Gurken, Tomaten, Kohlrabi, Kürbis in Gemüsebeet

Guten Tage alle miteinander!

Ich möchte ein Gemüsebeet anlegen mit Gurken, Tomaten, Kürbissen, Bohnen, Erbsen, Melonen, Kohlrabi etc. - aber welcher Standort ist wirklich geeignet? Eher Sonne, Schatten, Halbschatten - sind die Pflanzen nicht sehr unterschiedlich? Was ist mit den Bodenansprüchen?

Vielleicht könnt Ihr mir einen guten Rat geben,danke und
GvufG an alle!!!

Grundsätzlich viel Sonne, aber auprobieren, das Zusammenspiel von Sonne, Wasser und Dünger ist das entscheidende!!!

LG Karlheinz

Hallo und schönen guten Tag!

Die meisten Gemüsesorten gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Im Hochsommer können allerdings empfindliche Pflanzen wie Spinat oder Feldsalat mal unter der Hitze leiden und sie sind dann besser im Halbschatten aufgehoben. Tomaten und Paprika (also Fruchtgemüse) brauchen auf jeden Fall viel viel Sonne. Es gibt aber auch Pflanzen, wie z. B. Rhabarber, der auch im Halbschatten gut wächst.

So - und nun viel Glück!

Ursel

Hallo,
das ist eine sehr komplexe Frage. Also grundsätzlich ist ein Gemüsebeet in Nord/Süd- Richtung am geeignetsten aber man sollte vorher einen genauen Plan machen, was wann gepflanzt wird. Zum Boden kann ich nicht viel sagen, da ich die örtlichen Gegebenheiten nicht kenne. Gern beantwote ich aber die speziellen Fragen zu jeder einzelnen Kultur…

Gruß Martin

Hallo,

in unserem 300 qm großen Gemüsebeet wächst alles in der prallen Sonne. Und das gibt allem ein herrliches Aroma. Der Kürbis aber wächst im Kompost unter Tannen genauso gut wie in der Sonne. Im Herbst pflücken wir dann Kürbis aus den Tannen. Und nichts ist schöner als im Sommer eine sonnenwarme Tomate direkt vom Strauch zu pflücken und zu essen.

Humoser Boden ist für alles Gemüse am besten, außer Spargel, der wächst auch im Sand. Je nachdem wie Dein Boden ist, kannst Du ihn im Herbst durch Kompost verbessern. Nie den Kompost auf die frischen Pflanzungen geben.

Für Dein Unterfangen ist es zwar schon etwas spät im Jahr aber ich wünsche Dir viel Erfolg nach dem Motto: Übung macht den Meister.

Viele Grüße

Malvenblüte

Guten Abend G. Winter

Ich kenne kein Gemüse, das nicht an die Sonne will.

Tomaten brauchen zudem Wind- und Regenschutz, geschützte Ecke oder Häuschen. Zudem musst du den Tomaten eine Stützhilfe stecken und die Pflanze aufbinden.

Kürbisse brauchen enorm viel Platz und verrotteten Kompost. Dieses Jahr hab ich sie in grosse Kübel gepflanzt, sie wachsen wie wild.

Melonen brauchen extrem viel Wärme. Ich habs aufgegeben in unseren Breitengraden.

Bohnen, Erbsen, Kohlrabi sind Gemüse, die an der Sonne eigentlich überall wachsen. Was hast den für Erde? Ev. musst du Gemüseerde kaufen, lohnt sich.

Noch Fragen?

Machs gut

Heidi

Gurken, Tomaten,Kürbisse brauchen vollen Sonne und windgeschützten Standort und reichlich Dünger. Melonen auch aber da muss schon ein Supersommer her besser ist Frühbeet o. Gewächshaus. Bohnen und Kohlrabi kommen auch mit Halbschatten zurecht. Anderer Kohl wie Weiskohl , Blumenkohl brauchen Sonne und viel Nährstoffe.Für Erbsen ist es jahreszeitlich schon ein bisschen zu spät.MfG. Roland!

Alle Gemüsearten verlangen einen sonnigen Standort. Sie gedeihen zur Not auch noch im Halbschatten unter hohen Bäumen, aber eben nur zur Not, wenn kein anderer geeigneter Standort zur Verfügung steht
Die Bodenansprüche sind nicht von besonderer Bedeutung, wenn genügend Nährstoffe (Kompost, Mineraldünger oder ähnliches) und ein ausreichendes Wasserangebot zur Verfügung stehen bezw, stets zur Verfügung gestellt werden können.
Die Unterschiede der Pflanzen lassen sich vernachlässigen, es ist nur zu beachten, dass sich einige Pflanzen untereinander schlecht vertragen,also möglichst nicht nebeneinander angebaut werden sollten wie z. B. Gurken und Tomaten. Dazu gibt es aber Tabellen, die sicher auch im Internet einzusehen sind Im Gewerbsgartenbau werden ja sogar Pflanzen ohne jeden Boden im sogenannten Hydroponikverfahren angebaut, indem sie in einem nährstoffreichen Wasser angebaut werden, das geht natürlich nur im Gewächshaus.

