Grundsätzliche Frage, Garagenanbau

Hallo!

Ich plane derzeit einen Erweiterungsanbau für meine Werkstatt.
Es soll an ein bestehendes Gebäude ein Anbau von 6,5 x 5,5 m Grundfläche und 4 m Raumhöhe gebaut werden.
Da es sich um eine KFZ-Werkstatt handelt, ist eine 30cm Bodenplatte zwingend nötig.

Derzeit rechne ich an einem Kostenplan in konventioneller Bauweise. Also mit Betonsteinen gemauert. Es ist vorgesehen, alles in Eigenleistung zu machen, was für mich kein Problem darstellt.

Nun die eigentliche Frage:
Bei den heutzutage üblichen Industriehallen bestehen die Wände üblicherweise aus Metall, an Betonsäulen befestigt.
Daher möchte ich wissen, ob es möglicherweise für mich sinvoll wäre,
über so eine Bauart nachzudenken.

Die Fläche der Wände beträgt ca. 70 m².

Grüße, Steffen.

hallo auch,

ich denke, solche betonsäulen von 4 meter höhe kann man nicht in eigenleistung machen.
die säule sollte ja in einem zug gegossen werden, damit sich eine homogene säule bildet. das heißt er beton ist auf 4 m höhe erstmal flüssig…der druck auf die schalung im unteren bereich ist dann schon extrem, da kann ziemlich viel daneben gehen.

mit ziegeln oder anderen steinen bist du im do it yourself–berich besser beraten.

gruß

markus

Auch Hallo!
McLoed hat schon Recht, der Druck ist nicht zu unterschätzen. Und
wenn es einmal läuft, praktisch nicht mehr zu stoppen.

Allerdings hat ein Bekannter von mir das ganz pfiffig gelöst.
Er hat Kunststoff-Abflußrohr genommen. Das gibt es in Stärken von 250
mm, 300mm und weiter aufwärts.
Das kann man dann entweder

  • über die fertige Stahlbewehrung schieben. Unten so in Boden
    verankern, das kein Beton rausgedrückt wird. Nach dem Abbinden dann
    mit scharfen Messer, kleine Flex oder ähnlichem längs aufschneiden
    und abnehmen. Hat den Vorteil der perfekten Sichtbeton-Oberfläche.
  • Vorher längs aufschneiden. Dann innen Holz-Halbrundstäbe mit
    kleinen Schrauben (von außen durchgesteckt natürlich) festschrauben.
    Teilung ist Geschmacksache. Sieht nachher aus wie eine römische bzw.
    griechische Säule.
    Sein Häuschen sah dann aus wie ein griechischer Tempel und erfreute
    die Herren der Baubehörde bei der Abnahme. Die allerdings nichts
    machen konnten. Glücklicherweise.
    Wichtig ist nur, die Statik passend für die darauf liegenden Gewichte
    zu bekommen
    Frohes Schaffen und gutes Gelingen
    Wilfried

Ich plane derzeit einen Erweiterungsanbau für meine Werkstatt.
Es soll an ein bestehendes Gebäude ein Anbau von 6,5 x 5,5 m
Grundfläche und 4 m Raumhöhe gebaut werden.
Da es sich um eine KFZ-Werkstatt handelt, ist eine 30cm
Bodenplatte zwingend nötig.

Derzeit rechne ich an einem Kostenplan in konventioneller
Bauweise. Also mit Betonsteinen gemauert. Es ist vorgesehen,
alles in Eigenleistung zu machen, was für mich kein Problem
darstellt.

Nun die eigentliche Frage:
Bei den heutzutage üblichen Industriehallen bestehen die Wände
üblicherweise aus Metall, an Betonsäulen befestigt.
Daher möchte ich wissen, ob es möglicherweise für mich sinvoll
wäre,
über so eine Bauart nachzudenken.

Die Fläche der Wände beträgt ca. 70 m².

Grüße, Steffen.

Hallo!

McLoed hat schon Recht, der Druck ist nicht zu unterschätzen.
Und
wenn es einmal läuft, praktisch nicht mehr zu stoppen.

Ja, das kenne ich von anderen Baumassnahmen.

