Hallo zusammen,
gerne möchte ich eine vorgeschlagene Schadenregulierung einer Gutachterin zur Diskussion stellen.
Es geht um eine Schadensregulierung eines Sturmschadens (Kyrill):
Schaden an Notwendige Reparatur Rep.aufwand Eigenleistung
Bauwerk Trocknung
Notüberdachung Planen und Lattung angebracht Ca. 10 Std. a12,50 Überdachung Ca. 30 Std. a12,50
Überdachung/Türen/Holzwand entsorgen Ca. 4 Std. a`12,50
Flecken durch Feuchtigkeit am Mauerwerk: Isoliergrund auftragen Ca. 10 Std
Kosten für Trocknung sind angegeben und realistisch.
Materialkosten sind ebenfalls angegeben - erscheinen auch realistisch
Folgendes erscheint mir nicht plausibel:
Türen sind bei der Entsorgung angegeben - nicht jedoch als Neukauf und
Einbau, ebenso die Holzwand.
Es ist nur der Arbeitslohn in Eigenleistung angegeben - nicht jedoch
z.B. Deponiekosten und Transport dahin
Wird bei einer Schadenregulierung nach Gutachten nur nach Eigenleistung abgerechnet?
Wie würde es aussehen, wenn die Wiederherstellung völlig anders
gemacht würde (Umbau) ?
Hatte bei einer anderen Versicherung mal einen Schaden, der wurde nach Kostenvoranschlag pauschal abgerechnet - also damit nach Stundensätzen einer Fachfirma
Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass sich durch die eingedrungene Feuchtigkeit Schimmel gebildet hat -
wie ist das zu bewerten?
Durch das Auftragen von Isoliergrund sehe ich das nicht fachgerecht repariert (betrifft Wohnraum) - muss die Versicherung die Schimmelbeseitigung regulieren?
Ich überlege nun, welche Möglichkeiten mir offenstehen.
Könnte natürlich die Punkte ansprechen -
bei dem Schimmel hat die Gutachterin jedoch abgelehnt,
dass es nötig wäre, den Putz an den betroffenen Stellen zu erneuern
Wie wäre es, wenn ich ein zweites Gutachten einholen würde -
oder einzelne Kostenvoranschläge - oder wäre die Einschaltung der
Rechtschutzversicherung angesagt?
Über Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar
Viele Grüße
Sascha