Meine Gürtelrose wurde erst am sechsten Tag behandelt (Oberschenkel hinten), da vorher nicht erkannt.
Mit Acliclovir und einer Creme für die Bläschen. Ich hatte ca. 3 Wochen sehr starke Schmerzen.
5 Wochen sind jetzt fast vorbei und ich habe weiterhin Schmerzen (betrifft die Wade abwärts bis in die Fußsohle). Ich bezeichne Sie wie Strom der durchfließt( oder ein Surren, Schwärmen wie ein Bienenschwarm) Wenn ich zu Bett gehe bestehen sie mindesten noch 2 Stunden, mal stärker mal schwächer. Meine Ärztin meinte die Behandlung ist beendet, ich würde bei Wetterwechsel dies vermutlich weiterhin zu spüren bekommen. Kann mir ein anderer Arzt (Nerven oder Schmerzspezialist) noch helfen oder muß ich es weiter ertragen. Habe ich jetzt schon eine chronische Gürtelrose?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Meine Gürtelrose wurde erst am sechsten Tag behandelt
(Oberschenkel hinten), da vorher nicht erkannt.
Mit Acliclovir und einer Creme für die Bläschen. Ich hatte ca.
3 Wochen sehr starke Schmerzen.
5 Wochen sind jetzt fast vorbei und ich habe weiterhin
Schmerzen (betrifft die Wade abwärts bis in die Fußsohle). Ich
bezeichne Sie wie Strom der durchfließt( oder ein Surren,
Schwärmen wie ein Bienenschwarm) Wenn ich zu Bett gehe:bestehen sie mindesten noch 2 Stunden, mal stärker mal
schwächer. Meine Ärztin meinte die Behandlung ist beendet, ich
würde bei Wetterwechsel dies vermutlich weiterhin zu spüren
bekommen. Kann mir ein anderer Arzt (Nerven oder
Schmerzspezialist) noch helfen oder muß ich es weiter
ertragen. Habe ich jetzt schon eine chronische Gürtelrose?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Also eine chronische Gürtelrose gibt es nicht, es sei denn, man will die ständigen Schmerzen so bezeichnen.
Die Zeit, in welcher man Beschwerden hat, kann sehr lang sein: Von einigen Wochen bis zu einigen Jahren bis zu vielen Jahren, also für immer.
Nunja, die Gürtelrose ist sicherlich nicht gerade angenehm und leider gibt es gegen sie noch keine kurative Methode die Gürtelrose zu behandeln.
Sie haben geschrieben, dass Ihnen Aciclovir verordnet wurde, das ist eigentlich das beste Medikament, um den reaktivierten Virus abzuschwächen (aber nicht zu beseitigen) und so die Schmerzen zu mindern. Des weiteren kann auch Famciclovir und Valaciclovir eingesetzt werden.
Die Schmerzen können mit Schmerzmittel der Klasse NSAR wie z.B. Diclofenac behandelt werden, aber als eine chronische Therapie würde ich davon abraten, weil sie mehr Schaden verursachen als Nutzen (man kriegt Probleme mit dem Magen, etc.). Tramadol kann auch verordnet werden, was den Vorteil hat, dass es aus der Magenschleimhaut kein Schweizer Käse macht, dafür könnten sie Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und Übelkeit verspüren.
Schmerzmittel können immer schnell eingesetzt werden, ob sie wirklich die Schmerzen adäquat wegzaubern ist wieder eine andere Sache.
Wenn der derzeitige Arzt Ihnen keine weitere Behandlung ermöglichen will, dann suchen Sie einen anderen auf.
es ist leider so, dass, wie schon Priamos gesagt hat, eine Zosterneuralgie lebenslang anhalten und sehr lästig werden kann. Man sollte deshalb alle Möglichkeiten nutzen, den Schmerz zu unterbrechen. Wenn die evidenzbasierte Schmerztherapie nicht anschlägt, darf man sich auch komplementärer Methoden bedienen. Wichtig ist zudem die Betreuung durch einen guten Hausarzt.
Du mußt beim Tramadol auch eine gewisse Gewöhnungs- bis Suchtgefahr mit einbeziehen (als Möglichkeit). Darum mit Schmerztherapeuten Rücksprache halten und besser jetzt eine wirksame Schmerzbehandlung ansteuern, um „Schmerzgewöhnung“ zu unterbrechen, als eine über viele Wochen hingezogene geringere Dosierung, die Du auf lange Sicht immer wieder erhöhen müßtest.
Wenn Du nachts nicht schlafen kannst der Schmerzen wegen, könntest Du (wenn es ganz schlimm ist) Neurocil versuchen. Mit niedrigen Dosierungen anfangen wegen der Nebenwirkungen (Arzt fragen). M.W. ist es eins der ganz wenigen Medikamente, die den Schmerz bei dem Post-Zoster- Syndom lindern können. Nicht tagsüber nehmen (wenn Du Autofahrer bist usw.).
Es gibt Schmerzmittel, die besonders auf Nervenschmerzen wie dem der sogenannten Post-zoster-Neuralgie wirken. Hierzu gehört z.B. Lyrica (Pregabalin), wirkt in den meisten Fällen ziemlich gut. Man sollte es langsam aufdosieren, z.B. mit 25mg 1-0-1 beginnen, da es sonst zu Nebenwirkungen wie Schwindel und Benommenheit kommen kann, und dann bis erstmal 75mg 1-0-1.