ein Teil unserer Familie muss Blutverdünner schlucken und dass man deswegen grünes Gemüse nicht übermäßig essen soll, weiß ich.
Nur kann mir vll mal jemand verraten, was übermäßig heißt?
Denn um Weihnachten rum las ich irgendwo, es wäre ein Mann, der eben Blutverdünner einnimmt, nach dem Essen von ZUVIEL Rosenkohl beinahe gestorben. Hätte am Vitamin K gelegen, meine ich mich zu erinnern.
Ist das tatsächlich so gefährlich? Ganz streichen? Wo ich doch grad Rosenkohl…
Wer kann mir genaues sagen?
Vielen Dank und einen Guten Rutsch in ein gesundes Neues!
LG BB
sorry, dass ich meinen vorherigen Artikel gelöscht habe, aber das ist leichter, da editieren ja nicht funkzt.
Ich hatte einen entscheidenden Fehler - warum, weiß ich nicht, geschrieben…natürlich unterstützt Vitamin K die Blutgerinnung - kann also die Wirkung von Koagulantien aufheben
Allerdings nur bei dauernder Zuführ von Vitamin K über der empfohlenen Tagesdosis für Gesunde.
und für Tierbesitzer nicht wirklich brettfremd
wer meinen von mir gelöschten Artikel schon gelesen hatte, hier nochmal was über blutverdünnende Mittel / Fressköder
_Gegenmittel zu Antikoagulantien der Gruppe Cumarinderivate
Bei Vergiftungen mit Cumarinen muss unverzüglich Vitamin K als Gegengift gegeben werden. Die Wirkung der Vitamingabe beruht auf der Verdrängung der Cumarine von den die Gerinnungsfaktoren bildenden Enzymen. Auch hier besteht eine Verzögerung in der Wirkung, da die fehlenden Gerinnungsfaktoren erst nach und nach durch die Leber ersetzt werden können. Insbesondere bei einer Vergiftung durch Brodifacoum ist eine Langzeittherapie mit Vitamin K erforderlich. Im Notfall können die fehlenden Gerinnungsfaktoren direkt ersetzt werden._
danke für deine Erklärungen, so ganz abwegig ist das also tatsächlich nicht.
Wenn z.B. 25 g Rosenkohl bereits den Tagesbedarf denken, oje, dann muss ich doch einiges vom Essensplan streichen.
Denn: (aus einem deiner Links) „Vitamin K verdickt das Blut und schwächt so die Wirkung der Gerinnungshemmer.“, das bemerkt man ja garnicht, oder erst, wenn es zu spät ist.
Und was sind schon 25 g?
Schade, aber immerhin besser, als so getan, als gäbe es dieses nicht.
ich schlage vor, dass du die Leute, um die es geht, nach dem Medikament fragst, das sie nehmen müssen. Ich vermute mal, es wird Marcumar oder ein Verwandter aus der Gruppe sein.
Sollte ich recht haben und deine Freunde nehmen Marcumar, empfehle ich Seiten wie diese, auf der Medikamenteneinnahme und Ernährung vernünftig dargestellt werden. Auf den Verzehr von Gemüse und auch Kohl muss NICHT verzichtet werden. Abwiegen muss man auch nichts.
Lass dich nicht kirre machen. Meine Eltern nehmen beide Marcumar und ernähren sich recht gemüselastig. Broccoli kommt z.B. oft auf den Tisch, weil er ihnen schmeckt. Die Dosierung der Medikamente ist auf ihre ganz individuelle Ernährungsweise abgestimmt und kann, wenn doch mal mehr Vit. K aufgenommen wird als sonst, angepasst werden. Patienten, die gut geschult sind und ihre Blutwerte selber messen, können das zeitnah machen.
auch dir ein herzliches Dankeschön! Vor allem auch für den Link, der mich wieder ein wenig ruhiger schlafen läßt.
Einer der beiden nimmt Macumar, dem muss man aber alles scheibchenweise aus der Nase ziehen.
Nr 2 nimmt nach einer Herzgeschichte ASS 500 und noch etliches mehr, was aber nichts mit Blutverdünnung zu tun hat, ein.
Nur bin ich halt mal meinen Garten durchgegangen, was darf da wachsen. Bohnen, Lauch, Kohl…allzuviel nicht grünes fällt mir gar nicht ein, außer Möhren und Tomaten.
Und dann, was koche ich so über die Woche? Grad im Winter kommt doch recht oft Sauerkraut, Grünkohl oder ähnliches auf den Tisch, nicht zuletzt, weil es sich gut vorbeiten läßt und auch am nächsten Tag noch schmeckt.
Tja, und dann dieser Artikel, wo auch immer ich den gelesen hab. Und seitdem geht es mir durch den Kopf.
Ich werde zur Beruhigung Anfang nächstes Jahr unseren Hausarzt drauf ansprechen, der kennt auch die beiden und ich habe eh einen Termin.
Fürs Erste vielen Dank und einen tollen Rutsch in ein gesundes Neues Jahr!
LG BB
Völlig d’accord.
Mein erster gelöschter Artikel, von dem ich aber annehme, das Beetlebaby ihn per mail hat, hatte die Überschrift: „Keine Panik“
Auf den Verzehr
von Gemüse und auch Kohl muss NICHT verzichtet werden.
Genau das hatte ich auch gesagt, ist halt nur jetzt schwer nachzuvollziehen.
Abwiegen muss man auch nichts.
Nööö, mach ich auch nicht, und ich muss zusätzlich noch auf Kalium, Phosphor und Natrium achten…und zwar ziemlich streng …*grinzz*
(Dialyse und KHK)
Patienten, die gut geschult
sind und ihre Blutwerte selber messen, können das zeitnah
machen.
Nochmal völlig d’accord. Und vor allem kriegt man eine unheimliche Routine, auf einen Blick zu sehen, was so am Teller alles an Vitaminen und Mineralstoffen rumkugelt. Und nur wenige Patienten kriegen das im Lauf der Zeit nicht hin. Aber die Ausgangsfrage war ja aucht, wenn ich recht verstanden habe, ob das überhaupt stimmt mit dem Vitamin K.
Lieben Gruß aus Wien und einen fröhlichen Jahreswechsel!
Maresa