Grunderwerbsst. bei Übertragung an Angehörige?

Hallo zusammen,

das Problem ist folgendes: Ein Zweifamilienhaus, bewohnt von A (Eltern) und B (Kind+Schwiegerkind) dient als Sicherheit für die Fa. von A. Die Firma läuft nicht mehr so, es gibt Schulden (1/4 des Hauswertes ca., zusätzlich wird das Haus noch finanziert), die Bank will nur noch kurze Zeit warten und unter Umständen das Haus sogar versteigern lassen (keine Kaufinteressenten seit einem Jahr).

Da alle einig sind, das Haus halten zu wollen und auf Druck der Bank auch einverstanden sind mit der Schließung der Firma (fragt sich nur ob Insolvenz oder nicht), macht Partei B der Bank den Vorschlag, das Haus zu kaufen und A kann dann mit der Kaufsumme die Schulden bezahlen. Die Bank ist -trotz nicht vorhandenem Eigenkapital- einverstanden, und stellt 2 Modelle vor: Kauf durch Finanzierung(es bleibt noch ein Rest an Krediten übrig, den alle zusammen neben der Belastung, die etwas höher ist als derzeit, abstottern sollen), oder Übertragung an Familienangehörige, das wäre kostenfrei (bez. der Grunderwerbssteuer) und A und B würden einiges sparen. Dafür müsste B dann die Verpflichtungen von A übernehmen.

Das also ist (neben vielen anderen…) die Hauptfrage: Fällt bei Übertragung/Schenkung wie auch immer die Grunderwerbssteuer weg? Welche Methode ist wohl bei dem geschilderten Sachverhalt die sinnvollere?

Vielen Dank schon mal für Antworten
Stella

Hallo

zu diesem Fall könnte der Steuerberater bestimmt die passende Antwort geben.

Gruß