Günstiges Grafiktablett

Hallo !
Ich liebäugle mit einem Grafiktablett. Aber es sollte nicht zu teuer sein, da ich es nur gelegentlich benutzen würde (Für „Malanwendungen“). Und vermutlich auch nur als „Spielerei“.
Kann da jemand etwas empfehlen ?
Nimmt man lieber ein großes oder ein Kleines ?
Ich habe schon mal so Wacom-Dinger gesehen, die sind mal gerade so DinA5 groß. Kann man damit überhaupt was ordentliches Anstellen ?
Vielleicht kennt sich ja jemand aus und kann mir sagen, auf was man zu achten hat und was ein guter Spagat zwischen „gut und günstig“ ist. Bei Ebay gibt es ja genug Auswahl, nur weiß ich nicht, wozu ich greifen soll.
Gruß
Andreas

Grafiktablett: Groß hat auch Nachteile

Hallo !
Ich liebäugle mit einem Grafiktablett. Aber es sollte nicht zu
teuer sein, da ich es nur gelegentlich benutzen würde (Für
„Malanwendungen“). Und vermutlich auch nur als „Spielerei“.
Kann da jemand etwas empfehlen ?
Nimmt man lieber ein großes oder ein Kleines ?
Ich habe schon mal so Wacom-Dinger gesehen, die sind mal
gerade so DinA5 groß. Kann man damit überhaupt was
ordentliches Anstellen ?
Vielleicht kennt sich ja jemand aus und kann mir sagen, auf
was man zu achten hat und was ein guter Spagat zwischen „gut
und günstig“ ist. Bei Ebay gibt es ja genug Auswahl, nur weiß
ich nicht, wozu ich greifen soll.

Salu Andreas,

ich habe mir 1998 ein Wacom ArtPad II gekauft (Preis vergessen), das noch seriell angeschlossen wird (RS-232c). Ich könnte darauf nicht mehr verzichten, denn die ergonomisch obsolete Maus ist bei der Bildbearbeitung völlig ungeeignet.

Die Steuerfläche ist nur A6 (Postkartenformat) groß, und das hat durchaus seine Vorteile gegenüber größeren Pads: Man erreicht fast jeden Punkt auf dem Bildschirm ohne den Handballen umsetzen zu müssen. Obwohl ich als Nutzer eines Breitbildmonitors sogar nur einen Teil der A6-Fläche nutze (läßt sich in den Treibereinstellungen auswählen), ist die Auflösung ausreichend, um jeden Pixel einzeln ansteuern zu können. Und auffem Schreibtisch nimmtet auch nich so viel Platz wech…

Insofern gräme Dich nicht, wenn’s erst mal nur ein kleines ist: Small is useful.

Grüßken :o)
-R o b.

Salu Andreas,

ich habe mir 1998 ein Wacom ArtPad II gekauft (Preis
vergessen), das noch seriell angeschlossen wird (RS-232c). Ich
könnte darauf nicht mehr verzichten, denn die ergonomisch
obsolete Maus ist bei der Bildbearbeitung völlig ungeeignet.

Die Steuerfläche ist nur A6 (Postkartenformat) groß, und das
hat durchaus seine Vorteile gegenüber größeren Pads: Man
erreicht fast jeden Punkt auf dem Bildschirm ohne den
Handballen umsetzen zu müssen. Obwohl ich als Nutzer eines
Breitbildmonitors sogar nur einen Teil der A6-Fläche nutze
(läßt sich in den Treibereinstellungen auswählen), ist die
Auflösung ausreichend, um jeden Pixel einzeln ansteuern zu
können. Und auffem Schreibtisch nimmtet auch nich so viel
Platz wech…

Insofern gräme Dich nicht, wenn’s erst mal nur ein kleines
ist: Small is useful.

Grüßken :o)
-R o b.

Danke für deinen Hinweis. In der Tat bin ich bei diesen „ganz kleinen“ Grafiktabletts etwas misstrauisch. Wobei ich mal ein A3 Brett zur Ansicht hatte und dort auch nicht wirklich was vernünftiges mit hinbekommen habe.
Aber Wacom ist ja Markführer bei den Tabletts (würde ich jetzt annehmen).
Bei „günstigen“ Tabletts ist es ja so, das ein Empfänger im Stift ist (sind Batterien im Stift). Dieser liegt aber etwas über dem Drückpunkt. Das Problem: wenn man den Winkel des stiftes ändert, ändert sich schon die Eingabe. Also wenn man den Stift an einem Punkt aufsetzt und quasi nur mit dem Oberen Bereich einen Kreis zieht (ohne das sich der Stift auf der Fläche bewegt), wird im Zeichenprogramm schon ein kleiner Kreis gezeichnet. Wenn man dann auf großer Fläche zeichnet, werden aus Kreisen schon mal eher Elipsen.
Haben diese Wacoms da eine andere Aufnahmeform? Das sie quasi den Stift „spüren“ ? Oder ist dort die selbe Miserie ?

