Hallo,
wir haben eine Reichsheimstätte erworben, die wir nun mit KFW-Mitteln sanieren wollen. Zunächst war alles klar. Die Bank verlangte von allen Gewerken Kostenvoranschläge. Die, sowie einen ausführlichen Bericht einer Energieberaterin, brachten wir bei.
Nun sagt die Bank, das Haus wäre nach dieser Sanierung (Neubau-Niveau nach EneV mit Energieanpassungsausweis im besten Bereich) nicht das Geld wert, das wir dann finanziert hätten. Sprich - die wollen uns die KfW-Mittel nicht bewilligen. Die KfW hingegen sagt, dass das in Ordnung ging; denen sind aber nach den Verordnungen die Hände gebunden.
Nun schickte die Bank einen Gutachter. Der war satte 15 Minuten hier, knipste ein paar Fotos und verschwand wieder.
Hat jemand eine Ahnung, wie in etwa so ein Gutachten erstellt wird? Besser wäre noch, wenn jemand eine Idee hätte, wie wir mit der Bank umgehen sollen. Denn würden gern das Eigentum von Verwandten beleihen als Sicherheit. Dabei ist das Haus unsere Sicherheit, oder?!
Danke und LG Tibas
Hallo Tibas,
ich bin hier ja kein Experte, aber ich glaube nicht, daß die Bank überhaupt das Recht hat, KfW-Mittel zu genehmigen. Das ist Sache der KfW, ist schließlich deren Geld.
Ralph
Hallo Ralph,
die Bank ist sehr wohl berechtigt, KfW-Mittel zu genehmigen. Es läuft ausschließlich über Banken und Sparkassen. Hatte schon längere Gespräche mit der KfW. Die Bank sorgt lediglich für die Sicherheit und haftet im schlimmsten Fall dafür.
Die Bank ist andererseits aber nicht verpflichtet, KfW-Mittel zu gewähren.
LG Tibas
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Und schon bin ich schlauer geworden, danke
-))
Und schon bin ich schlauer geworden, danke
-))
Ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Kfw das Geld zur Verfügung stellt und die Bank nur die Bearbeitung übernimmt. Die Bank haftet der Kfw gegenüber für das Geld, daher erfolgt auch die grundbuchliche Sicherung für die Bank und nicht für die Kfw.
Es besteht keinerlei Pflicht eines Kreditinstitutes Kfw-Mittel zu beantragen und „durchzuleiten“.
Mein Tipp: Einfach eine andere Bank mit kulanteren Beleihungswertgrundsätzen wählen… hier gibt es einige 
Viele Grüße
Hab vergessen zu fragen: Wo liegt das Objekt denn?
Bei einer Sanierung/Modernisierung werden je nach Institut und Maßnahme richtigerweise zwischen 50 und 100% als Wertsteigerung anerkannt.
Hallo Ralf,
eine alternative Bank haben wir eventuell gefunden. Das Problem ist in der Tat das Grundbuch, in welchem die Bank mit der Finanzierung steht. Dass die KfW-Mittel nur nach Sicherheitsleistungen gewährt werden, ist auch richtig und uns auch bekannt. Für uns mit unseren Sicherheitsleistungen leider völlig unverständlich 
Das Haus liegt in Dormagen - zwischen Köln und Düsseldorf - falls Dir das etwas sagt. Das Wohngebiet, in dem sich unser Haus befindet, gehört zu den teuren des Ortes.
Bodenrichtwert für unser Grundstück ist allein schon 270 €/m2.
LG Tibas
Hab vergessen zu fragen: Wo liegt das Objekt denn?
Bei einer Sanierung/Modernisierung werden je nach Institut und
Maßnahme richtigerweise zwischen 50 und 100% als
Wertsteigerung anerkannt.
Das ‚Gutachten‘ ist da
Wir haben heute den Hammerschlag bekommen, als wir das Gutachten unter die Nase gehalten bekommen haben.
Nach Sanierung wäre das Haus nicht viel mehr wert, als wir jetzt bezahlt haben!!!
Der „Gutachter“ hat nur die Hälfte der Investitionssumme eingerechnet, hat die beiliegenden Kostenvoranschläge überhaupt nicht beachtet und auch nicht, dass sich gravierende Dinge innerhalb der Räumlichkeiten ändern. Auch hat der das später ausgebaute Dach nicht als Wohnfläche angegeben.
Wieso können solche Leute ihre Arbeit nicht richtig machen? Uns läuft die Zeit davon und die schnarchen rum.
Jetzt muss das Gutachten nochmal bearbeitet werden mit den neuen Angaben. Noch ne Woche länger.
Schikane, ick hör dir trapsen!
LG, Tibas
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