Eigenkapital vorweisen muss. Ich komme aber nur auf ca. 20%. Würde ich mir die laufenden Kosten in der Startphase finanzieren lassen wollen, würde ich über die SAB 80% bekommen. Erstens habe ich aber nicht so hohe Kosten und zweitens sind die Ausgaben nachweispflichtig. Ich kann hier also nicht „mogeln“ und die Investitionen als Kosten verstecken.
Ich habe jetzt in einem anderen Forum gelesen, daß die Genossenschaftsbanken (z.B. Volksbank)nicht ganz so auf ihre eigenen Kredite bestehen. Deshalb werde ich mir heute noch einen Termin bei einer Volksbank besorgen. Ausserdem habe ich nächste Woche noch ein Gespräch mit einem KfW-Berater. Der wird die Problematik ja sicherlich kennen und mir Tipps geben können.
Gruss
morpheus
Hallo morpheus,
Würde ich mir die laufenden Kosten in der Startphase
finanzieren lassen wollen, würde ich über die SAB 80%
bekommen. Erstens habe ich aber nicht so hohe Kosten und
zweitens sind die Ausgaben nachweispflichtig. Ich kann hier
also nicht „mogeln“ und die Investitionen als Kosten
verstecken.
Meinst Du mit „laufenden Kosten“ Deine „Betriebliche Aufwandsplanung“ je Monat? Wenn ja, dann ist es keineswegs unüblich 3-5 Monate Betriebsmittelfinanzierung (das kommt auf den Umfang des Geschäftsvorhabens an) unter dem Punkt Investitionen in den Businessplan miteinzurechnen.
Da muss weder „gemogelt“, noch etwas „versteckt“ werden.
Ausserdem habe ich
nächste Woche noch ein Gespräch mit einem KfW-Berater. Der
wird die Problematik ja sicherlich kennen und mir Tipps geben
können.
Bestimmt kann Dir der KfW-Berater hierzu auch mehr sagen.
Viele Grüße
Eve*