hi zusammen…
ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen* bei artillerie reden kann?? zb. ein auto auf 2000m ?? oder reicht ein aufschlag von +/- 10m bis 15m??
mfg
asi
hi zusammen…
ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen* bei artillerie reden kann?? zb. ein auto auf 2000m ?? oder reicht ein aufschlag von +/- 10m bis 15m??
mfg
asi
korrektur
hi zusammen…
ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen*
sollte *guter treffer* heissen
bei artillerie reden kann?? zb. ein auto auf 2000m ?? oder
reicht ein aufschlag von +/- 10m bis 15m??mfg
asi
Kommt vor allem darauf an, womit (sowohl Geschütz als auch Munition) man schießt und was man damit erreichen will. Insofern ist „gut“ ein ziemlich weit dehnbarer Begriff.
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ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen*
bei artillerie reden kann?? zb. ein auto auf 2000m ?? oder
reicht ein aufschlag von +/- 10m bis 15m??Kommt vor allem darauf an, womit (sowohl Geschütz als auch
Munition) man schießt und was man damit erreichen will.
Insofern ist „gut“ ein ziemlich weit dehnbarer Begriff.
OK, fangen wir einfach mal „innen“ an, ich meine (falls es stimmt)
könnte man das im Sinne des Fragestellers als „gut“ bezeichnen:
http://www.geocities.com/iraqinfo/index.html?page=/i…
In one incident in the Gulf, three Iraqi tanks were
destroyed by 120mm rounds at 3,000 meters, and the surviving
troops were captured. One, an English speaking lieutenant,
"asked his captors what kind of hyper fast antitank missiles
they had used to destroy his platoon. When told he had been
engaged with tank cannons, he was incredulous. "No tank cannon
exists that kills tanks at that range." he exclaimed." Another
tank kill by a British Challenger tank occurred at the unbelievable
range of 5,100 meters.
Euer CMБ
Wobei das Geschütz eines Panzers keine Artillerie im eigentlichen Sinne ist.
Hallo,
ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen*
sollte *guter treffer* heissen
Ich glaube du meintest *guten treffer* 
mfg
deconstruct
jeah *schäm*
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3000 m is bissl dünn…
ich dacht man kann mit artillerie städte sturmreif schiessen…
ich dacht man kann mit artillerie städte sturmreif
schiessen…
Das ist sozusagen ‚orthogonal‘. Du kannst also auf wenige
Kilometer sehr genau oder auf viele Kilometer sehr ‚ungenau‘
treffen. Dann musst Du eben öfters schiessen. Zur Entfernung:
http://www.lostplaces.de/batterietodt/
Die 38cm SK. C/34 waren ursprünglich als Schiffsartillerie
entworfen worden, fanden aber auch Verwendung im Atlantikwall.
Die "Bismarck" und "Tirpitz" verfügten über Geschütze desselben
Typs - mit dem einzigen Unterschied, daß sie auf beiden Schlachtschiffen
als Doppeltürme verwendet wurden. Die maximale Schußweite betrug 54.900 Meter
mit einer 495kg-Granate, und 42.000 Meter mit einer 800kg- Granate. Es gibt
nur noch ein 38cm SK C/34 auf der Welt, aufgestellt in der Batterie Vara bei
Kristiansand, Norwegen.
Weiterführende Infos auch hier:
http://www.panzerlexikon.de/dgsart.htm
Euer CMБ
Ein echter Volltreffer wurde am 4. Juli 1866 von der preußischen Batterie Schmnidt in der Gegend von Hünfeld gelandet: Die Preußen waren an diesem Morgen auf die ganze bayrische Kavallerie gestossen, die von Fulda aus aufgebrochen war. Das Artilleriegefecht entspannte sich entlang der Straße nach Fulda mit der bayrischen Vorhut, wobei gleich die erste Granate der Preußen einem bayrischen Kürassier an den Helm flog, dort krepierte, den Mann tötete und 8 weitere verwundete. Unter den Bayern brach darauf hin Panik aus und die gesamte Vorhut jagte die Straße in Richtung Fulda zurück, wobei sie auf das Gros ihrer eigenen Truppe prallte und diese ebenfalls mit in die Flucht riss.
Am Abend war man wieder in Fulda. Der Fürst Taxis, Kommandeur der unglücklichen Reiterei, wollte seine Truppen noch in der Nacht weiter nach Süden führen, doch in dem Chaos brach erneut Panik aus, als sich die Reiter gegenseitig für Preußen hielten und das Feuer aufeinander eröffneten. Damit brach diese Kavalleriedivision endgültig auseinander, und einige Bayern legten auf ihrer Flucht einen 20-Stunden Ritt bis nach Würzburg hin.
So gelang es den Preußen, mit einer Granate die ganze bayrische Kavallerie zu zerschlagen. Mir ist in der Geschichte kein Fall bekannt, in dem Artillerie effektiver eingesetzt wurde.
Hallo Ralf
gleich die erste Granate der Preußen einem bayrischen Kürassier
an den Helmflog, dort krepierte, den Mann tötete und 8 weitere
verwundete. Unter den Bayern brach darauf hin Panik aus und
die gesamte Vorhut jagte die Straße in Richtung Fulda zurück,
wobei sie auf das Gros ihrer eigenen Truppe prallte und diese
ebenfalls mit in die Flucht riss.
…
So gelang es den Preußen, mit einer Granate die ganze
bayrische Kavallerie zu zerschlagen. Mir ist in der Geschichte
kein Fall bekannt, in dem Artillerie effektiver eingesetzt
wurde.
