Gute Kurzvita?

Hallo!

Hab’ über die Suche einige Artikel gefunden die das Thema Kurzvita behandeln. Hab’ mir eine gestrickt und wollte wissen wie ihr die findet:

John Doe wurde 1988 in Essen geboren und schloss die Realschule als Klassenbester ab. Nach zwei fehlgeschlagenden Ausbildungen wurde bei ihm Asperger diagnsotiziert und er machte sich auf die Suche nach einer neuen Tätigkeit. Durch Zufall entdeckte er sein Talent für leichtes und packendes Schreiben. Doe versucht die Grenze zwischen Realität und Fiktion weitestmöglich zu verwischen. Die Insel ist sein erstes Buch. Weitere sind in Arbeit und Planung.

Was sagt ihr dazu?
Ist das gut, zu wenig, zu wenig über mich selbst, vielleicht zu viel?
Einiges vielleicht anders formulieren?

Freue mich auf eure Reaktionen und Vorschläge.

Schöne Grüße

reality-vision

John Doe wurde 1988 in Essen geboren und schloss die
Realschule als Klassenbester ab. Nach zwei fehlgeschlagenden
Ausbildungen wurde bei ihm Asperger diagnsotiziert und er
machte sich auf die Suche nach einer neuen Tätigkeit. Durch
Zufall entdeckte er sein Talent für leichtes und packendes
Schreiben. Doe versucht die Grenze zwischen Realität und
Fiktion weitestmöglich zu verwischen. Die Insel ist sein
erstes Buch. Weitere sind in Arbeit und Planung.

Hi,

ich finde die Vita gut. ‚Die Insel‘ sollte aber kursiv sein (evtl. hier nicht übernommen, hattest Du vielleicht so). Oder halt, wie bei mir jetzt, in Anführungsstrichen.

Ausserdem wurde vielleicht nicht ‚Asperger‘, sondern ‚das Asperger-Syndrom‘ diagnostiziert. Denn ich weiss nicht, wie geläufig Asperger der Allgemeinheit ist.

Ach, und ‚Die Insel‘ ist auch nicht dein erstes Buch, sondern dein erster Roman (falls es denn ein Roman ist).

Dabei fällt mir noch auf, dass ‚weitere sind in Arbeit/Planung‘ normalerweise nicht zu einer Kurzvita dazugehört. Ich kann schon verstehen, warum Du den Satz gerne drin hättest, aber er ist nicht notwendig und evtl. überflüssig.

Inhaltlich finde ich es perfekt - es definiert dich und das was dich ausmacht.

Oh, noch was: Das mit ‚durch Zufall‘ hatte mich gestört, jetzt hätte ich hier vielleicht 'ne Lösung:

Nach zwei fehlgeschlagenden Ausbildungen wurde bei ihm Asperger diagnostiziert. Auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit entdeckte er sein Talent für leichtes und packendes Schreiben.

Oder vielleicht eher:
…entdeckte er sein Talent für das Schreiben.
(lassen wir die Kritiker entscheiden, ob es tatsächlich leicht und packend ist - oder das PR Team eine Mitteilung dieser Art herausgeben).

Wie gesagt, inhaltlich finde ich es perfekt. Weder zuviel noch zuwenig über dich.

Ansonsten, was ich gesagt habe, ist meine Meinung - kann gut sein, dass andere anderer Meinung wären…

Viel Glück & Erfolg,
gruss, Isabel

PS: will gerne irgendwann mal lesen, was Du geschrieben hast!
PPS: Kennst Du das Buch ‚Born on a blue Day‘ (by Daniel Tammet)?

Hallo!

ich finde die Vita gut. ‚Die Insel‘ sollte aber kursiv sein
(evtl. hier nicht übernommen, hattest Du vielleicht so). Oder
halt, wie bei mir jetzt, in Anführungsstrichen.
Ausserdem wurde vielleicht nicht ‚Asperger‘, sondern ‚das
Asperger-Syndrom‘ diagnostiziert. Denn ich weiss nicht, wie
geläufig Asperger der Allgemeinheit ist.
Ach, und ‚Die Insel‘ ist auch nicht dein erstes Buch, sondern
dein erster Roman (falls es denn ein Roman ist).
Dabei fällt mir noch auf, dass ‚weitere sind in
Arbeit/Planung‘ normalerweise nicht zu einer Kurzvita
dazugehört. Ich kann schon verstehen, warum Du den Satz gerne
drin hättest, aber er ist nicht notwendig und evtl.
überflüssig.

Ok, dann nicht.

Inhaltlich finde ich es perfekt - es definiert dich und das
was dich ausmacht.
Oh, noch was: Das mit ‚durch Zufall‘ hatte mich gestört, jetzt
hätte ich hier vielleicht 'ne Lösung:
Oder vielleicht eher:
…entdeckte er sein Talent für das Schreiben.
(lassen wir die Kritiker entscheiden, ob es tatsächlich leicht
und packend ist - oder das PR Team eine Mitteilung dieser Art
herausgeben).

Wie gesagt, inhaltlich finde ich es perfekt. Weder zuviel noch
zuwenig über dich.

Danke.
Also dann so:

John Doe wurde 1988 in Essen geboren und schloss die
Realschule als Klassenbester ab. Nach zwei fehlgeschlagenden
Ausbildungen wurde bei ihm Asperger-Autismus diagnsotiziert.
Auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit
entdeckte er sein Talent für das Schreiben.
Doe versucht die Grenze zwischen Realität und
Fiktion weitestmöglich zu verwischen. ‚Die Insel‘ ist sein
erster Roman.

