Hallo vnA
Moin,
Wie hoch sind die Freibeträge? Je Erbe 400.000€ (2 Brüder halt
=> 800.000€)
Das wäre so an der Grenze vermutlich etwas drüber…mal
angenommen halt.
Schön, herzlichen Glückwunsch.
„Erfolgt der Erbfall innerhalb der 10 Jahre wird die Schenkung
der Erbmasse zugerechnet.“
Wie meinst du das?
Schenkung 400.000 heute, Schenkungsteuer= 0,-. Erbfall in 9,5 Jahren. Erbe 400.000. Steuerlich relevant: 400.000 + 400.000=800.000 => Erbschaftssteuer 60.000 . Erbfall in 10 Jahren: Erbschaftsteuer 0,- http://www.focus.de/finanzen/steuern/erbschaftsteuer…
Gibt es für die nachstehenden Kosten ungefähre Richtwerte z.b
Notarkosten 3% von der gesamten Erbmasse?
http://www.bnotk.de/Notar/Notarkosten/Notarkosten.ht…
Notarkosten, Steuerberater, Grundbucheintrag,
Grunderwerbsteuer, Schenkungssteuer, Schätzkosten
Zur Aufteilung:
- Aufteilung zwischen den Brüdern ist soweit geklärt
„Ach ja? Wie? Gemeinschaft, GdbR, Eigentumswohnanlage,
Stiftung“
Geklärt in dem Sinne das einer dort wohnen bleibt der andere
seinen Lebensmittelpunkt woanders hat
und somit z.B kein Interesse an dem Wohnhaus.
Als Ausgleich dann etwas mehr vom unbebauten Grundstück.
Also ist nichts geklärt. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur den Wunsch irgendetwas irgendwie zukünftig klären zu lassen. Der denkbar schlechteste Fall.
Wie stellt man am besten den Wert des Hauses fest?
Muss das ein Gutachter machen? Was ist sinnvoll?
Wenn sich die Beteiligten einig sind, kann man zu jedem Betrag verkaufen oder überlassen. Das Finanzamt sag dann schon ob das zu wenig war und und es somit als Schenkung gewertet wird. Wenn man es kann, kann man eine Wertermittlung in anlehnung an die Wertermittlungsrichtlinien selbst erstellen. Wenn nicht ist schon ein Gutachter sinnvoll. Auch im Verhältniss der Brüder untereinander. Irgendwann kann es vorkommen, dass sich einer übervorteilt gefühlt hat.
Wie stellt man sowas an - wie ist die richtige Reihenfolge um
alles in die Wege zu leiten?
Also nehme ich an: Steuerberater => Notar => ???
Notar ist immer der letzte Schritt. Dort wird alles festgemacht. Vorher ist Entscheidungsfindung, beim Steuerberater und beim Anwalt. Dass man weiß um was, besser ‚wie viel‘, es eigentlich geht, ist im Vorfeld eine Wertschätzung sinnvoll.
Die Brüder möchten nicht total unwissend an die Sache rangehen
- und sich über Ohr hauen lassen - das es um ein Paar € geht.
Wer sollte die Brüder übers Ohr hauen? Sie höchstens untereinander. Die Gebühren stehen bei allen Beteiligten fest. Sie Richten sich nach dem Wert (dem realen)
Danke für deine Antwort!
bitte
Gruß Loop
vnA