Gute Kühlakkus für kleine Kühlbox empfehlen

Hallo,
ich habe da eine kleine Styropor-Box (ca 13 Liter), die ich ursprünglich mit Hilfe eines Peltier-Elements herunterkühlen wollte (auf ca +8 - +10°C).
Das Element hat sich jedoch als wenig wirksam erwiesen und wahrscheinlich zu teuer im Betrieb.

Angesichts explodierender Energiepreise ist es vielleicht besser, die Tiefkühlfunktion des bestehenden Kühlschranks** zum einfrieren von Kühlakkus zu verwenden, und dann im Wechsel einzusetzen.
Ausserdem wäre interessant, wie viele Akkus pro Einsatz zum herunterkühlen von ca 13 L. auf ca +10°C man bräuchte, und wie lange das halten könnte?

Dann wäre interessant, ob es welche gibt, bei dene man evtl die Kühlsubstanz selber wechseln kann?

Welche Kühlakkus [Idealmaße: 26 x 10 x 3 cm] könnt Ihr - aufgrund von Erfahrung! - empfehlen? Oder auf was genau ist zu achten?
Die Google-Flut ist ja leider völlig unübersichtlich!

vielen Dank!

**: Liebherr, ca 120 L; Gefriervermögen: 2Kg/24h (4 Sterne)

Hallo,

Da genügt einer. Aber du willst ja sicher außer der Luft auch anderes Material in der Box kühlen.
Aus deinen Angaben kann man leider keine Ergebnisse oder Vorschläge ableiten.
Man muss dazu wissen:
Wärmewiderstand der Box
Außentemperatur
Anfangstemperatur der Kühlakkus
Wärmespeichervermögen der Akkus und des Kühlgutes
Anfangstemperatur des Kühlgutes
Masse (nicht mit Maße verwechseln) der Akkus und des Kühlgutes

Du siehst, mit probieren kommst du eher ans Ziel.

Ganz ehrlich, das ist eine Produktgruppe bei der ich mich nicht erinnern könnte einmal irgendwelche „Markenartikel“ über längere Zeit stabil im Handel gesehen zu haben, die man jetzt bewerten und vergleichen könnte. Und warum willst Du die „Kühlsubstanz“ wechseln können? Die ist doch stabil. D.h. solange der Akku nicht mechanisch beschädigt wird, erfüllt die doch ihren Zweck.

Such Dir doch einfach Akkus aus, die vom Formfaktor gut zu deiner Box passen. Der Rest ist dann ein Experiment. Kannst ja mal ein Thermometer in die Box legen und über die Zeit die Temperatur ablesen. Dann weißt Du, wo Du dran bist.

Hi,

Wärmewiderstand der Box = leider unbekannt
Außentemperatur = ca 22 - 24°C
Anfangstemperatur der Kühlakkus ca -16°C
Wärmespeichervermögen der Akkus und des Kühlgutes = leider auch unbekannt
Anfangstemperatur des Kühlgutes ca +10 - +12°C
Masse (nicht mit Maße verwechseln) der Akkus und des Kühlgutes = ca 200 - 400 Gr. für die Kühlakkus, ist aber unsicher, da ich ja noch keine Wahl getroffen habe…
[/quote]

Grobe Anhalts-Werte würden ja schon helfen!

Wie immer, sind solche Spielchen mit Verlusten verbunden. Gute oder schlechte Kühlakkus gibt es nicht, da die ja nicht isloert sein sollen um Kälte gut aufnehmen / abgeben zu können. Alleine die Gefriertemperatur entscheidet über deren Nutzungsdauer, gleichbleibende Umgebungstemperatur vorrausgesetzt.

Ein moderner Kühlschrank aus der Zeit ab 2010 ist energetisch annähernd (minimale Fortschritte zwischen A+ und +++) auf dem Stand der Zeit und nicht notwendig, diesen alleine wegen der aktuellen Energiepreisentwicklung durch ein Neugerät zu ersetzen.

er soll ja auch nicht ersetzt werden, sondern der beschränkte Platz erweitert! Dafür brauch ich die Kühlakkus.

Weiss denn wenigstens jemand, ob es Sinn macht, wiederbefüllbare Akkus zu nehmen, und wenn ja: woher man das Kühlaggregat kriegt?

Ok, seltsam, aber machbar.

Nimm doch einfach Kälteakkus und stelle sie mit dem Kühlgut in einen Styroporbehälter.

komisch, davon war doch von anfang an die Rede?
Frage nur, welche Kühlakkus zu empfehlne wären…
Aber wenn das keiner weiss…?

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Gar keine.

Mit Kühlakkus kühlt man nicht warme Sachen runter, sondern hält sie kalt wenn sie schon kalt sind. Und genauso hätte man es mit den Peltiers gemacht.

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wer sagte denn das die warm wären?
Einkaufstemperatur: so bei ca 12 - 16°C im Sommer nat. höher.
Wie soll es denn sonst ‚kühler‘ werden?

Moin,

Die haben bekanntermaßen eine miserablen Wirkungsgrad, den Versuch hättest du dir schenken können: https://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element#Effizienz

Jetzt wäre es doch an der Zeit, den genaueren „Workflow“ zu erklären.

