Hallo,
A und B haben im letzten Jahr 2007 eine Doppelhaushälfte von C gekauft.
Es stehen insgesamt vier Doppelhaushälften auf einem Gesamtgrundstück. Diese wurden als Wohneigentum (Teilungserklärung) eingetragen.
Im Exposè stand seinerzeit zu jeder Doppelhaushälfte wie groß das jeweilige Grundstück ist. Im Notarvertrag wurde allerdings dummerweise eingetragen, dass jede Doppelhaushälfte zu 25% am Gesamtgrundstück beteiligt ist.
Jetzt stellt sich auf einmal heraus, dass die einzelnen Grundstücksgrößen nicht stimmen. Zwei Parteien haben mehr und zwei Parteien haben weniger m² als gekauft bzw. bezahlt wurde.
A und B hätten nun 15m² weniger als auf dem Exposè zu lesen ist. Gekauft und bezahlt haben A und B 326m² und jetzt sind es auf einmal nur noch 310,25m². Im Notarvertrag steht nur etwas von +/- 3% Abweichung.
C bietet nun an ,einen Teil ca. 2000,00 Euro in einen fiktiven Topf zu werfen und die zwei Parteien, die nun mehr m² haben, sollten doch bitte auch als Ausgleich einen Betrag in diesen Topf werfen, damit die Parteien, die weniger m² haben, einen Ausgleich bekommen.
A und B würde nun gerne wissen ob es sich lohnt, es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen?
Danke Gruß Bernie