Grundstückschenkung obwohl noch nicht abbezahlt

Hallo,

Person A hat vor etwas über einem Jahr sehr günstig(!) ein Grundstück erworben welches einen bereits von der Bank geschätzten Objektwert von 170.000 hat.
Dieses Grundstück tilgt er jedoch noch bis in 8 Jahren aus persönlichen Schwierigkeiten (Scheidung)
Die Zahlungen gehen monatlich an die endlich gefundene Erbin, die das Geld nicht dringend braucht nur das Objekt los werden wollte.

Person A möchte Person B das Eigentum per Schenkung übertragen, würde jedoch weiter diese Tilgung tragen.

Kann dieses Grundstück als Eigenkapital zum Hauskauf beliehen werden?

Person B möchte ein Haus kaufen in dem er momentan noch zur Miete wohnt und das Grundstück aus der Schenkung von Person A behalten für spätere Eventualitäten

Kann dieses Grundstück als Eigenkapital zum Hauskauf beliehen werden?

Nach meinen Erfahrungen beleihen Banken unbebaute Grundstücke nicht. Nur wenn dieses Grundstück bebaut werden soll, zählt der Wert als Eigenkapital.

das Grunstück ist bebaut mit einem 100 Jahre alten Haus und riesigen Anbau ( altes Bauerngrundstück)

PS: Es soll dann auch in den kommenden Jahren nach und nach renoviert werden zur Vermietung… aber vorläufig ist der Hauskauf wichtiger.
Das Grundstück mit dem alten Haus soll quasi erstmal als Sicherheit zum Kauf des anderen Hauses dienen, und sobald das über die Bühne ist soll das andere Haus renoviert werden für Vermietungen

das Grunstück ist bebaut mit einem 100 Jahre alten Haus und
riesigen Anbau ( altes Bauerngrundstück)

Dann ist es grundsätzlich als Sicherheit verwendbar, ob die finanzierende Bank es auch so sieht und welchen Wert sie dem Objekt zumißt, läßt sich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.

dadurch dass das Einkommen etwas die Grenze unterschreitet, ist ein Antrag im Landratsamt angedacht…
Aber Vielen Dank erstmal, den Rest muss man wohl mit dem Notar klären!

Hallo,

Person A hat vor etwas über einem Jahr sehr günstig(!) ein
Grundstück erworben welches einen bereits von der Bank
geschätzten Objektwert von 170.000 hat.

Hier klingelt bei mir das erste mal die Alarmglocke. Eine große Abweichung zwischen tatsächlichem Kaufpreis und Schätzwert macht mich misstrauisch.

Dieses Grundstück tilgt er jedoch noch bis in 8 Jahren aus
persönlichen Schwierigkeiten (Scheidung)
Die Zahlungen gehen monatlich an die endlich gefundene Erbin,
die das Geld nicht dringend braucht nur das Objekt los werden
wollte.

Eine Erbin, die sonstwo zu finden ist? Zweites mal die Alarmglocke. Solche Leute haben eher überhöhte Vorstellungen vom Wert einer Immobilie. Und sie „verschenken“ nichts gerne an irgendwen.
Wie ist die Restschuld für die nächsten Jahre gesichert? Grundbucheintrag? Oder ging das mit der Erbin auch ohne?

Kann dieses Grundstück als Eigenkapital zum Hauskauf beliehen
werden?

Was wäre ein Grundstück wert, auf dem ein altes unrenoviertes Gebäude steht? Ein Grundstück, das noch acht Jahre (als Sicherheit) für die noch offenen Zahlungen herhalten muß?

Ob da eine Bank bei einer neuen Beleihung mitmacht?

Gruß
Jörg Zabel