Servus Ute,
Bitter ist regelmäßig ein Zeichen von Wassermangel.
Sie bekommen Morgens und Abends je ca. 2 Liter lauwarmes Wasser. Stimmt es ist relativ schwer festzustellen was genug und was schon zu viel ist.
Genug Wasser ist relativ. Im Glashaus ist das ziemlich
fummelig, weil man den Gurken in diesem Klima regelrecht beim
Wachsen zuschauen kann. Entsprechende Mengen Wasser ziehen sie
weg. Es ist nicht leicht, diese zuzuführen, wenn man
gleichzeitig Staunässe vermeiden will. Man kommt fast nicht
ohne Plünderung der letzten lettischen Hochmoore aus.
Nee, das machen wir nicht 
Da kann auch die Sorte eine Rolle spielen. Um welche Sorte
handelt es sich?
Ich habe dusseligerweise die Packung weggeworfen, aber wenn ich es
richtig in Erinnerung habe heissen die Chinese Slangen.
Fast jede Eigenschaft, auf die selektiert
wird, geht auf Kosten einer anderen. Resistenzen auf
Pilzerkrankungen, die man im Glashaus braucht, können auf
Kosten anderer (Bitterneigung) gehen.
Stimmt mit den Pilzerkrankungen haben wir keine Probleme. Das Haus
ist übrigens immer offen, ausser an den wirklich kalten Nächten (unter 15 Grad) in letzer Zeit. Da hatten wir über Nacht zu.
Nicht mehr dieses Jahr, aber ein anderes vielleicht: Probier
doch mal im Freiland „Delikatess“, „Diva“, „Vorgebirgstrauben“
(z.B.; wobei Diva eine gute Mehltauresistenz zeigt). Da kann
leicht was anderes rauskommen.
Ds werde ich mir für das nächste Jahr merken. Wir hatten nur im anderen Garten immer mit den Freilandgurken Probleme. Die sind Gelb
geworden und hatten so ne sonderbare Birnenform. Nur die Einlegegurken
sind immer super geworden. Ich werde nächstes Jahr einfach mal die vorgeschlagenen Sorten versuchen.
Herzlichen Dank und schönen Sonntag
Ute