Die „Hood“ wäre auch nicht zu verachten …
(ich hatte ja im anderen Beitrag schon den Köder gelegt:wink:
Euer CMБ
ich denke dabei auch… an Artillerieeinsätze bei Warschau 1939 oder Sewastopol 1942 (Dora, Thor usw.)…
man muss natürlich auch unterscheiden ich Distanzartillerie und Nahartillerie wie Pak, oder Inf.Geschütze - deren Wirkungsberich lag eher in der Nahdistanz (3,7-cm-Pak konnte gegen einen 7-34 erst ab 50 - 100 m etwas erreichen)
Guter Treffer?
Hi Asi,
kann ein Treffer überhaupt „gut“ sei??? Ich denke, das Wort gut passt in diesem Zusammenhang überhaupt nicht.
Militärs sprechen ja gerne mit solchen blumigen Worten wie „friendly fire“ oder „Kollateralschäden“. Aber das gehört wahrscheinlich ins Ethik-Brett.
Gruß
M.
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Artilleristen sagen ja auch „… Das Feuer liegt gut“…
Hi,
Die „Hood“ wäre auch nicht zu verachten …
sicherlich auch eine beachtliche artilleristische Leistung, vor allem wenn man die enorme Entfernung und die schlechte Sicht an diesem Morgen berücksichtigt. Ähnliche „Probleme“ hatten die Briten ja schon im 1. Weltkrieg mit ihren Schiffen und beim Untergang der Titanic soll auch der minderwertige britische Stahl eine Rolle gespielt haben.
viele Grüße,
Ralf
off topic: ich glaub wir missverstehen uns
hi manfred
wenn man bedenkt das wir unsern wohlstand auf leid von anderen aufgebaut ist…ists schon bissl übertrieben
ich persönlich hab nix gegen einen krieg in afrika oder hindukusch, wenn es zu unserm wohlstand dient…oder willst du etwa fürn pfund kaffee 50€ oder liter benzin 30€ zahlen??
mfg
asi
ps: wenn etwas falsch ist, muss man auch verneinen…solche diskussionen hatte ich in meine abizeit mit einigen mitschülern, die sich nie gedanken drum gemacht haben wo eigentlich der kakao kommt den sie sich aus dem automaten ziehen…
Hi Asi,
kann ein Treffer überhaupt „gut“ sei??? Ich denke, das Wort
gut passt in diesem Zusammenhang überhaupt nicht.
Militärs sprechen ja gerne mit solchen blumigen Worten wie
„friendly fire“ oder „Kollateralschäden“. Aber das gehört
wahrscheinlich ins Ethik-Brett.Gruß
M.
hi zusammen…
ich würde gerne wissen ab wann man von einem *guten treffen*
bei artillerie reden kann?? zb. ein auto auf 2000m ?? oder
reicht ein aufschlag von +/- 10m bis 15m??
Auch hi,
ohne auf ethische Diskussionen abzielen zu wollen:
Ich war bei der Pz-Artillerie (4./215 Augustdorf) als Beobachter und man sagte folgendes:
Beim Beschuß mit 155 mm Ari (Haubitze M109) auf Weichziele (vulgo: Menschen) ist 50 m Ablage ein Volltreffer - den überlebt kaum einer.
Je gepanzerter oder eingegrabener das Ziel, desto genauer muß man treffen. ein M113 aus Alu wird auch mit 30 m Ablage noch zum Sieb, einen echten Panzer mußt Du schon richtig treffen.
Mit C-Waffen sieht das anders aus. Entgegen offiziellen Verlautbarungen hat auch die BW zumindest EINE C-Waffe: Weißen Phosphor. Natürlich nur zum Erzeugen von Nebel, klar, glaube ich ganz fest dran…
Das Zeug spritzt locker 100 m weit, brennend versteht sich. Und gerne bei Übungen mit Zielansprache „Weichziel / Infanterie“ benutzt. Die Wirkung überlasse ich Deiner Phantasie.
Gruß
Bernd
So gelang es den Preußen, mit einer Granate die ganze
bayrische Kavallerie zu zerschlagen. Mir ist in der Geschichte
kein Fall bekannt, in dem Artillerie effektiver eingesetzt
wurde.
wenn man wie Du die langfristigen Folgen mitberücksichtigt (hätte auch anders laufen können) kommt die Prise von U-110 mit in Betracht mit den Folgen der Enigma-Entschlüsselung… (naja…)
Nach dem ersten ist er dran
Jetzt schreibt Dir mal ein Artillerist
es kommt immer auf die Waffengattung an und die Entfernung und mit der auch auf das Wetter!
Haubitzen (Rohrartillerie) haben ein Ziel bekämpft bei einer Abweichung von ca 2m. Die können also verschiedenste Munsorten Punktgenau verschießen.
Raketenartillerie (z.B. MARS o. MLRS) darf schon 50 - 100m abweichen, die schießen dafür aber auch Flächendeckend. 2 werfer im Paket ermöglichen 400*400m mit knapp 16000 Bombletts mit einer durchschlagskraft von 7 cm Panzerstahl. (verwendet für weiche und halbharte Ziele. Das reicht meißt auch um einen Kampfpanzer außer Gefecht zu setzen.
Über Kriegsschiffe kann ich nichts genaues sagen, aber da steckt auch richtig Energie dahinter, demzufolge können sie sich eine höhere Abweichung leisten, als z.B. Haubitzen.
Ein guter Infantrist mit Granatwerfer kann einen laufenden Soldaten auf die Füße schießen. Wenn Du in Filmen siehst, daß die ständig daneben schießen, dann verlass Dich in der realität nie drauf.
Nach dem ersten „Aufschlag“ wissen wir genau wie wir Richten müssen, und dann kommt es meist ins Ziel. Helfen wird da nur noch ein (Mun-)Versager oder ein starker Wetterumschwung.
Gruß Grüne