Gruß
Andreas

Grafiktablett: Hot-Spot nicht genau auf Pen-Spitze
Salu Andreas,

Danke für deinen Hinweis. In der Tat bin ich bei diesen „ganz
kleinen“ Grafiktabletts etwas misstrauisch. Wobei ich mal ein
A3 Brett zur Ansicht hatte und dort auch nicht wirklich was
vernünftiges mit hinbekommen habe.
Aber Wacom ist ja Markführer bei den Tabletts (würde ich jetzt
annehmen).
Bei „günstigen“ Tabletts ist es ja so, das ein Empfänger im
Stift ist (sind Batterien im Stift). Dieser liegt aber etwas
über dem Drückpunkt. Das Problem: wenn man den Winkel des
stiftes ändert, ändert sich schon die Eingabe. Also wenn man
den Stift an einem Punkt aufsetzt und quasi nur mit dem Oberen
Bereich einen Kreis zieht (ohne das sich der Stift auf der
Fläche bewegt), wird im Zeichenprogramm schon ein kleiner
Kreis gezeichnet. Wenn man dann auf großer Fläche zeichnet,
werden aus Kreisen schon mal eher Elipsen.
Haben diese Wacoms da eine andere Aufnahmeform? Das sie quasi
den Stift „spüren“ ? Oder ist dort die selbe Miserie ?

Der Pen bei meinem (und vermutlich auch allen anderen) Wacom-Tablet funktioniert ohne Batterie. Der aktive Punkt liegt auch bei meinem Pen nicht tatsächlich auf der Pen-Spitze, sondern etwas oberhalb im Pen. Das hat sich allerdings noch nie negativ bemerkbar gemacht (ich habe es überhaupt erst eben herausgefunden), weil der Abstand zur Spitze immer noch sehr gering ist und auch einfach deshalb, weil eine solche Bewegung (Spitze bleibt ortsfest, Pen-Ende wird bewegt) nicht von praktischer Bedeutung ist. Wenn ich versuche, einen Kreis zu zeichnen, sind die Ergebnisse absolut genügend. Ein anderes Beispiel: Wenn ich handschriftlich schreibe, funktioniert das ohne Einschränkung.

Der Pen wird bis etwa 10 mm oberhalb der Tablet-Fläche erfaßt. Das ist genug um mal ein Foto durchzupausen.

Grundsätzlich halte ich mal fest, daß ich auf mein Tablet nicht mehr verzichten möchte, denn wie schon gesagt ist es bei der Bildbearbeitung ein kaum zu überschätzender Helfer: Freistellen von Objekten, partielle Effekte anwenden, Kratzer oder eingeblendete Texte aus Bildern entfernen etc. Ich hatte allerdings noch nie ein anderes Tablet getestet, kann also nicht vergleichend urteilen.

Grüßken
-R o b.

Hallo !
Ok, Danke für die Information. Bin mittlerweile auch schon mal so schlau gewesen bei Ciao einige Erfahrungberichte zu lesen (Hätte mir auch etwas eher einfallen können, ich Esel)

Das mit dem „verziehen“ kann halt passieren, wenn man mehr mit den Fingern schreibt/zeichnet und die Handfläche weniger bewegt. Dann „wandert“ der obere Teil des Stiftes schon mal mehr und es gibt dann falsche Linien. Kann aber sein, das das bei dem kleinen Ding nicht so schnell passiert, oder vielleicht bei Wacom auch eine „Sperre“ drin ist, die das berücksichtigt.
Ich werde jedenfalls mal schauen, ob ich so ein Ding bei Ebay günstig schießen kann.

Mir geht es übrigens eher weniger um die Bildbearbeitung in die Richtung „Rote Augen Retuschieren“, sondern schon in Richtung zeichnen (wobei ich vorzugsweise die Grundzeichnung per Hand mache, einscanne und dann die Farben am PC einsetze und ggf. Linien Korrigiere).

Danke für die Hilfe!
Gruß
Andreas

Hy,

Ich liebäugle mit einem Grafiktablett. Aber es sollte nicht zu
teuer sein, da ich es nur gelegentlich benutzen würde (Für
„Malanwendungen“). Und vermutlich auch nur als „Spielerei“.
Kann da jemand etwas empfehlen ?

Ich kann die Wacom Artpad Serie nur empfehlen. Ich habe hier ein RS232 Modell und ein USB Modell. Beide in der A6 Version. Grössere sind eher etwas für CAD Zeichner, die dann Ihre „unterlagen“ noch da drauf pinnen.

Nimmt man lieber ein großes oder ein Kleines ?

Ist auch geschmackssache. Im grunde reicht ein A6 Modell, weil man ja nicht wie auf richtigem Papier die hand 5cm bewegen muss um auch 5cm zu malen. Da reichen wenige mm ja schon aus!

Ich habe schon mal so Wacom-Dinger gesehen, die sind mal
gerade so DinA5 groß. Kann man damit überhaupt was
ordentliches Anstellen ?

Klar doch. Ich habe viele Bekannte aus dem Grafikdesignbereich, die damit Tagtäglich arbeiten.

Vielleicht kennt sich ja jemand aus und kann mir sagen, auf
was man zu achten hat und was ein guter Spagat zwischen „gut
und günstig“ ist. Bei Ebay gibt es ja genug Auswahl, nur weiß
ich nicht, wozu ich greifen soll.

Ich würde darauf achten, das man einen induktiven Stift (also ohne batterien) mit ca. 256 Druckstufen (oder mehr) hat. die Wacoms haben das fast alle, bei anderen weiss ich es nicht.

Gruß
h.

Hallo !
Danke für die Antwort.
Wer vielleicht mal so ein kleines Ding „ausprobieren“.
Gruß
Andreas