Grundlegende Informationen!

Wenn ich mir so die bisherigen Beiträge ansehe, dann scheint es mal angebracht zu sein, eine kleine Vorinformation zu posten, eine linkliste und allg. Infos, die sich jeder Aspirant mal näher ansehen sollte!

http://www.akademie.de
(Gründerlinks durcharbeiten!)

ganz allgemein: VORHER mit der IHK/Handwerkskammer reden, fragen!

http://www.focus.de (zu Existenzgründung durchklicken)

http://www.stern.de - Startup ist das Stichwort

http://www.capital.de (bch.de kommt dann; umfangreiche Infos zur Existenzgründung!)

http://www.gruenderzentrum.de
http://www.bmwi.de/existenzgruendung.html
auch der Staat informiert sehr gut! Broschüren anfordern, lesen und dann offene Fragen hier stellen.
http://www.business-angels.de
dort dürfen aber nur Leute anrücken, die keine unausgegorenen Vorstellungen haben.
nur für Frauen: http://www.zfw.de/dgfhome
mal bei WISO vorbeischauen:
http://www.zdf.de (durchklicken)
http://www.existenzgruender-netzwerk.de
(auch dort haben nur sinnvolle Konzepte eine Chance!)
http://www.nebenjob.de - alles LESEN
http://www.gruenderstadt.de

In allen o.a. urls gibt es links zu weiteren Adressen. Wer sich selbständig machen will, muß die Zeit und das Geld investieren, um sich schlau zu machen. Dann kann man ggf. bei einer Volkshochschule, bei der IHK noch einen Kurs belegen, Unternehmensberater fragen, mit den Sparkassen und Volksbanken reden (Großbanken haben idR kein Interesse an einfachen Existenzgründungen). Eigeninitiative ist gefragt.

Persönliche Anmerkung: Ich bin schon sehr lange als Freiberufler selbständig und kann nur feststellen, daß alles viel schlimmer kommt, als man es sich in den kühnsten Träumen ausgedacht hat. Daher prüfe ich sehr genau, als Existenzgründungsberater und VHS-Dozent, die Konzepte. Pleiten gibt es genug.

Hallo Klaus,

Persönliche Anmerkung: Ich bin schon sehr
lange als Freiberufler selbständig und
kann nur feststellen, daß alles viel
schlimmer kommt, als man es sich in den
kühnsten Träumen ausgedacht hat.

Allerdings !!!
Vor allem dann, wenn Existenzgründer von Ihren Finanzen keine Ahnung haben und noch viel schlimmer: wenn sie meinen, dass dieses Thema unwichtig ist und sie sich nicht damit beschäftigen müssten !!!

Daher prüfe ich sehr genau, als
Existenzgründungsberater und VHS-Dozent,
die Konzepte. Pleiten gibt es genug.

Man sollte es nicht glauben, aber es gibt immer noch Banken, die Dispokredite bis 10.000 DM ohne Prüfung des Konzepts genehmigen. Viele Existenzgründer meinen auch, damit zurechtzukommen…

Die Link-Liste von Dir ist wirklich gut, wobei jeder einigermaßen engagierte Existenzgründer selbst drauf kommen sollte („xistenzgründung“ und „Selbstständigkeit“ als Suchworte bei Suchmaschinen).

Ich glaube mittlerweile, dass Leute, die sich nicht mal selbstständig Info’s suchen können, später auch keine Chance als Selbstständige haben !!!

Grüsse

Sven

Hi Klaus und Sven,

grundsätzlich bin ich Eurer Meinung. Eine riesen Sauerei ist meiner Meinung nach allerdings auch das was die Banken mit den „Neuen“ machen. Da werden Kredite (obwohl ungesetzlich) doppelt und dreifach abgesichert und gleichzeitig gigantische Dispos genehmigt, da werden Konten ohne Rücksprache gesperrt weil eine Unregelmäßigkeit aufgetreten ist und, nicht zuletzt, werden Neugründer ermuntert obwohl das Konzept völlig daneben ist.

