Guter Empfang?!

Hallo,
ich habe mir ein neues digitales Messgerät gekauft, dass Frequenzmessung, Spannungsmessung und deren graphische Darstellung beherrscht (natürlich noch viel mehr). Die Akkus waren mit 50.-DM mir ein wenig zu teuer, so bin ich auf das Steckernetzgerät umgestiegen.
Stecke ich ein und wähle Wechselspannung, ist 0V und 0Hz zu sehen (alles richtig). Stecke ich eine Messleitung ein, messe ich plötzlich STABILE 0,05V bei 50Hz. Wunder oh WUnder liefert die Steckdose 50Hz. Was ist da faul? EIne Frequenz unter 50Hz kann ich so dann gar nicht mesen.
Meine Frage: Wird sich mit Akkus diess Problem legen, oder liegen die 50Hz an meinem Standort (Funkwellen)?
Über einen Antwortartikel würde ich mich sehr freuen…

Gruß Christian
[email protected]

Hallo,
ich habe mir ein neues digitales Messgerät gekauft, dass
Frequenzmessung, Spannungsmessung und deren graphische
Darstellung beherrscht (natürlich noch viel mehr). Die Akkus
waren mit 50.-DM mir ein wenig zu teuer, so bin ich auf das
Steckernetzgerät umgestiegen.
Stecke ich ein und wähle Wechselspannung, ist 0V und 0Hz zu
sehen (alles richtig). Stecke ich eine Messleitung ein, messe
ich plötzlich STABILE 0,05V bei 50Hz. Wunder oh WUnder liefert
die Steckdose 50Hz. Was ist da faul?

Nichts!

Die Wechselspannungsfrequenz in der Steckdose beträgt tatsächlich 50 Hz, die sehr STABIL ist. Die 0,05 V kommen daher das du nur eine Messleitung genohmen hast und die andere in der Luft ist,
also hast du kein festes Potenzial gegen den du messen kannst.

EIne Frequenz unter 50Hz

kann ich so dann gar nicht mesen.
Meine Frage: Wird sich mit Akkus diess Problem legen, oder
liegen die 50Hz an meinem Standort (Funkwellen)?
Über einen Antwortartikel würde ich mich sehr freuen…

Gruß Christian
[email protected]

Hallo,
f

Hallo Christian,

ich habe mir ein neues digitales Messgerät gekauft, dass
Frequenzmessung, Spannungsmessung und deren graphische
Darstellung beherrscht (natürlich noch viel mehr). Die Akkus
waren mit 50.-DM mir ein wenig zu teuer, so bin ich auf das
Steckernetzgerät umgestiegen.
Stecke ich ein und wähle Wechselspannung, ist 0V und 0Hz zu
sehen (alles richtig). Stecke ich eine Messleitung ein, messe
ich plötzlich STABILE 0,05V bei 50Hz. Wunder oh WUnder liefert
die Steckdose 50Hz. Was ist da faul?

Das ist normal. Der Meßeingang des Gerätes ist sehr hochohmig. Wenn Du dann eine Meßstrippe dranhängst, wirkt die als Antenne und fängt die immer im Haus vorhandenen elektrischen 50-Hz-Felder auf. Ein schutzisoliertes Steckernetzteil verstärkt den Effekt noch, weil es durch kapazitive Kopplung einen Teil der 230-V-Wechselspannung auf die Masse des Meßgerätes legt. Es entstehen dann relativ starke elektrische Felder zwischen Meßstrippe und Umgebung, die sich als dominante 50-Hz-Wechselspannung am Eingang des Gerätes bemerkbar machen.

EIne Frequenz unter 50Hz
kann ich so dann gar nicht mesen.

Natürlich kannst Du. Sobald die Masse des Meßgerätes mit der Signalmasse und der Meßeingang mit dem Signal verbunden ist, dominiert die Signalspannung am Meßeingang und der 50-Hz-Effekt verschwindet. Bei schwachen und hochohmigen Signalen kann aber u.U. trotzdem das 50-Hz-Signal dominieren. Dann hilft nur eine gute Abschirmung der Meßleitung.

Meine Frage: Wird sich mit Akkus diess Problem legen, oder
liegen die 50Hz an meinem Standort (Funkwellen)?

Mit Akkus wird der Effekt etwas abgeschwächt, aber nicht beseitigt. In Gebäuden mit Netzanschluß und ohne besondere Abschirmungsmaßnahmen sind die 50-Hz-Felder immer und überall vorhanden.

Jörg