Grunderwerbssteuer nicht bezahlt

Hallo Ihr Wissenden,
mal angenommen, jemand ersteigert ein Haus und bezahlt anschließend aus irgendwelchen Gründen nicht die Grunderwerbssteuer beim Finanzamt. Es findet demnach auch keine Eintragung im Grundbuch statt. Wird nach einer gewissen Zeit der Kauf zurückgewickelt, oder geht das Finanzamt voll auf den Ersteigerer los? Solche Geschichten soll es auch geben, wenn wohl auch unwahrscheinlich.
Danke schon mal,
Fritz

Hallo,

Käufer und Verkäufer haften bei Grunderwerbsteuer und Notarkosten gesamschuldnerisch. Wenn also der Käufer nicht zahlt, dann

geht das Finanzamt voll auf den Ersteigerer los.

Solche Geschichten gibt es.

Grüßerle
Richard

Hallo Richard,
bei der Versteigerung verkauft ja nicht der Besitzer, sondern in der Regel irgendeine Bank. In diesem Fall könnte doch die Bank dem 2.besten Bieter nachträglich den Zuschlag geben, oder? Dann hätte sie zum Schluß mehr erlöst, oder irre ich mich da?
Gruß Fritz

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Hallo Richard,

Moin,

bei der Versteigerung verkauft ja nicht der Besitzer, sondern
in der Regel irgendeine Bank. In diesem Fall könnte doch die
Bank dem 2.besten Bieter nachträglich den Zuschlag geben,
oder? Dann hätte sie zum Schluß mehr erlöst, oder irre ich
mich da?

Banken geben bei ZV keinen Zuschlag und verkaufen auch nichts, das macht das Gericht. Ich gehe mal davon aus, dass das Finanzamt sich sein Geld schon holt. Die können so etwas.

Gruß Fritz

vnA

Hallo,

In diesem Fall könnte doch die
Bank dem 2.besten Bieter nachträglich den Zuschlag geben,

Nein, dass ist natürlich nicht möglich.
Aber das wird der Bank nichts machen. Sie wird bezahlen und einen Titel gegen den Käufer erwirken. Und wenn der seinen Grundbucheintrag haben will, dann wird er schon bezahlen. Ansonsten wird die Immobilie im schlimmsten Falle eben noch einmal versteigert.
Grüßerle
Richard