Grundbuchamt Niedersachsen

Guten Abend zusammen,

ich hätte mal eine Frage zum Grundbuchamt, hier speziell in Niedersachsen.

Mein Vater war wohnhaft in NRW und hatte (mindestens) ein Grundstück in Niedersachsen.

Kann ich irgendwie herausbekommen, ob er mehr als dieses eine hatte?

Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es in Niedersachsen ein zentrales Register.

Reicht es aus, Namen, Geburtsdatum, Tod zu melden und eine Suchabfrage würde alle Grundstücke und ähnliches der letzten Jahre auflisten, die auf seinem Namen liefen?

Grüße und einen schönen Abend,

nix_weiss

Hallo!

Grundsätzlich geht das, es gibt auch ein Namenregister, also Zuordnung Name zu Grundstück(en). Wie man praktisch Einsicht nehmen kann müsstest du dort erfragen.
https://www.amtsgericht-diepholz.niedersachsen.de/service/elektronisches_grundbuch/das-elektronische-grundbuch-64610.html

MfG
duck313

Hallo

Kann man das eingrenzen? Landkreis? Gemeinde usw.? (Niedersachsen ist gross)
Ich würde bei der Katasterverwaltung nachfragen, denn ich gehe davon aus, dass Du dort eher die Informationen bekommst, die Du im ersten Anlauf möchtest (Lage, Zuschnitt Grösse usw.)

Gruss
Jörg Zabel

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Das werde ich mal probieren, mal schauen was dabei herauskommt.

Wobei das Ergebnis vermutlich nicht mehr relevant ist. Mein Bruder hat mir in einem Mail mitgeteilt, er werde sich nicht mehr an den letzten Willen der Eltern halten und hat mich quasi enterbt.

Grüße und einen guten Start in den Tag,

nix_weiss

Interessant, die Erbreienfolge ist bekannt? Oder Möchte der Bruder dir nichts vererben falls dieser Ablebt.

Hi nix-weiss,

wie kann dein Bruder dich enterben?

Wenn es ein gültiges Testament gibt, muss sich auch dein Bruder daran halten.
Wenn es keines gilt, dann gilt die gesetzliche Erbfolge und dein Bruder (und evtl. weitere gleichrangige Erben) erben zu gleichen Teilen?
Oder haben deine Eltern ihn zum Alleinerben eingesetzt mit der mündlichen Vereinbarung, dir xxx auszuzahlen und daran will er sich nicht halten? Aber auch dann hast du zumindest einen Pflichtteilsanspruch.
Klingt danach, als wäre ein Gang zum Anwalt lohnenswert (vor allem, wenn Grundstücke im Spiel sind).

Liebe Grüße
Karin

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Hallo zusammen,

naja, eine Erbreihenfolge gibt es nicht. Für mich und meine Geschwister war es eigentlich immer klar, wer was bekommt. Aber mittlerweile haben sich zwei Lager gebildet, „die vor Ort“ und „die anderen“, die nicht mal eben vorbeikommen können. Der eine vor Ort hat im Hintergrund Notar und Steuerberater im Zugriff. Die kennt er so gut, die haben nicht mal eine Rechnung an meine Mutter gestellt, als es um die Nachlassaktivitäten von meinem Vater ging.

Das Geld und den Bekanntenkreis (für einen Rechtsstreit) haben wir anderen (fernen) nicht. Da hat er den längeren Hebel.

Aber vielen Dank für eure Unterstützung.

Grüße und einen guten Start in den Tag,

Nix_weiss

WIe @Karin schon schrieb, gibt es die gesetzliche Erbfolge, egal was der Bruder sagt oder meint.

Die gesetzliche Erbfolge greift immer dann, wenn der Verstorbene kein Testament und keinen Erbvertrag hinterlassen hat.

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Dafür gibt es die Prozesskostenhilfe. Aber ganz ehrlich, wenn dein Bruder dich so kennt, dass du gleich immer die Flinte ins Korn wirfst, dann würde ich dich auch so abziehen.

An deiner Stelle würde ich mal Aufstehen und dagegen angehen, denn es geht ja wohl doch um ein paar Euros, wenn Grundstücke dahinter stehen. Davon ist die Juristerei locker bezahlt.

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Lass dich nicht so leicht ins Boxhorn jagen!!! Wenn du das Gefühl hast, dass dein Bruder dich mit der Bekanntschaft zum Notar und Steuerberater über’s Ohr hauen will, dann drohe mit der zuständigen Kammer (Notar- bzw. Steuerberaterkammer). Dann werden die es sich schon genau überlegen zu mauscheln. Das ist kein Kavaliersdelikt! Also stell dich auf die Hinterbeine! Sonst wird es „ewig“ in dir rumoren und du fühlst dich ungerecht behandelt. Nicht gut für deine Gesundheit!

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Guten Morgen zusammen,

ja, ihr habt Recht, es rumort bereits (nein, eigentlich ist es schon darüber hinaus).

Gestern habe ich mit einem der Geschwister vor Ort gesprochen. Es hat sich verplappert.

Notar und Steuerberater waren nicht unentgeltlich unterwegs, sie haben dem Bruder (der mich enterben will) die Rechnungen geschickt. Meine Vermutung, der wird sie auch beglichen haben.

Als wir das Treffen nach dem Tod meines Vaters hatten, hat der Notar die einleitenden Worte gesprochen. Ich meine mich zu erinnern, er hätte eine Formulierung gewählt, dass wir uns getroffen haben, um die Angelegenheit für Mutter zu erledigen. Jetzt rückwirkend, gewinne ich den Eindruck, er hat mehr für meinen Bruder als für meine Mutter gearbeitet.

Ist das schon Gemauschel, was mir einen Hebel geben könnte?

Euch allen einen guten Start in den Tag und ein angenehmes Wochenende.

Grüße,

Nix_weiss

Da wir ja den Vertrag , das Testament und auch ncihts anders kennen, kann die Frage so nicht beantwortet werden.

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