vor einiger Zeit sind mir leider 2 Jeanshosen kaputt gegangen, darunter meine Lieblingsjeans, die Jahrelang einen guten Dienst hatte, eine Levis 520, die ich 2017 oder 2018 gekauft habe und wirklich ohne Probleme 4-6-Jahre relativ gut hielt, bevor sie nach 4-6-Jahren immer schlimmer wurde.
Die Jeans die ich bisher hatte haben immer dort angefangen Löcher zu bekommen oder nach einiger Zeit zu reißen, sodass man irgendwann die Löcher immer besser sehen konnte >
Nun brauche ich neue Jeanshosen und wollte fragen welche Jeansmarken man in 2026 gut weiterempfehlen kann.
Es sollte keine schlechte Jeans sein, die schon nach 2-3-Monaten oder circa nach nem halben Jahr anfängt, die ersten kleinen sichtbaren Löcher bekommt, wenn man genau hinsieht, aber auch keine superteure Jeans bei den man 80-90% nur für die Marke bezahlt.
Jeans die ich bisher in den letzten Jahren trug und hatte waren von Levis, Mustang und Tommy Hilfiger und waren alle bis auf eine relativ gut.
Tommy Hilfiger und Levis wären so meine persönlichen Favoriten, einfach weil Sie optisch immer schön aussehen - weiß aber nicht ob die Qualität heute noch so gut ist wie ich sie damals gekauft habe…
Preisbereich wäre so overall ~80/90€ bis um die 100-110€
Meine Frage ist was für Jeansmarken Ihr so empfehlen könnt?
Ich war immer meinem Levi’s 501- Röhrenschnitt treu (Preisspanne 75~100€), da weiss ich auch ohne nerviges anprobieren, welche passt. Wusstest Du, dass es da Unterschiede zw. M u. W gibt?
Als nächstes überlege ich mir aber eine Cordhose von Lee Cooper oder Wrangler/Mustang. Die sind so unkaputtbar …
Ich glaube die sind heute unisex, erklärte mir zumindest die Verkäuferin, nachdem ich sie ungläubig anschaute. Erst erklärt sie mir Unterschiede, dann wiederum dass es heute keine Rolle mehr spielt.
Naja…
Das war vor etwa 15 Jahren, also noch vor dem Genderwahn
Es gibt z.B. viele Marken, bei denen bezahlt man 70-80% nur für die Marke während die Qualität gerade so noch durchschnitt ist.
Es gibt auch viele Marken die objektiv eine gute Qualität hatten, aber über die Jahre eine deutlich schlechtere Qualität haben, weil Gewinnmax. und die Stoffe dünner verarbeitet sind etc.
Es hätte ja sein können das Levis,Tommy Hilfiger oder Mustang nicht mehr so gute Qualität wie vor 8-10-Jahren haben und die Qualität schlechter geworden ist.
Hat man Erfahrung mit z.B.Hugo Boss, Diesel, G-Star ?
Also ich hab mir jetzt über das Wochenende mal die Auswahl etc. angeschaut - konnte aber leider nichts finden, was mir so zusagt - vielleicht bin ich zu „individuell“
Interessant finde ich - wenn ich richtig liege - dass es ein regionales bzw. deutsches Unternehmen ist, sofern die wirklich in Deutschland produzieren, was wahrscheinlich selten ist, da heutzutage vieles eher aus/in Asien(Bangladesch, Indien, Thailand, Vietnam, Myanmar, China) oder Türkei produziert/hergestellt wird.
da hätte ich noch was. noch nicht probiert, etwas hochpreisig, aber interessant:
btw: ich habe eine wrangler seit über 30 jahren, trotz großer arbeitseinsätze anscheinend unkaputtbar - ein phänomen.
taugt nicht mehr für die oper, aber es verschleißt nichts. nichtmal die farbe (schwarz).
„Marken“ wechseln bei Hosen nicht wie die Moden und Mödelein von Jahr zu Jahr. Eine ordentliche Hose kann man leicht viele Jahre lang tragen.
Der Hersteller, von dem die voraussichtlich letzte Jeans meines Lebens ist, verwendet in Westfalen gewobenen Denim ohne Plastikfasern und Stretch-Firlefanz, pure Baumwolle, der sich vom Klassiker von Levis nur dadurch unterscheidet, dass das Blau nicht mit der Zeit ausbleicht wie das mit dem originalen Indigo halt zur Jeans gehörte. Dieses großartige Material wird in Augsburg (bekanntlich einer Textilstadt mit großer Tradition - der gelernte Weber Jakob Fugger, der der Firma Humpis, Möttelin & Co von Ravensburg den Rang abgelaufen hat, saß in Augsburg) von Leuten, die auf dem „ersten Arbeitsmarkt“ aus welchen Gründen auch immer eingeschränkte Chancen haben, zu verschiedenen Jeans-Modellen verarbeitet, die - auch das ein hübsches Detail - nicht nach Einheits-Konfektionsgrößen, sondern nach individuell angegebenen Beinlängen und Bundweiten geordert werden können.
Bereits das Betrachten des Angebots macht Vergnügen: Es gibt bei diesem Hersteller keine „Models“, deren Lebenssinn nur darin zu bestehen scheint, dass sie halt irgendwie aussehen, sondern die Leute, die man da sehen kann, sind sämtlich Mitarbeiter des Unternehmens aus Produktion, Versand und Verwaltung.
Die Adresse, für die ich recht gerne ein wenig Reklame mache, heißt manomama.
Dann kann ich Dir noch eine andere Adresse aus den „wunderbaren Jahren“ empfehlen, bei der es mich fast umgehauen hat, als ich drüber gestolpert bin und gesehen habe, dass es dieses „Projekt“ (so sagte man halt in den 1970er Jahren) nicht nur noch gibt, sondern dass es sich - wenn auch inzwischen ohne Wanderschäferei - recht stabil entwickelt hat: Den Finkhof aus Arnach. Unvergesslich, wie die Genossen seinerzeit mit ihren Schafen eine Alpe besetzten, weil der Alpenverein, der dort mittlerweile eine Hütte betrieb, die alten Rechte auf „Trieb und Tratt“, hier konkret Sömmerung mit Schafen, nicht akzeptieren wollte…
interessant zu wissen, aber mir fehlt der zusammenhang. noch ein anekdötchen zur hand?
falls du es nicht mitbekommen hast: ich hatte eine herrenjeans deiner beworbenen angeblich stretch-freien fabrikation verlinkt.
ja sicher, du wirst schon wissen, was du so meinst.