> Hallo,
> jetzt versuche ich es zum letzten mal zu erlären.
> Du solltest Dir wirklich erstmal einen Überblick über
> optische Gesetzmäßigkeiten machen, bevor Du anfängst zu
> basteln. wäre sonst schade um’s Geld.
>
> :Nur, wenn
> :man Antworten erhält die genau das vorschlagen was ich selbst
> :schon schrieb ist das frustrierend. Soll nicht so hart
> :„klingen“, wie es sich liest.
>
> Das war Dein Vorschlag (Zitat aus dem Ursprungsposting):
> Es gibt auch Röhren die unter der Bezeichnung „Vollspektrum“
> verkauft werden. Das sollte wohl, zumindest vom sichtbaren Licht
>
> das gleiche wie „Tageslicht“ sein (?). Bestimmte „gesunde“
> Anteile müssen für diese Anwendung ja nicht vorhanden sein
.
> „Klein“ muss die Lichtquelle nicht sein. Diese Miniaturisierung
>
> können die Hersteller von Projektoren betreiben (mit viel Wärme
>
> und Kosten).
>
> Das ist also genau das Gegenteil, von einem Punktstrahler!!!
> Beim Problem der Lichtquelle habe ich Dir also die ganze Zeit
> versucht genau das Gegenteil von Deiner Idee einzureden.
ANTWORT:
Ich glaube das wir das selbe wollen. Ich habe nun aber total den Überblick verloren.
Ich will ja nicht alles auf einen kleinen Punkt richten, sondern das TFT gleichmäßig beleuchten
Es kommt bei Punktförmig natürlich darauf an, welche größe man so bezeichnet.
Kommt es hier nicht nur darauf an, genug gutes Licht günstig durch das TFT-Panel zu schicken.
Zur Not auch durch Milchglas gemischt.
> :Wenn ich eine Punktlichtquelle verwende, habe ich je nach
> :Aufbau einen helleren Fleck in der Mitte.
>
> Jeder Projektor hat ein einigermaßen gleichmäßig
> ausgeleuchtetes
> Sichtfeld, obwohl kein großflächiger Strahler drin ist!!!
> sondern eben nur eine Lampe mit geringen Abmessungen des
> Glühdrahtes. das sollte doch zu denken geben, oder?
>
> :Es handelt sich um
> :ein 15,1" (38,354 cm)-TFT. Das mit der Leistungsdichte beziehe
> :ich mal darauf, wie gut eine Lichtquelle in eine Richtung
> :strahlt.
>
> Nein, es geht dabei erst nicht um die „Abstrahlcharakteristik“.
> Ein Punktstrahler ist eine Lichtquelle, bei der das gesamte
> Licht eben (idealisiert) aus einem Punkt kommt.
ANTWORT:
Ja, aber ein „Punktstrahler“ ist doch kein Leuchtmittel.
Es ist die Lampe in Verbindung mit dem Leuchtmittel (z.B. Halogen).
Wenn ich das Leuchtmittel aus einem Punktstrahler ausserhalb der Lampe betreibe, „Punktstrahlt“ es doch auch nicht, oder.
Natürlich gibt es noch diese Halogen-Spots. Die strahlen ja so zielgerichtet wegen ihres Reflektors. Wie bei einer Taschenlampe, der Reflektor um das Birnchen.
>
> :„Glühlampen“ haben aber auch kein Zielgerichtetes Licht.
>
> Es wäre zwar schön, wenn das Licht auch noch in seiner
> Abstrahl-
> charakteristik genau so wäre, wie man es sich wünscht, aber so
> ist es in der Technik nun mal, man kan nicht alles auf einmal
> haben.
>
> : Eine
> :einfache Glühbirne strahlt rundum. Mit „Glühlampe“ ist hier
> :wohl jede Lampe mit Glühwendel gemeint. Eine Halogenlampe
> :strahlt aber auch nicht zielgerichtet. Halogenstrahler tun das
> :natürlich wegen des Reflektors. Die Farbtemperatur einer
> :Halogenlampe oder gar einer Glühbirne ist aber zu niedrig
>
rotstichig).
> :einen Laserprojektor gekauft habe
. von einer einzelnen LED
> :als Punktlichtquelle schrieb ich auch nichts. Mit z.B. 300
> :LED’s als „LED-Array“ in 20x15er Anordnung (16:12 =
> :Monitorverhältnis) erhält man 3000 CD. Sind das gleich Lumen?
>
> Das bringt aus mehrfach genannten Gründen immer noch nichts!
>
> :Habe das mehrere male im Netz gefunden. Led’s strahlen ohne
> :Reflektor ja schon sehr „gerade“.