Was soll an einem solchen Kältetransport besser sein? Warum der Umweg über einen Kühlakku? Das mag den Platzt erweitern, aber wo siehst du den Spareffekt?

Aktuell stellen wir Lebensmittel zum Vorkühlen auf die Terrasse. Ein Balkon täte es auch. Im Sommer ein grundsätzliches Problem, aber die Menge der Energie wird allenfalls höher durch diesen Transportweg. Viel viel, steht auf einem anderen Blatt.

-Luno

Gar nicht.

Wenn Lebensmittel nicht beim Verkauf schon gekühlt sind, muss man sie auch nicht kühl transportieren, welchen Sinn soll das denn haben?

Und wenn sie nicht wärmer werden sollen (z.B. im Auto) legt man sie so wie sie sind in eine Kühlbox ohne irgendwas runter zu kühlen. Für den Transport nach Hause ist das völlig ausreichend.

Was meinst du damit? Ich kenne nur Akkus in der Form von fest abgeschlossen, üblicherweise quaderförmigen Kunststoffbehälter, wie beispielsweise diese: ToCi Kühlakkus mit je 200ml | 2 Kühlelemente für die Kühltasche oder Kühlbox : AmazonSmile: Sport & Freizeit

Die packt man so wie sie sind in den Tiefkühlschrank, damit der Inhalt gefriert, packt sie dann im gefrorenen Zustand in eine Kühlbox, damit sie dort den kühl zu haltenden/zu kühlenden Inhalt kühlen bis sie wieder aufgetaut sind. Dann kommen sie wieder so wie sie sind in den Tiefkühler. Da ist nichts erneut zu befüllen und da braucht es auch kein zusätzliches Kühlaggregat.

Aber nur bis spätestens ende Februar! Danach wirds wärmer!
Und nochmal: der bestehende Kühlschrank ist einfach nur zu klein! Ich brauche also eine ‚Erweiterung‘. Ursprünglich gedacht mit einem Peltierelement, aber da das aus der Billigklasse stammt, funzt das so leider nicht.

Also müssten Kühlakkus her: 2 Chargen, eine im Einsatz, eine im Gefrierfach zum Entsatz, wenn die gerade im Einsatz befindlichen zu warm geworden sind.

Daß das nat. ebenfalls Energie (hier: das Eisfach des Ks kühlt herunter) kostet, ist schon völlig klar, aber ich denke daß die zusätzliche Belastung der Energiebilanz eher klein ist gegenüber den Peltier’s. Die benötigen immerhin ein 12V 6A -Netzteil, das geht schon was ins Geld, denke ich, und bei fast 0,55€ kWh ist mir das auf Dauer zu teuer.

Ps: Bei dem Peltier gabs Gottseitank Kohle zurück.

ja, und dann gibts noch welche, die haben einen Schraubverschluss, den kannste aufschrauben…

Neubefüllung nat. erst, wenn die die Kühlsubstanz ‚verbraucht‘ ist: denn auch dieses Zeug wird irgendswann mal zB soviel H2O gezogen haben, daß der Kühleffekt rediziert wird…

Ich bin jetzt Mitte 50 habe zig Kühlakkus in meinem Leben gehabt und aktuell hier ein Sammelsurium größeren Ausmaßes, aber nie einen Akku wegen „verbrauchter“ Kühlsubstanz austauschen/nachfüllen müssen. Die Dinger werden hin und wieder mal ein Fall für die Entsorgung, wenn sie mechanisch beschädigt wurden und auslaufen. Aber solange dies nicht passiert, halten die Dinger nach meiner Erfahrung ewig.

Aus Neugierde habe ich jetzt mal bei Amazon etwas geschaut und da stand bei keinem normalen Kühlakku, den ich aufgerufen habe, etwas von austauschbarem Kältemittel. Ich habe nur eine leeren Akku gefunden, den man selbst mit Wasser befüllen muss. Ansonsten sind die Dinger zwar oft von der Optik her „verschraubt“, das ist bei den Akkus, die ich zumindest hier habe", aber Fake. D.h. der Verschluss ist tatsächlich nicht zu öffnen. Und ich wüsste auch nicht schon einmal Gel zum nachfüllen gesehen zu haben.

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Moin,

Rein technisch ist das auch sehr unwahrscheinlich.
aus https://www.chemie.de/lexikon/Kühlakku.html

Meist wird Salzwasser oder ein spezielles Gel mit hohem Wärmespeicherkoeffizienten als Inhalt verwendet. Der Phasenwechsel ist daran zu erkennen, dass der Kühlakku hart und dick ist, wenn er „aufgeladen“ (d.h. gekühlt) wurde.

Dem Wasser ist weiterhin eine Substanz zugesetzt, die das Faulen verhindert.

Im Prinzip lassen sich auch mit Wasser gefüllte, gefrorene Kunststoff-Flaschen als Kühlakku verwenden - sie werden beim Gefrieren in der Regel nicht zerstört.

Okay, so herum ergibt das Sinn.

-Luno

Der Verschlußstopfen ist zum Einfüllen ab Werk und als Sicherheitsventil gemacht, daß er kontrolliert sich entleeren kann bei zu großem Druck.

Salzwasser zieht H2O?

Wohl eher nicht.