Allerdings hat ein Bekannter von mir das ganz pfiffig gelöst.
Er hat Kunststoff-Abflußrohr genommen. Das gibt es in Stärken
von 250
mm, 300mm und weiter aufwärts.
Das kann man dann entweder

  • über die fertige Stahlbewehrung schieben. Unten so in Boden
    verankern, das kein Beton rausgedrückt wird. Nach dem Abbinden
    dann
    mit scharfen Messer, kleine Flex oder ähnlichem längs
    aufschneiden
    und abnehmen. Hat den Vorteil der perfekten
    Sichtbeton-Oberfläche.
  • Vorher längs aufschneiden. Dann innen Holz-Halbrundstäbe mit
    kleinen Schrauben (von außen durchgesteckt natürlich)
    festschrauben.
    Teilung ist Geschmacksache. Sieht nachher aus wie eine
    römische bzw.
    griechische Säule.
    Sein Häuschen sah dann aus wie ein griechischer Tempel und
    erfreute
    die Herren der Baubehörde bei der Abnahme. Die allerdings
    nichts
    machen konnten. Glücklicherweise.
    Wichtig ist nur, die Statik passend für die darauf liegenden
    Gewichte
    zu bekommen
    Frohes Schaffen und gutes Gelingen

Danke dafür,
es wird schon werden.
Ich habe heute einen Kostenvoranschlag für die konventionelle Bauweise bekommen.
Da komme ich bei den Baustoffen für die Wände mit Putz, Ringanker, Fensterstürzen so auf ca. 2000 €. Ganz grob geschätzt. Das ist OK.
In Metallbauweise würde das sicher wesentlich teurer werden.

Wenn noch eine Nachfrage erlaubt ist:

Ich muss aber trotzdem eine Säule erstellen, auf der das Dach teilweise aufliegt.
Die muss etwa 5,50 m hoch sein, rund wäre ungünstig, weil daran das Tor befestigt werden muss.
Ich hab mir vorgestellt, in die Bodenplatte den Armierungskorb gleich einzusetzen. Dann wollte ich, nach meiner Vorstellung, irgendwelche vorgefertigten Betonelemente übereinander aufsetzen, das ganze nach und nach betonieren und rütteln, und letztendlich verputzen.
Ich hab leider bis jetzt keine geeigneten Betonteile gefunden.
Kennt ihr da etwas geeignetes? So mit etwa 30 cm Kantenlänge, quatratisch oder rechteckig.

Grüße, Steffen!

hallo,

ja gibt es: sog. schalungssteine, sind ca. 50 x 25 x 25 cm und innen hohl. da kannst du deine stahlbewährung reintüdeln und dann mit beton affüllen.
hab damit meine stützmauern im garten gemacht, toll funktioniert.
wie es dann aber beim aufschlichten auf 5 m höhe geht…?

gruß

markus

Hallo!

Genauso hab ich mir das vorgestellt.
Naja, die 5 m bekomme ich schon hin,
wenn ich früh anfange, werde ich dann abends schon fertig sein.
Ich dachte immer einen Meter aufschlichten, Beton rein, verdichten,
1 Stunde warten und dann so weiter.
Es wird blos lästig, die Steine über den Eisenkorb zu heben.
Aber vielleicht kann ich den ja in 2 Hälften teilen.

Spricht etwas gegen diese Methode?
Wäre sicher beser, als für 5 m Höhe eine Schalung zu bauen.

Grüße, Steffen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo steffen,

Es wird blos lästig, die Steine über den Eisenkorb zu heben.
Aber vielleicht kann ich den ja in 2 Hälften teilen.

du wirst hier nur mit baustahlstangen arbeiten können. die würde ich etwa 2 m lang herrichten und dann etwa 1m „überlappend“ einsetzen. also die ersten von ganz unten bis auf 2m höhe, dann die nächste von 1m bis 3 m höhen, dann von 2m bis 4m…

Spricht etwas gegen diese Methode?

ich würde noch versuchen zwischen den steinreihen dann noch einen ring aus baustahl zu legen (kann man selber biegen mit entsprechenden hebelwirkungen)
auch wirst du dir leichter tun, wenn du dir eine schalung baust, an der entlang du dich hochmauern kannst (zwei entsprechend lange platten sauber im winkel verschrauben und hochkant ins wasser aufstellen, dann kannst du die steine beim aufmauern daran anlegen)

gutes gelingen

markus

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