>
> Das ist auch eine große Einbildung.
> Normale LED sind Kantenstrahler. Die Chips sind in einen
> Reflektor eingesetzt und mit einer Linse vorne drauf verkappt.
> Ein LED-Chip ohne irgendwelche begrenzenden Teile strahl
> mit einem raumwinkel von über 180° ab.
> Erst Reflektor und die in der verkappung integrierte Linse
> machen eine gerichtete Abstarhlung. Diese ist bei den meisten
> LED auch noch sehr inhomogen.
ANTWORT:
Natürlich meine ich mit LED, die fertige LED wie man sie kauft. Das ist selbstvwerständlich.
Ich kenne das aussehen des abgestrahlten Lichtes: https://ssl.kundenserver.de/s76273267.einsundeinssho…
Das ist doch nicht schlecht. Klar, es gibt auch einen „Bogen“ der seitlich abstrahlt. Es geht ja auch nicht darum jedes Photon durch das TFT zu schicken. Das wäre Utopisch.
Die nach oben gerichtete V-förmige Abstrahlung ist nicht Übel, wenn mehere LED nebeneinander liegen.
Aber preislich ist es auch bei 1,40 Euro für eine 10Cd-LED nicht billig (in der Masse).
> :billiger ist die selbe Auflösung auf einem großen, als auf
> :einem winzigen TFT herzustellen.
>
> Nein, das ist auch nicht unbedingt so. Innerhalb des
> technologisch gut Machbaren sind kleinere Strukturen
> billiger.
> Erst wenn man an die Grenzen des momentan Machbaren kommt,
> wird’s erheblich teurer.
ANTWORT:
Genau das schreibe ich nun schon zum zweiten mal.
Es liegt bestimmt weit über dem „technologisch gut machbaren“ 2048x1036 Pixel auf ein winziges Display von vielleicht 5cm Durchmesser zu packen.
Daher sind solch hohe Auflösungen auf solch kleinen TFT’s teurer als auf größeren Displays.
Da macht es nicht nur die Masse der großen Displays, sondern auch die Machbarkeit der winzigen Strukturen.
Ein realistischer Vergleich sind 1600x1200 auf einem kleinen 2"-TFT (geschätzt), und einem 19"-TFT.
Da sind die 19" wohl billiger (?).
> :: Die Lampen und der winzige TFT kosten
> :: natürlich mehr als vergleichbares in größeren Maßstäben.
> :
>
as ist erstmal nur Deine Behauptung, die wohl eher auf
> :Unwissen
> :als auf Fakten über die Zusammenhänge beruht.
>
ie Lampen sind teuer, weil da eben extreme Ansprüche an die
> :Leistungsdichte bei gleichzeitig richtigem Spektrum und
> :hinreichender Lebensdauer gestellt werden. Zu gunsten der
> :ersten beiden Parameter werden bei der Lebensdauer
> :Einschränkungen inkauf genommen.
>
> :Bei einem großen 15"-TFT darf die Lichtquelle aber nicht so
> :klein sein.
>
> Nochmal: Die Lichtquelle muß klein sein. Bei einer entsprechend
> konstruierten Optik mit großem Display darf die Lichtquelle
> etwas größer sein, aber ein Flächenstrahler (Lichtkasten)
> ist ungeeignet.
>
> Eine Halogenlampe möglichst hoher Leistung und mit geeignet
> geformter (also kompakter) Glühwendel würde wohl für erste
> Versuche ganz gut sein.
> Um eine erhöhte Helligkeit und weißeres Licht zu bekommen,
> kann die Lampe mit Überspannung betrieben werden.
> Um dabei eine erträgliche Lebensdauer zu erreichen, sollte
> eine Elektronik den Einschaltstrom begrenzen (Softanlauf).
> Auch jegliche mechanische Belastung (Stoß,Vibration) ist
> dann im Betrieb zu vermeiden.
> Kühlung wird natürlich nötig sein, sonst bennt noch was ab.
ANTWORT:
Das stimmt natürlich, aber das Rotstichige Licht ist ein Wunder Punkt.
> :Wenn sie etwas weiter vom TFT entfernt ist, und
> :noch den Reflektor hat, wäre das etwas anderes. Bei einer
> :heißen Lichquelle ist die Entfernung sowieso wichtig (ich
> :meine jetzt nicht die Beamer mit Filter und
> Lüftung).
> :„Neben der reinen Projektorfunktion muß eben auch Aufwand
> :getrieben werden, um das LCD vor verbrennen zu schüzten.“
> :Ganz genau, das ist auch ein Kostenfaktor. Dieser hängt ja
> :direkt mit dem Kompaktbau zusammen.
