Hallo Ihr ,
Bin Hobby - Schreiber.
Suche einen Verlag der mein Manuskript opjektiv beurteilt und mir Hinweise gibt wie ich mein Buch verlegen kann.
MFG. Peter
Hallo Ihr ,
Bin Hobby - Schreiber.
Suche einen Verlag der mein Manuskript opjektiv beurteilt und mir Hinweise gibt wie ich mein Buch verlegen kann.
MFG. Peter
Hi!
Ein Verlag, der mir vor kurzem genannt wurde, ist der Laudeg-Verlag.
Der Besitzer ist hier bei www unter Hillerkus bekannt, schreib ihn doch einfach an.
Grüße
Dusan
hallo peter,
Bin Hobby - Schreiber.
Suche einen Verlag der mein Manuskript opjektiv beurteilt und
mir Hinweise gibt wie ich mein Buch verlegen kann.
das kann ich gern tun 
ich warne aber nachdrücklich vor solchen aufrufen, weil es üblicherweise „verlage“ mit klangvollen namen, die nach schrecklich viel literatur klingen, auf den plan ruft. das aktionsbündnis faire verlage hat sich gegen diese unlauteren machenschaften zusammengeschlossen: http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com
richtige verlage bekommen ein exposé, also kein manuskript. die wöchentlich hunderte von unverlangt eingesandten manuskripten lassen nicht nur verlagstische sich durchbiegen, sondern erregen auch im höchsten maße den unmut der für die programmgestaltung verantwortlichen verlagslektoren. man schmälert also so seine chancen auf veröffentlichung.
ein manuskript entweder auf verwertbarkeit bei einem verlag (der dem autor geld für die nutzungsrechte an dem manuskript bezahlt) zu begutachten oder den günstigen weg herauszufinden, wie der (hobby)autor seriös zu seinem buch kommt, ist keine sache von verlagen, sondern von freien lektoren oder agenten.
schöne grüße
ann
Hallo Ann,
ich hab da eine Anschlussfrage:
Wie erkenne ich einen guten Lektor?
Wir können ja nicht alle die Manuskripte an dich schicken
Jedenfalls nicht auf einmal.
lg
Kate
Hallo,
ich hab da eine Anschlussfrage:
Wie erkenne ich einen guten Lektor?
Daran, dass sie einem selbsternannten Autor das Wort „opjektiv“ einfach durchgehen lässt, ohne klugschreiberisch zu korrigieren.
Gruß
Elke
*kein guter Lektor*
SCNR
Hallo Kate!
„Guter“ Lektor?
Gute Frage!
Wenn du eines Tages in der Lage sein wirst, bei einem Lektor exakt beurteilen zu können, wie gut er ist, dann bist du selbst einer und brauchst ihn nicht mehr.
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein. Davon gibt es aber nur wenige. Du findest sie unter den Bestseller-Autoren. Logisch.
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen, dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht verdient, aber wenn man nach diesem Maßstab gehen würde, dann gäbe es keinen der diese Bezeichnung verdient hat, denn einen Bestseller zu verkennen, das kann jedem Lektor passieren, sogar dem besten.
Das ist ja das schlimme.
Wenn er zu dir sagt: „Es ist alles Mist, was du schreibst, aber du wirst immer besser, und irgendwann wirst du richtig gut sein.“, und wenn er ständig was auszusetzen hat an deinem Text und dir immer wieder Verbesserungsvorschläge macht, die dich weiter bringen, ist er dann ein guter Lektor? So ist meiner.
Schick mir mal eine Leseprobe!
Grüße
Andreas
(Autor und Geschäftsführer der Firma Laudeg, die unter anderem als Verlag tätig ist.)
Hallo Hertel!
Du meinst, OHNE ein Vermögen dafür ausgeben zu müssen?
Sucht so was nicht jeder Autor?
Wenn die - guten - Verlage sich damit aufhalten würden, was wäre dann?
Siehst du!
Grüße
Andreas
Siehe auch mein Posting weiter unten.
Hallo Andreas
Wenn du eines Tages in der Lage sein wirst, bei einem Lektor
exakt beurteilen zu können, wie gut er ist, dann bist du
selbst einer und brauchst ihn nicht mehr.
Dagegen erhebe ich mal Einspruch. Es passieren auch guten und stilsicheren Autoren Wiederholungen, die sie selber nicht mehr erkennen, weil sie mit der langen Arbeit am Manuskript betriebsblind werden.
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und
lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein.
Kennst Du so einen?
Davon gibt es aber nur wenige. Du findest sie unter den
Bestseller-Autoren. Logisch.
Wenn ich die Bestsellerlisten anschaue, kann ich keinen davon finden.
