vielleicht wohne ich zu sehr in der Provinz, das es erst jetzt auch hier so kommt wie ich es damals schon vermutet habe.
Jeder erinnert sich bestimmt an das Pfand auf Einweggetränkeverpackungen, das uns der Herr Trittin verpasst hat. Das wurde damals hier ja von einigen hoch gelobt.
Nun was ist passiert? Ich gehe in meinen Lokalen Supermarkt und muss feststellen, dass die Flaschen der Deutschen Mineralbrunnen AG (also die Normsprudelflasche) auf einmal nicht mehr in den berühmten 12x 0,7l Glasflaschen sondern in 9x 1l Plastikflaschen vertrieben wird.
Die Mehrweg-Plastik-Flasche hat gegenüber der Mehrweg-Glasflasche ökonomische Vorteile. Beide sind Pfandgebunden.
Die Einweg-Platikflasche bzw. die Einweg-Getränkedose bzw. die Einweg-Glasflasche haben gegenüber den Mehrweg-Gebinden Nachteile. Diese Einweg-Gebinde werden jetz auch Pfandgebunden.
Pfand für beide Sorten heben also die Vorteile der Mehrweggebinde heraus.
vielleicht wohne ich zu sehr in der Provinz, das es erst jetzt
auch hier so kommt wie ich es damals schon vermutet habe.
WAS hast du denn vermutet?
Jeder erinnert sich bestimmt an das Pfand auf
Einweggetränkeverpackungen, das uns der Herr Trittin verpasst
hat. Das wurde damals hier ja von einigen hoch gelobt.
Das hat uns nicht Herr Trittin (von dem ich übrigens noch viel weniger halte als von dem rest seiner Partei - vielleicht abgesehen von Ströbele, der ist noch schlimmer), sondern wenn ich mich nicht irre Herr Töpfer, CDU, verpaßt.
Nun was ist passiert? Ich gehe in meinen Lokalen Supermarkt
und muss feststellen, dass die Flaschen der Deutschen
Mineralbrunnen AG (also die Normsprudelflasche) auf einmal
nicht mehr in den berühmten 12x 0,7l Glasflaschen sondern in
9x 1l Plastikflaschen vertrieben wird.
Na und - i.d.R. gibt es beide Typen nebeneinander. Das einzige Problem bei der PET-Flasche ist, daß sich kleinere Mineralbrunnen den Umstieg auf die neuen Abfüllanlagen nur schwer leisten können. Ansonsten aber (solange das Bier in Glasflaschen bleibt ) ist daran aber doch nichts auszusetzen.
Es handelt sich hierbei ja nicht um Einwegverpackungen, sondern genau wie bei der guten alten Glasflasche um eine Mehrwegflasche, die aber einige, schwerwiegende (bzw. leichtwiegende) Vorteile hat.
Sie zerbricht nicht beim Herunterfallen.
Die Kisten können auch von Frauen und Rentnern problemlos getragen werden.
-Umweltfreundlicher ist das ganze auch:
°- Die Herstellung einer PET-Flasche bedarf nur eines Bruchteils der Energie, die für die Herstellung einer Glasflasche gebraucht wird
°- Für den Transport von leichteren PET-Flaschen gilt natürlich dasselbe.
Eine andere Überlegung, die mir gerade so einfällt:
Wenn das Einwegpfand da ist, wird die Love-Parade trotzdem stattfinden. Und die Leute werden nach wie vor ihren Müll, trotz Pfand, nicht wieder mit nach Hause nehmen. Dadurch entsteht ein enormer Gewinn (Pfand muss nicht ausgezahlt werden). Damit könnte man doch wahrscheinlich glatt die Reinigungskosten bezahlen, oder?
Die Einweg-Platikflasche bzw. die Einweg-Getränkedose bzw. die
Einweg-Glasflasche haben gegenüber den Mehrweg-Gebinden
Nachteile. Diese Einweg-Gebinde werden jetz auch
Pfandgebunden.
Hat das etwas mit Parteispenden zu tun? Oder sind die Nachteile für gewöhnliche Bürger auch zu verspüren? *g*
ich finde diesen ganzen Trouble um diesen Dosenpfand schon merkwürdig, auch wenn ich ihn nicht genau verfolgt habe. So hörte ich davon, der Pfand solle eingeführt werden, wenn ein bestimmter Prozentsatz an Einweg- gegenüber Mehrwegverpackungen erreicht ist, oder dass dann der Pfand nur für Bier- und Wasser-, aber nicht für Softdrinks-Dosen auferlegt werden soll. Und mit der erneuten Verwertung scheint es ja auch nicht zum Besten bestellt zu sein: http://www.oneworldweb.de/ttd/ttd/t_dosen.htm
Allerdings sehe ich es grundsätzlich als eine Unart, wie oft wir Dosen ver(sch)wenden. Vor geraumer Zeit gab es in Hessen einmal einen Pflichtpfand für Imbussbuden, Cafés usw. auf jedes einzelne Stück Einwegverpackung. Und plötzlich standen etwa in Cafés Milch und Zucker statt in Döschen und Tütchen in Schüttgläsern, und im Fried Chicken wurde die Cola in Gläsern statt Dosen ausgegeben. Doch aus irgendeinem Grund wurde diese Verordung schon einige Zeit später wieder abgeschafft, und sofort stellten diese Geschäfte wieder auf Einwegverpackungen um.
Heute sehe ich alle Welt Dosen an Kiosken und Einwegverpackungen beim ALDI kaufen, weil’s ja so unheimlich praktisch und einfach ist, denn man muss sich keine Mühe wegen der Rückgabe machen. Doch als Verbraucher hat man noch nicht einmal unbedingt eine Alternative: Wenn man beispielsweise nicht gerade eine ganze Flasche Cola kaufen will und nach Alternativen zu Dosen fragt, wird mit den Achseln gezuckt. Es gibt kaum die kleineren Fläschchen - und wenn, sind sie meist auch Einweg -, und ich kenne in meinem Stadtteil nur noch ein einziges Kiosk, das kleine Cola-Pfand(glas)flaschen hat.
Man mag es erklären und Statistiken benennen, aber ich bin der Meinung, man sollte den Müll schon vorher durch Mehrwegverpackungen vermeiden, statt sich Gedanken um die Verwertung des Abfalls - von den Machenschaften des DSD will jetzt gar nicht sprechen! - zu machen. Natürlich ist das mit vielen Anstrengungen behaftet, aber dazu sind wir, Wirtschaft und Verbraucher, zu bequem.
Die Einweg-Platikflasche bzw. die Einweg-Getränkedose bzw. die
Einweg-Glasflasche haben gegenüber den Mehrweg-Gebinden
Nachteile. Diese Einweg-Gebinde werden jetz auch
Pfandgebunden.
Hat das etwas mit Parteispenden zu tun? Oder sind die
Nachteile für gewöhnliche Bürger auch zu verspüren? *g*
Tja haste´s denn nicht gemerkt?
Die Dose ist im Einzelpreis-Mengenvergleich um ein vielfaches teurer incl. Inhalt als die vergeleichbare Menge Flüssigkeit in einer Mehrwegflasche.
Beispiel: 1,5l Coke 1,60 Euro
1 Dose Coke 0,33 1,20 Euro
aber wenn du willst kannste ja weiterhin das teure trinken und die Dose wegschmeißen, dann steigt der Preis allerdings nochmal um 50 Cent.
Komm jetzt bitte nicht und vergleiche das Alkoholiker-Billig-Suppen-Bier mit nem Edelpils in einer Flasche.