Hallo,
in unserem Gesundheitssstem ist das wohl allgemein die
Schlüsselfrage! 
Es ist immer ein Glücksfall, wenn man einen guten Doc findet, es gibt sie aber!
Ich muss sagen, dass ich mich seit Jahren bezüglich „Augen“
bei meinem Optiker besser aufgehoben fühle als beim Augenarzt.
Und ein guter Optiker hat heutzutage auch alle möglichen
Diagnosemöglichkeiten (und hinsichtlich Kontaktlinsen gewiss
mehr Erfahrung).
Das kann man nicht ganz so pauschal sagen. Optiker, die gelegentlich KL anpassen, werden (fast) immer auf weiche setzen, die spontan verträglicher sind und von den Kunden schnell akzeptiert werden.
Es gibt auch Anpaßinstitute, die nur KL anpassen, die haben ganz sicher sehr viel Erfahrungen. Sie haben auch nicht immer Erfolg, da hier sehr oft die Problemfälle landen, die kein Optiker/Arzt mehr versorgen konnte.
Ein Augenarzt, bei dem ich mal war, kam mir sehr uninteressiert vor. Ich habe später erfahren, dass er die Praxis seines Vaters übernehmen musste, aber lieber Geschichte studiert hätte, naja kein Wunder, ich bin auch nie wieder hingegangen.
Reduzierte Tränenproduktion (Trockenheit der Augen) ist bei
Frauen häufig hormonbedingt (z.B. wenn frau die Pille nimmt).
Ja, kann sein, aber wie sind die Umgebungsbedingungen in denen die KL getragen werden?
Z.B. sinkt bei der Bildschirmarbeit die Lidschlagfrequenz, hierdurch können die Augen zu trocken werden.
Hier können evtl. künstl. Tränen helfen.
Es gibt auch Silikonhaltige KL, die möglicherweise geeignet sind,
da sie nicht zur Wasseraufnahme neigen.
Weiche Kontaktlinsen sind dabei eigentlich verträglicher, sind
aber bei Hornhautverkrümmungen etc. nicht geeignet
Das ist schlicht falsch, es gibt KL, die für Hornhautverkrümmungen geeignet sind. Ich habe selbst an der Entwicklung einer solchen mitgearbeitet, die immer noch auf dem Markt ist!
und werden
auch meistens aus anderen medizinischen Gründen nicht so
häufig angeraten.
Das Problem ist hier meist die Hygiene, die von vielen KL-Trägern nicht so recht ernst genommen wird, hier entsteht tatsächlich die Gefahr, dass letzlich auch ein Auge verloren geht (hoffentlich nur eins!).
Dazu gehört auch, dass der Aufbewahrungsbehälter desinfiziert wird!
Die harten Linsen sind optisch besser!
Die Silikon-Linsen kann man aber (je nach Zulassung und individueller Situation) einen Monatl lang Tag- und Nacht im Auge lassen, also praktisch kein Aufwand. Außer es kommt mal ein Fremdkörper ins Auge, dann muss auch mal gereinigt werden.
Ich habe selbst solche Linsen über ein Jahr getragen, als „Versuchskanninchen“, obwohl ich nur -0,5 Dpt Fehlsichtigkeit habe.
Ich wünsche Dir „Gute Sicht“
Gruß Volker