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen,
dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht
verdient …
Du redest hier über Geschmack und Zeitgeist und widersprichst Dir selber:
aber wenn man nach diesem Maßstab gehen würde, dann
gäbe es keinen der diese Bezeichnung verdient hat, denn einen
Bestseller zu verkennen, das kann jedem Lektor passieren,
sogar dem besten.Das ist ja das schlimme.
Nein, das ist normal und menschlich.
Wenn er zu dir sagt: „Es ist alles Mist, was du schreibst,
aber du wirst immer besser, und irgendwann wirst du richtig
gut sein.“, und wenn er ständig was auszusetzen hat an deinem
Text und dir immer wieder Verbesserungsvorschläge macht, die
dich weiter bringen, ist er dann ein guter Lektor? So ist
meiner.
Wenn jemand Mist schreibt, kann auch ein guter Lektor nicht helfen. Dann fehlt es einfach an den Grundlagen. Ein guter Lektor hilft beim Spannungsbogen und den logischen Böcken, die geschossen werden. Ausserdem berät er bei Formulierungen und kürzt Geschwurbel.
Schick mir mal eine Leseprobe!
Und Du leitest die dann Deinem Lektor weiter?
Gruss
Heinz
hallo kate,
ich hab da eine Anschlussfrage:
Wie erkenne ich einen guten Lektor?
schwer zu sagen. kommt auch auf den standpunkt und auch auf die aufgabenstellung an:
ein verlag würde einen verlagslektor sicher danach bewerten, wie viel erfolgreiche bücher er auf den markt bringt. bei einem verlagslektor steht aber nicht das lektorat im vordergrund.
ein professioneller autor wird vielleicht den lektor danach bewerten, was der aus ihm und dem manuskript herausholt, welche anregungen er ihm gibt und ob er den autor dazu bringt, etwas zu schreiben, was er sich nie zuvor zugetraut hätte. schreiben ist immer ein kreativer akt. texte sind lebewesen.
ein im schreiben unerfahrerer wird vielleicht glauben, der ist ein guter lektor, der ihn pausenlos lobt und honig um den bart schmiert. aber ein bisschen ist es wie bei einem freund: es ist nicht der ein guter freund, der zu allem ja und amen sagt, sondern eher der, der konstruktiv kritisiert.
ein rezensent bei amazon glaubt auf jeden fall, dass der lektor für rechtschreibfehler zuständig ist
(das ist aber eigentlich der korrektor, wenngleich sich viele kleinere verlage diese stelle sparen.)
überhaupt: der lektor macht eigentlich nur vorschläge, wie der text besser werden könnte. das geht vom gemeinsamen entwickeln des plots bis hin zu rot angestrichenem am rand der ausgedruckten normseite. machen sollte die änderungen dann eigentlich der autor. muss er aber nicht! er kann auch sagen, es bleibt so und basta. nur - der lektor hat meist einen grund, wenn er etwas vorschlägt.
manchmal ist das lektorat auch der vorgang, dass jemand ein manuskript abgibt und es gereinigt und gebügelt zurück haben will, ohne noch weitere mühe daran zu verschwenden. das ist auch wieder ein anderer job und dabei sind die grenzen zum ghostwriting fließend. dann muss der lektor sehen, dass er den „ton“ des autors trifft, d.h. dass das, was er schreibt, so auch der autor geschrieben haben könnte. nicht einfach. und alles kommt vor.
also, was ist überhaupt ein guter lektor? jemand, der mich davon abgehalten hat, den käse, den ich zusammengeschrieben habe, einem verlag zu unterbreiten, dafür aber ganz andere facetten aus der geschichte rausgekitzelt hat?
oder ist ein guter lektor jemand, der meinen text ungefragt (und unerklärt!) so hinwurschtelt, dass er halbwegs lesbar ist?
also auch die bewertung des ergebnisses ist subjektiv.
und: auch ein noch so guter lektor kann aus pferdeäppeln kein bonbon machen 
wenn ich ein des schreibens unerfahrener mensch wäre und einen lektor suchte, der mit mir meine herzeigenste geschichte weiterentwickeln und vielleicht irgendwie in buchform bringen soll, dann würde ich als ersten mal versuchen herauszufinden, ob er sowas schon gemacht hat, mit welchem ergebnis und bei wem. die meisten lektoren haben eine referenzliste, aus der man sehr gut entnehmen kann, ob er sich auf ein gebiet spezialisiert hat (es gibt eigens lektoren für liebesromane, für krimis usw.!) oder ob er breitgefächerte erfahrungen hat. je nachdem, was ich brauche würde ich dann auswählen.
wichtig ist aber auf jeden fall, dass die chemie zwischen beiden stimmt! während der autor kritik vertragen können muss, sollte der lektor verstehen so zu kritisieren, dass es etwas im autorenkopf in gang setzt.