Ansonsten, was ich gesagt habe, ist meine Meinung - kann gut
sein, dass andere anderer Meinung wären…
Viel Glück & Erfolg,

Danke sehr. Bin zuversichtlich.
(Da ich beriets von mehreren Personen (keine Verwandten oder Bekannte) WEIß das die Story gut ist; sogar die ersten 20seiten.)

PS: will gerne irgendwann mal lesen, was Du geschrieben hast!

Hoffe das wird nächstes Jahr klappen.
Wirst auf jeden Fall davon erfahren.
Durch die wer-weiss-was-Website.

PPS: Kennst Du das Buch ‚Born on a blue Day‘ (by Daniel
Tammet)?

Ja. Und sogar andere Bücher von ‚solchen‘ Autoren.
Die vermarkten ihre ganze Psyche. Ich versuche nur dei Auswüchse meiner Psyche in Form des Schreibstils und der Ideen zu vermarkten.
Aber jedem das Seine.

Herzliche Grüße

reality-vision

OT

PPS: Kennst Du das Buch ‚Born on a blue Day‘ (by Daniel
Tammet)?

Ja. Und sogar andere Bücher von ‚solchen‘ Autoren.
Die vermarkten ihre ganze Psyche. Ich versuche nur dei
Auswüchse meiner Psyche in Form des Schreibstils und der Ideen
zu vermarkten.
Aber jedem das Seine.

Naja, seine Lebensgeschichte kann man halt nur einmal vermarkten - Romane schreiben hat da etwas mehr Zukunft.

Aber das mit ‚Psyche vermarkten‘ finde ich als Verallgemeinerung daher ein bisschen hart, da ja viele Menschen das Bedürfnis haben, sich mitzuteilen - to share their story with others. Und ich bin oft ‚dankbar‘ dafür, daran teilhaben zu können, sozusagen.

Und je mehr man ‚selbst betroffen‘ ist, desto mehr müsste es doch auch was bringen, zu lesen & zu erfahren, dass man mit seinem ‚Problem‘ nicht alleine ist in der Welt?

Anyway, wie gesagt, ich wünsche Dir viel Erfolg!!!
Vergiss nur nicht, mit dem Roman selbst das gleiche zu tun wie mit der Kurzvita: Jemanden Lektorat lesen zu lassen!

Herzliche Grüße zurück,
Isabel

Hallo,

PPS: Kennst Du das Buch ‚Born on a blue Day‘ (by Daniel
Tammet)?

Ja. Und sogar andere Bücher von ‚solchen‘ Autoren.
Die vermarkten ihre ganze Psyche. Ich versuche nur dei
Auswüchse meiner Psyche in Form des Schreibstils und der Ideen
zu vermarkten.
Aber jedem das Seine.

Aber das mit ‚Psyche vermarkten‘ finde ich als
Verallgemeinerung daher ein bisschen hart, da ja viele
Menschen das Bedürfnis haben, sich mitzuteilen - to share
their story with others. Und ich bin oft ‚dankbar‘ dafür,
daran teilhaben zu können, sozusagen.

Sagen wir mal so: Ich habe in meinem ersten Bcuh Autismus auch eingebaut. Du hast natürlcih Recht das die meisten Menschen ein Mitteilungsbedürfnis haben. Und wenn das einfach so wäre, wäre das schön.

Und je mehr man ‚selbst betroffen‘ ist, desto mehr müsste es
doch auch was bringen, zu lesen & zu erfahren, dass man mit
seinem ‚Problem‘ nicht alleine ist in der Welt?

Nicht bei Atismus.
Ich habe schon veile Bücher von Autisten gelesen (Zuletzt: Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing) und mir ist eines aufgefallen: JEder hat andere Empfindungen und Probleme mit den anderen Menschen. Keine zwei Bücher sind von der Problematik her gleich. Das heisst, man steht trotzdem ‚alleine‘ da; weil die anderen es anders empfinden oder anders handhaben. [Für die Eine ist es nur ein guter Tag wenn es zum Essen Wirsing gibt -für den Anderen ist es ein guter Tag, wenn seine Lieblingsfarbe kommt (Jeder Tag hat eien Farbe bei ihm)]
Wie auch immer.

Anyway, wie gesagt, ich wünsche Dir viel Erfolg!!!

Anyway, vielen Dank nochmal.

Vergiss nur nicht, mit dem Roman selbst das gleiche zu tun wie
mit der Kurzvita: Jemanden Lektorat lesen zu lassen!

Das gesamte Buch haben drei Personen gelesen. Darunter ein professioneller Verleger.
Die ersten 20seiten haben 8 Personen gelesen. Durchschnittsmenschen.
Das shclimmste an dem Text waren anscheinend die Rechtschreibfehler. :wink: Wenn du verstehst was ich meine.

Herzliche Grüße zurück,

Gebe ich nochmals zurück und sage: Gute Nacht.

reality-vision

Hi,

Nach zwei fehlgeschlagenden
Ausbildungen wurde bei ihm Asperger diagnsotiziert und er
machte sich auf die Suche nach einer neuen Tätigkeit.

Sind die Ausbildungen denn aufgrund der Krankheit fehlgeschlagen?

Gruß,

Anja

Hi,

Nach zwei fehlgeschlagenden
Ausbildungen wurde bei ihm Asperger diagnsotiziert und er
machte sich auf die Suche nach einer neuen Tätigkeit.

Sind die Ausbildungen denn aufgrund der Krankheit
fehlgeschlagen?

Im Nachhinein wissen alle das Ja.
So wie Hunderte Minijobs …

Gruß,

reality-vision