>
> Größer bauen wird aber nicht billiger, weil sonst eben
> das ganze System größer wird. Damit werden Probleme bloß
> verschoben.
>
> :Eine größere Lichtquelle mit guten Eigenschaften wäre aber bei
> :der Größe des TFT’s nicht falsch.
>
> Dann probiert’s halt aus. „Versuch mach kluch“
>
> :Ich will es ja nicht so kompakt haben. Dadurch habe ich
> :bestimmte Problemstellungen nicht.
>
> Das Prinzip der Projektion an sich ist Dir leider immer
> noch nicht klar.
>
> :Ich will ja nicht den „Kaputten“ OH-Pro. benutzen. Den
> :bekam ich schon kaputt von der Schule. Verwenden kann ich
> :verschiedene Teile.
>
> Tja, das optische System, so wie es ist, wurde schon mal
> optimiert. Daraus nun was völlig neues und viel besseres
> zu entwickeln wird wohl nicht ganz leicht sein.
ANTWORT:
Daher habe ich ja Maße, die in etwa einem OH-Pro. entsprechen.
Eine DIN-A4-Folie (in etwa die 15") kann ich ja auch auf einen OH-Pro. legen, ohne das die gesammte Fläche belegt ist.
Und die „kleinen“ Durchlicht-Panels für OH-Pro. funtionieren ja auch. Eine höhere Auflösung ändert daran ja nichts.
>
> Übrigens, auch Leuchtstofflampen erzeugen ordentlich Wärme
> und es wird sauheiß in dem Kasten, wenn da viele Röhren auf
> engem Raum drin sind.
> Trotzdem ist eine Leuchtstoffröhre eine Kaltlichtquelle, weil
> sie kaum Infrarotstrahlung produziert. Die Verlustleistung
> muß duch Konvektion weg.
> Gruß Uwi
**Natürlich sind sie nicht absolut kalt.
Aber im Vergleich zu Glühbirnen und Halogenlampen sind sie schon ziemlich „kalt“.
Zur „Not“, habe ich noch den „Rollenlüfter“ aus dem OH-Pro…
Der erste der einen LCD-Projektor bauen will, bin ich ja nicht:
http://www.geocities.com/zark5150/projector.html
Dort wird natürlich ein kleineres Display, und eine andere Optik verwendet.
Bei einer OH-Pro.-Optik kann das Opjektiv ja nicht direkt vor dem Display angebracht werden.
Erst recht nicht bei 15". das müsste man schon eine Linse mit großem Durchmesser haben.
Gerade fand ich auch noch diese Seite:
http://www.widescreenathome.de/html/frameset.html
Dieser Student hat -soweit ich das beim überfliegen der Startseite- erkennen kann „nur“ einen OH-Pro. und ein „Overhead-Daten-/Videodisplay (mit Aktivmatrix TFT Display und schnellen Umschaltzeiten)“.
Also gibt es so etwas. Er ist auch ziemlich „überschwänglisch“ vom Ergebnis begeistert („WWWWOOOOOWWWW“).
Er und ich habe wohl noch nie so richtig im Vergleich Video-Beamer angeschaut.
Unbewusst sicher mal bei Conrad, MediMarkt usw.
Aber wenn man einen Kontrast von „60:1“, 640x480 oder „Umschaltzeiten sollten nicht über 50 ms liegen“ liest, dann ist ein moderner 15"-TFT doch schon ganz ordentlich.
Zumindest, hat mich diese Seite im zu erreichenden Ergebnis sehr bestärkt.
Ich erwarte ja keine Qualität eines Luxus-DLP-Projektors
.
Und er arbeitet im Vergleich zu dem ersten Link nach dem gleichen optischen Prinzip wie ich.
Das heisst mit eine OHP-Optik. Diese besteht aus zwei im Winkel von 90° zueinander angeordneten Linsen. Dazwischen ist ein Spiegel.
Dadurch muss die Vorlage weiter von der Optik entfernt sein, als bei einer „einfachen“ (wörtlich) Optik.
Er hat seinen Vergleich mit dem UNI-Beamer anscheinend nur mit einem Film auf dem Laptop gemacht.
Was mir auch auffiel ist diese Aussage:
„OHP (man kann auch Tageslichtprojektor dazu sagen)“.
Stimmt, der Begriff ist mir auch bekannt.
Aber der Begriff „Tageslichtprojektor“ sollte doch zumindest von einer Tageslicht-ähnlichen Farbtemperatur (ca. 5600° Kelvin) ausgehen lassen.
Grüße,
Tobias Claren**