Liebe® Gartenfreund(in)
so viel verschiedenes Gemüse auf einem Beet? Eine gewisse große Anbaufläche ist schon nötig, um auch vernüftige Ernteergebnisse zu erzielen. Die genannten Gemüsearten vertragen durchaus die Sonne. Ausreichend Wasser (gießen) und ein humöser Boden sind sehr für ein gutes Wachstum förderlich. Geben Sie in Ihre Suchmaschine Pflanzenverträglichkeit ein, und Sie erhalten eine Listenaufklärung darüber, welche Pflanzen sich gegenseitig vertragen bzw. auch nicht. Schmetterlingsblütler (Leguminosen, Hülsenfrüchtler) bilden Wurzelknöllchen und können darin Stickstoff speichern, und zwar mit Hilfe von Bakterien. Solche Pflanzen düngen den Boden, der vorher keine besonderen Stickstoffgaben benötigt. In kalten regennassen Jahren werden Freilandtomaten meist krankhaft grindig, mitunter schwarz und die Tomnaten reifen nicht (Folienhaus bauen mit guter Lüftungsmöglichkeit!). Auch im Tomatenhaus selbst kann es bei zu warmer dämpfiger Luft zu Pilzbefall kommen (Samtflecken-krankheit rechtzeitig bei ersten Anzeichen bekämpfen!). Gurken werden mit zunehmender Zeit ziemlich sicher von der Gurkenwelke befallen: zuerst bildet sich ein weißlicher Belag, der dann die Blätter gelblich und später teillweise absterbend braun verfärbt. Eine Spritzbekämpfung ist nicht sehr wirksam und auch nicht erforderlich. Die Gurken selbst können Sie nach wie vor unbedenklich ernten; sie bleiben einwandfrei. Ältere Gurken bilden allmählich, je nach Art, bilden größere Kernhäuser mit hartschaligen Samenkernen aus ( mit einem Esslöffel ausschälen). Kohlrabi brauchen einen besseren Boden und genügend Wasser. Kürbisse sind ziemlich anspruchslos. Sehr in Schwang gekommen ist in letztetr Zeit der Hokkaidokürbis, der sich vor allem zu Suppen, Aufläufe und andere nicht gesüßten Gerichten zubereiten lässt. Düngen Sie vor allem organisch (Kompost, Stallmist usf.) und gießen Sie regelmäßig ausreichend, d.h. den Boden auch durchdringend! Solch gepflegtes Gemüse wächst dann auch üppig und zart.

Hallo,

volle Sonne ist auf jeden Fall für alle diese Pflanzen richtig. Im Halbschatten wachsen höchstens die Bohnen und die Erbsen noch.

Was die Bodenansprüche angeht:

Kürbis, Gurken, Tomaten, Bohnen, Melonen und Kohlrabi brauchen viele Nährstoffe. Also gut düngen und am besten Kompost verwenden. Erbsen sind dagegen Schwachzehrer und reichern den Boden sogar noch mit Stickstoff an (Leguminosen). Diese besser nicht düngen. Sonst gibt es nur Grünzeug aber keine Erbsen.

Mit der Melone wirst du vermutlich kein Glück haben. Es sei denn du pflanzt diese im Gewächshaus oder wohnst im Süden. Diese brauchen jedenfalls viel Wärme.

Empfehlenswert ist auch zu schauen, welche Pflanzen gute Nachbarn sind. Hier zum Beispiel eine Seite dazu: http://www.oscorna.de/mischkultur.html

Hallo,
ja, diese Pflanzen sind wirklich alle verschieden - du kannst zwar grundsätzlich davon ausgehen, dass die wenigsten Pflanzen Schatten mögen, aber ansonsten würde ich empfehlen, jede Pflanze einzeln zu googeln - da gibt es endlos Info im Net - und auch mal zu schauen, wie es mit guten und schlechten Pflanzennachbarschaften ist. Das alles hier aufzulisten, würde zu weit führen :wink:.
Gruß, Petra

Hallo, alle pflanzen sind Kinder des lichts und gehören in die sonne! Bodenanalyse kann ich aus der Ferne nicht machen. aber sandiger boden braucht mehr Wasser und ein fester verschlämmter Boden muß mehr aufgelockert werden. Licht und wasser und etwas dünger sind die formel für gutes Pflanzenwachstum. mfg Peter

Hallo
Leider war ich ein paar Tage weg
Ich hoffe Dir ist schon geholfen worden,falls nicht sag mir Bescheid
Gruß
Bachstelze