Hallo ihr Lieben,
letztens war hier ein Posting ,da ging es um Besatz fragen und Becken größe.
Unter anderen kam die Frage auf,warum die Guppys im Schulaquarium nicht laichen.
Was mich an der Sache nicht los läßt ist,das ich geschrieben habe das meine Guppys alle 4 Wochen Kleine haben,darauf hin kam ein Posting ,das Guppys sich auch bei schlechten Verhältnissen vermehren.
Fühlte (fühle)mich so ein bisschen na ja angegriffen(War bestimmt nicht böse gemeint).
Aber wie ist das nun,ist da was dran???
Meine Wasserwerte sind ok (achte darauf),außerdem habe ich des öfteren Malawie-Babys ,die aus den saubersten See kommen.
Was ist nun dran???Fühle mich so ein bisschen verunsichert.
Gruss Sabine
Was mich an der Sache nicht los läßt ist,das ich geschrieben
habe das meine Guppys alle 4 Wochen Kleine haben,darauf hin
kam ein Posting ,das Guppys sich auch bei schlechten
Verhältnissen vermehren.
Aber wie ist das nun,ist da was dran???
Es stimmt und ist sicher ein Grund dafür, dass Guppys bei der Reproduktion so erfolgreich und so beliebte Aquarienfische sind. Das gilt übrigens für alle lebendgebärenden Zahnkarpfen und ist auch ein Teil des Erfolgsrezeptes der Säugetiere. Das Verlegen der kritischen Embryonalentwicklung in den geschützten Mutterleib zahlt sich immer aus.
Die meisten Fische legen Eier. Der Embryo im Ei steht über die Eihülle mit dem umgebenden Wasser in Verbindung (Gas- und Stoffaustausch). Somit ist er schlechten Wasserwerten quasi hilflos ausgesetzt. Schädigende Einflüsse wirken sich am Anfang der Entwicklung eines neuen Organismus besonders gravierend aus, so dass unter ungünstigen Bedingungen oft alle Eier absterben. Ebenso negativ wirken ungünstige osmotische Verhältnisse, ist der Salzgehalt im Umgebungswasser zu niedrig oder zu hoch, kann die Eihülle reißen. Keime aus dem Wasser (Bakterien, Schimmelsporen) können das Ei dann infizieren und ein Übriges tun.
Beim Guppy findet die Eireifung im Mutterleib statt, das Immunsystem der Mutter bekämpft eindringende Keime und ihr Körper verhindert das Eindringen schädlicher Stoffe und/oder baut diese sofort ab. Er erhält außerdem ein konstante Salzkonzentration aufrecht, an welche die Embryonen optimal angepasst sind. Die Eier können sich also völlig abgekoppelt von möglicherweise schädigenden Umwelteinflüssen entwickeln, die Jungen schlüpfen sehr groß und gut entwickelt im Mutterleib und sind schon entsprechend robust, wenn sie geboren werden.
LG Jesse
Hallo Jesse,
danke für deine Info,das muss aber doch nicht der fall sein,oder???
Meine Wasserwerte sind stabil,mache jede Woche Wasserwechsel im 200l Becken,Nitrit ist immer bei 0,das große Fischsterben hatte ich noch nie,einige Guppys sind ca. 3 Jahre alt,also kriegen sie doch auch Kinder bei guten Verhältnissen,oder???
Gruss Sabine
Meine Wasserwerte sind stabil,mache jede Woche Wasserwechsel
im 200l Becken,Nitrit ist immer bei 0,das große Fischsterben
hatte ich noch nie,einige Guppys sind ca. 3 Jahre alt,also
kriegen sie doch auch Kinder bei guten Verhältnissen,oder???
Natürlich tun sie das. 
Dass diese Fische vermögen, sich unter ungünstigen Umgebungsbedingungen noch erfolgreich fortzupflanzen heißt natürlich NICHT, dass es ihnen bei dir schlecht gehen muss, weil sie Junge bekommen. *gg*
Gruß Jesse
Hallo Jesse,
danke jetzt kann ich wieder ruhig schlafen.Bin halt ein kleines Sensibelchen.
Gruß Sabine
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]