Leider gibt es m.W. immer noch keine Möglichkeit, Banken für solche Fälle haftbar zu machen. Empfehlen kann ich nur immer wieder mit mehreren Banken zu verhandeln und die Ergebnisse und Erfahrungen zu verarbeiten.

Rolf

Hi Rolf,

grundsätzlich bin ich Eurer Meinung. Eine
riesen Sauerei ist meiner Meinung nach
allerdings auch das was die Banken mit
den „Neuen“ machen.

Leider sind Banken auch nur Unternehmen, die auf den eigenen Profit bedacht sind. Vielleicht wäre hier noch etwas mehr staatliche Unterstützung angesagt und zwar nicht dann, wenn man Kredite im Bereich 100.000 DM benötigt, sondern auch für den „kleinen“ Kredit zum Selbstständig machen.

Da werden Kredite
(obwohl ungesetzlich) doppelt und
dreifach abgesichert

in diesem Fall würde ich bei einer anderen Bank anfragen und wenn ich dann immer noch die gleiche Antwort erhalte, würde ich mir ernsthaft über meine Pläne gedanken machen (sind die wirklich so gut, wie ich meine ?)

und gleichzeitig gigantische Dispos genehmigt,

spätestens dann hat man entweder einen strohdoofen Bänker vor sich oder das Konzept ist einfach klasse

da werden Konten ohne Rücksprache
gesperrt weil eine Unregelmäßigkeit
aufgetreten ist

da stellt sich dann die Frage, ob bereits schon vorher Unregelmäßigkeiten waren oder die Bilanzen nicht allzu rosig aussehen. Mein Tipp: wenn man einen Liquiditätsengpass kommen sieht, Bank vorher (!) anrufen, damit der Bänker beruhigt ist. Auf diese Art und Weise konnte ich meinen Girokredit auf das Doppelte (!) überziehen.

und, nicht zuletzt, werden Neugründer
ermuntert obwohl das Konzept völlig
daneben ist.

in diesem Fall (den ich auch kenne) sollte die Bank haftbar gemacht werden, z.B. wenn kein Businessplan des Existenzgründers vorlag. Ich bin halt immer noch der Ansicht, dass ein Existenzgründer so kleine Hürden wie einen Businessplan meistern können sollte, wenn er sich hinterher im rauhen Alltag als Unternehmer durchsetzen will.

Leider gibt es m.W. immer noch keine
Möglichkeit, Banken für solche Fälle
haftbar zu machen.

siehe oben

Empfehlen kann ich nur
immer wieder mit mehreren Banken zu
verhandeln und die Ergebnisse und
Erfahrungen zu verarbeiten.

da kann ich Dir absolut nur zustimmen. Wie gesagt, spätestens nach der 3. Abfuhr würde ich mir ernsthaft Gedanken machen…

Grüsse

Sven

ohne weiteren Kommentar!

Hi Sven,
aber denk doch mal an die Künstler.Ich habe
gerade in diesem Bereich der Freiberufler
immer den Eindruck,daß dort die größten Kar-
toffeln hat,wer am … ist.Oder?
Tschüß
Christian

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Hi Christian

Hi Sven,
aber denk doch mal an die Künstler.Ich
habe
gerade in diesem Bereich der Freiberufler
immer den Eindruck,daß dort die größten
Kar-
toffeln hat,wer am … ist.Oder?

„Die Quantität des agrartechnisch kultivierten Produktes partipiziert sich reziprok zur spirituellen Kapazität des Produzenten“

Man muß aber auch mal anschauen, wieviel % der „Künstler“ unterwegs auf der Strecke bleiben und ihr Leben lang nebenher noch einen normalen Job haben, da sie vom Künstlerdasein nicht leben können.

Viele von denen, die es schaffen, haben Unterstützung von jemandem, der sich um Ihre finanziellen Dinge kümmert (=Manager). Wenn sie nicht sogar ein Kunstprodukt eines Managers sind, der die Musik usw. selbst macht und nur einen angenehm auftretenden Interpreten (w/m) sucht (z.B. Frank Farian…).

Ausserdem haben sie ein „Produkt“ (=CD), das preislich so gelagert ist, dass es sich unterhalb sämtlicher Hemmschwellen (