Guter allgemeinmediziner düsseldorf-derendorf

Hallo,
ich suche eine(n) gute(n) Allgemeinmediziner/-in in Düsseldorf- Pempelfort. Wichtig ist mir eine ganzheitliche Ausrichtung sowie die Tendenz, weitestgehend auf Antibiotika, etc. zu verzichten… Wer hat einen Tipp für mich? danke, bettina

ich suche eine(n) gute(n) Allgemeinmediziner/-in in
Düsseldorf- Pempelfort. Wichtig ist mir eine ganzheitliche
Ausrichtung sowie die Tendenz, weitestgehend auf Antibiotika,
etc. zu verzichten…

Was Sie da verlangen, ist eine contradictio in re.

Wichtig ist mir eine ganzheitliche
Ausrichtung

Was verstehst Du ganz konkret darunter?

sowie die Tendenz, weitestgehend auf Antibiotika,

Hättest Du „auf unnötige Antibiotika“ geschrieben, wäre das ein Indiz für einen guten Arzt.

etc.

Et cetera? Auf was soll er denn noch verzichten?

Guten Morgen,
ja ich denke, ich bin tatsächlich etwas schwammig gewesen bzgl. der Formulierung. Dies liegt z.T. auch daran, dass ich bei der Einschätzung zwischen „gutem“ und „nicht so gutem“ Arzt im Grunde auch auf weiche Faktoren achte wie Sympathie, Wellenlänge, und darauf, ob ich mich gut aufgehoben fühle. Dies sind natürlich subjektive Faktoren, ist mir nun auch klar :smile:
ich fände es erfreulich, wenn der behandelnde Mediziner unterscheidt zwischen nötigen /sinnvollen Untersuchenungen und solchen, die „nice to have“ sind. Seit ich privat versichert bin, ist es erstaunlich, welche Untersuchungen mir vorgeschlagen werden…

ist das tatsächlich so? Mir ist schon klar, dass es gerade bei akuten Erkrankungen ggf. unerlässlich ist, Antibiotika einzunehmen. Teilweise überkommt mich aber auch das Gefühl, dass diese relativ undifferenziert „einfach so“ verschrieben werden. eine populistische Meinung? ja, mag sein…

ja ich denke, ich bin tatsächlich etwas schwammig gewesen
bzgl. der Formulierung.

„Ganzheitlich“ hat mich gestört, ich sag es ehrlich, denn das, was da als ganzheitliche Medizin manchmal verkauft wird, hat m.E. manchmal nichts mehr mit Medizin zu tun, sondern wäre im Esoterik / Religion Bereich besser aufgehoben.

Dies liegt z.T. auch daran, dass ich
bei der Einschätzung zwischen „gutem“ und „nicht so gutem“
Arzt im Grunde auch auf weiche Faktoren achte wie Sympathie,
Wellenlänge, und darauf, ob ich mich gut aufgehoben fühle.

Und genau das ist das Problem - ich komme mit meinem HA sehr gut zurecht, ein Bekannter findet ihn oberflächlich-unsympathisch.
Wer soll Dir da was raten?

Dies sind natürlich subjektive Faktoren, ist mir nun auch klar

-)

Oh ja.
Und deshalb fürchte ich, dass man dir hier kaum helfen kann.

ich fände es erfreulich, wenn der behandelnde Mediziner
unterscheidt zwischen nötigen /sinnvollen Untersuchenungen und
solchen, die „nice to have“ sind. Seit ich privat versichert
bin, ist es erstaunlich, welche Untersuchungen mir
vorgeschlagen werden…

Ich als freiwillig in einer gesetzlichen Versicherter kann mich auch bei manchen Ärzten nicht vor „IGEL“ Angeboten retten.
Ganz anders mein Hausarzt: Der sagte: „IGEL machen den Patienten nicht in dem Maße gesünder, wie sie den Arzt reicher machen.“

ist das tatsächlich so? Mir ist schon klar, dass es gerade bei
akuten Erkrankungen ggf. unerlässlich ist, Antibiotika
einzunehmen. Teilweise überkommt mich aber auch das Gefühl,
dass diese relativ undifferenziert „einfach so“ verschrieben
werden.

Ich hatte vor ein paar Wochen nur auf Grund einer unbedachten Äußerung meines Hausarztes auch das Gefühl, ein Antibiotikum bekommen zu haben, was nicht das Standard-Präparat gewesen wäre. War es aber doch. Falls sich noch jemand erinnert, hier noch der Nachtrag:
Der Hausarzt hatte ja etwas verwundert nachgefragt, ob ich wirklich Clindamycin gegen meine Seitenstrang-Angina bekommen hätte. Diese Verwunderung kam aber nicht - wie ich vermutet hatte - von einer Anzweiflung der Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung des Facharztes für dieses Präparat, sondern - TATA! - einfach nur daher, dass mein Hausarzt genau zu der selben Zeit AUCH Clindamycin genommen hatte. Ihn hatte es Tage zuvor nämlich selber erwischt, wobei er dank Penicillin Allergie sich für Clinda entschieden hatte.

Die erste Frage, die man stellen sollte: Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt eine bakterielle Entzündung ist?
Fühlt man sich subjektiv so krank, dass eine Antibiose nötig ist?
Wenn nein, kann sie trotzdem richtig und wichtig sein, um eine Verschlimmerung zu verhindern.

Sollte ein Arzt bei einer einfachen Erkältung z.B. dem Drängen des Patienten nachgeben und Antiobiotika verschreiben, dann ist das sicher nicht im Sinne des Erfinders.

@strom: vielen Dank für deine Einschätzung, auch für den anderen Kommentar. Ich denke auch, es läuft tatsächlich auf das Modell „Versuch-und-Irrtum“ raus, sprich einfach hingehen und schauen wie’s läuft. Ich mache sowas gerne vor einer akuten Situation, in der man ja oft nur ganz einfach schnell Hilfe will, da man ja sowieso schon angeschlagen ist.
Also, danke noch mal und einen schönen Abend!