Grundzustandskonfiguration Ti

Hallo Zusammen,

ich habe ein kleines Problem mit der Grundzustandskonfiguration von Ti. Betrachtet man sich den relevanten Teil der äußeren Hülle (
3d^{2}
), so komme ich auf L=2+1, S=1. Für mich ist J=L+S=4, woraus für mich folgende Grundzustandskonfiguration zustande kommt:

^{3}F_{4}

Alle Quellen geben aber

^{3}F_{2}

also J=2 an, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, da ich bis jetzt bei allen Zustandskonfigurationsberechnungen von positiven Spins ausgegegangen bin, die erst nach dem einmaligen Besetzen aller möglichen l (Hundsche Regel) durch negative kompensiert werden. Hat jemand eine Idee, warum es J=2 heißen muss?

Bester Gruß,

Sven

Gut,

die Frage ist beantwortet. Und zwar aus der dritten Hundschen-Regel folgt, dass der Zustand mit minimaler Gesamtdrehimpulsquantenzahl J am stärksten gebunden ist, falls die Unterschale höchstens halb gefüllt ist. Bei mehr als halbvollen Unterschalen ist es umgekehrt.

Danke trotzdem,

Gruß,

Sven