hallo,
ein kumpel von mir wollte statt einer alten glühlampenfunzel im Auto (12V) eine diode mit vorwiderstand benutzen. Die Diode leuchtet auch richtig schön hell. Als Vorwiderstand hat er 620Ohm genommen.
Nun ist es aber so, daß in der Nacht die ursprüngliche Lampe im ABgeschaltetem Zustand auch geleuchtet hat, nämlich halb so hell, wenn sie NICHT eingeschaltet ist, in der normalen Helligkeit, wenn sie eingeschaltet ist. Das macht die Diode leider nicht. Sie leuchtet nämlich in der Nacht immer mit voller Helligkeit, anstatt gedimmt (damit den Schalter im Dunklen findet (also bei eingeschaltetem Ablendlicht)). Folgende Spannungen haben wir jetzt gemessen:
Über der Lampe: An: 10,22V
Halb-Aus in der Nacht: 6,29V
Aus: 0V
und über der Diode mit Vorwiderstand:
An: 10,19V
Halb-Aus in der Nacht: 9,89V
Aus: 0V
So, erste Frage: Warum gibt die Versorgung bei der Lampe in der Nacht ungefähr die Hälfte der Spannung raus (also so wie es sein soll), und bei der Diode macht sie das nicht?
Verhalten sich Glühlampe und Diode mit Vorwiderstand denn nicht genauso?
Zweitens: Wie kann man dieses Problem lösen?
Sollte es Fragen zum Verständnis geben, fragt ruhig. Ansonsten bin ich natürlich dankbar für jede Hilfe.
jaja ich weiß schon
ist mir auch grad eingefallen. Die Spannung ist wahrscheinlich leistungsabhängig in der Nachtbetriebsart. Das heißt, es muß richtig schön gesaugt werden, damit die Spannung auf sagen wir mal 6V einbricht. Wenn wir jetzt einen Vorwiderstand mit der gleichen Leistungsaufnahme wie die ehemalige Lampe nehmen, sollte es funzen oder?
hallo, nicht als VORWIDERSTAND sondern als PARALLELWIDERSTAND zu eurer dioden+vorwiderstandschaltung!!! aber beachtet auch das sich der ohmsche widerstand einer glühlampe je nach helligkeit ändert. also nicht ohmsch messen, sondern tatsächlichen betriebsstrom- und spannung messen, und daraus dann den widerstand berechnen. viel erfolg wgn
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo, nicht als VORWIDERSTAND sondern als PARALLELWIDERSTAND
zu eurer dioden+vorwiderstandschaltung!!! aber beachtet auch
das sich der ohmsche widerstand einer glühlampe je nach
helligkeit ändert. also nicht ohmsch messen, sondern
tatsächlichen betriebsstrom- und spannung messen, und daraus
dann den widerstand berechnen. viel erfolg wgn
Also ich hab es mir jetzt so gedacht:
Bei eingeschalteter Lampe, fallen über dieser 10,22V ab und es fließt ein Strom von 50mA. Das heißt die Lampe hat bei 10,22V eine Leistung von 0,51W und einen Widerstand von 204,4 Ohm.
Wir müssen also irgendwie hinkriegen, der Schaltung im eingeschalteten Zustand ebenfalls 0,51W abzuluchsen, richtig? Das Ganze schaffe ich, indem ich den Gesamtwiderstand meiner „Schaltung“ auf 204,4 Ohm setze. Wenn ich jetzt den Widerstand der Diode auf 180 Ohm annehme (das ist die Meßabweichung bei eingebauter Diode und Vorwid: es fließt bei einer Spannung von 10,43V ein Strom von 13mA, weswegen über der Diode auch etwas Spannung abfällt), habe ich in der Leitung mit Vorwid. und Diode einen Widerstand von 800 Ohm, ich muß also parallel dazu 274 Ohm schalten, um den Gesamtwiderstand auf 204,4Ohm zu drücken, damit ein Strom von 50mA fließt.
Stimmt das jetzt so?
Wenn ich das jetzt so baue, hat die Schaltung die „ganze Zeit“ einen Widerstand von 204,4 Ohm, auch „in der Nacht“, weswegen im ausgeschaltetem Zustand, wenn über der Lampe 6V (der Lampenwiderstand ist ja bei 6V geringer) abfallen, etwas weniger abfällt. Richtig?
Gibt dann die Diode in der Nacht im ausgeschaltetem Zustand auch wirklich noch die Hälfte des Lichts?
Normalerweise schon, oder?
hallo, ich hab zwar nicht nachgerechnet aber wenn ich alles richtig verstanden hab müsste es so funktionieren. aber da sich die leuchtkennlinien von leds und lämpchen unterscheiden kann ich dir nicht mit bestimmtheit sagen, ob du optisch wirklich im gedimmten zustand nur noch den halben helligkeits eindruck hast.
schönes wochenende wgn
Also ich hab es mir jetzt so gedacht:
Bei eingeschalteter Lampe, fallen über dieser 10,22V ab und es
fließt ein Strom von 50mA. Das heißt die Lampe hat bei 10,22V
eine Leistung von 0,51W und einen Widerstand von 204,4 Ohm.
Wir müssen also irgendwie hinkriegen, der Schaltung im
eingeschalteten Zustand ebenfalls 0,51W abzuluchsen, richtig?
Das Ganze schaffe ich, indem ich den Gesamtwiderstand meiner
„Schaltung“ auf 204,4 Ohm setze. Wenn ich jetzt den Widerstand
der Diode auf 180 Ohm annehme (das ist die Meßabweichung bei
eingebauter Diode und Vorwid: es fließt bei einer Spannung von
10,43V ein Strom von 13mA, weswegen über der Diode auch etwas
Spannung abfällt), habe ich in der Leitung mit Vorwid. und
Diode einen Widerstand von 800 Ohm, ich muß also parallel dazu
274 Ohm schalten, um den Gesamtwiderstand auf 204,4Ohm zu
drücken, damit ein Strom von 50mA fließt.
Stimmt das jetzt so?
Wenn ich das jetzt so baue, hat die Schaltung die „ganze Zeit“
einen Widerstand von 204,4 Ohm, auch „in der Nacht“, weswegen
im ausgeschaltetem Zustand, wenn über der Lampe 6V (der
Lampenwiderstand ist ja bei 6V geringer) abfallen, etwas
weniger abfällt. Richtig?
Gibt dann die Diode in der Nacht im ausgeschaltetem Zustand
auch wirklich noch die Hälfte des Lichts?
Normalerweise schon, oder?
so geht’s leider nicht
Hallo,
was Du Dir vorstellst, geht so nicht. Die LED braucht bei einer bestimmten Spannung (abhängig vom Typ, etwa 1,2…3V) einen Strom von 2…20mA (je nach Typ bis zu 50mA). Bei 12V (oder 14,3V bei laufendem Motor) und Deinem benutzten Vorwiderstand klappt das offensichtlich, aber bei der ‚gedimmten‘ Spannung reicht es eben nicht mehr. Die Spannung an der Diode ist immer noch nahezu dieselbe, aber der Strom reicht eben nicht zum leuchten. Und da kannst Du widerstände ausrechnen, wie Du willst, das wird niemals so einfach klappen.
Eine Lösung wäre: die LED über den jetzt verwendeten Vorwiderstand betreiben, einen zweiten, kleineren Widerstand über eine zweite Leitung an den Ausgang des Lichtschalters anschließen.
Gruß
Axel