ich kenne autoren, die meine dienste in anspruch genommen haben, die sich konsequent geweigert haben, auch nur den versuch zu unternehmen, eine figur zu entwickeln, oder irgendeine textstelle mal zu überdenken. anderen begegne ich seit jahren immer wieder bei verschiedenen verlagen, wettbewerben, anthologien, und sie haben etwas mitgenommen. das ist dann schön.
was aber überhaupt nicht stimmt, ist das, was andreas hillerkus sagt: dass man irgendwann keinen lektor mehr braucht. man wird auch nie ohne zahnarzt auskommen, auch wenn man weiß, wie gesunde zähne aussehen müssen. es gibt sachen, und dazu gehört zweifellos die beurteilung von eigenen texten, die KANN man nicht selbst objektiv vornehmen.
und noch eins (auch das weiß hillerkuss nicht): ein manuskript ist immer nur der rohstoff für ein buch. aber genug gepredigt jetzt …
Wir können ja nicht alle die Manuskripte an dich schicken
Jedenfalls nicht auf einmal.
ich würde auch fragen, was ich damit soll. das sollte man vielleicht zuerst mal absprechen 
schöne grüße
ann
hi,
Wenn du eines Tages in der Lage sein wirst, bei einem Lektor
exakt beurteilen zu können, wie gut er ist, dann bist du
selbst einer und brauchst ihn nicht mehr.
blödsinn :-/
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und
lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein.
blödsinn :-/
Davon gibt es aber nur wenige. Du findest sie unter den
Bestseller-Autoren. Logisch.
nenn mir nur EINEN!
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen,
dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht
verdient, aber wenn man nach diesem Maßstab gehen würde, dann
gäbe es keinen der diese Bezeichnung verdient hat, denn einen
Bestseller zu verkennen, das kann jedem Lektor passieren,
sogar dem besten.
du redest wirklich käse …
Das ist ja das schlimme.
und wie!
Wenn er zu dir sagt: „Es ist alles Mist, was du schreibst,
aber du wirst immer besser, und irgendwann wirst du richtig
gut sein.“, und wenn er ständig was auszusetzen hat an deinem
Text und dir immer wieder Verbesserungsvorschläge macht, die
dich weiter bringen, ist er dann ein guter Lektor? So ist
meiner.
das meinte ich mit bauchpinseln. kann sehr ertragreich sein.
Andreas
(Autor und Geschäftsführer der Firma Laudeg, die unter anderem
als Verlag tätig ist.)
ich bin gestern an einem bierverlag vorbeigefahren. qualifiziert mich das jetzt auch?
gruß
ann
Hallo Ann!
Ein Lob für Deinen Artikel, und zwar ganz ehrlich, kein Bonbon, aber…
Du weißt schon.
was aber überhaupt nicht stimmt, ist das, was andreas
hillerkus sagt: dass man irgendwann keinen lektor mehr
braucht. man wird auch nie ohne zahnarzt auskommen, auch wenn
man weiß, wie gesunde zähne aussehen müssen. es gibt sachen,
und dazu gehört zweifellos die beurteilung von eigenen texten,
die KANN man nicht selbst objektiv vornehmen.
Auch wenn ich dem widerspreche und es mich ärgert. Diesen Absatz toleriere ich noch. Vielleicht habe ich etwas übertrieben, zugegeben.
und noch eins (auch das weiß hillerkuss nicht): ein manuskript
ist immer nur der rohstoff für ein buch.
Aber den nicht. Du hast hoffentlich mit Absicht meinen Namen falsch geschrieben, weil du mich nicht meinst. Sonst müßte ich ganz energisch widersprechen. Ich WEISS, dass ein Manuskript der Rohstoff ist. Und ich lasse mir kein Nichtwissen unterstellen. Kritik gerne, aber definitiv falsche Behauptungen nicht.
Grüße
Andreas
Hi!
Wenn du eines Tages in der Lage sein wirst, bei einem Lektor
exakt beurteilen zu können, wie gut er ist, dann bist du
selbst einer und brauchst ihn nicht mehr.blödsinn :-/
Nenn mir EINEN Autor, der EXAKT beurteilen kann, wie gut ein Lektor ist. Siehst du! Kein Blödsinn!
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und
lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein.blödsinn :-/
Einfach „blödsinn“ schreiben kann ich auch. Ist es aber nicht.
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen,
dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht
verdient, aber wenn man nach diesem Maßstab gehen würde, dann
gäbe es keinen der diese Bezeichnung verdient hat, denn einen
Bestseller zu verkennen, das kann jedem Lektor passieren,
sogar dem besten.du redest wirklich käse …
Nein. Sogar die Autoren der größten Millionen-Bestseller haben Ablehnungen erhalten, und das von VIELEN Verlagen, für Bücher, die später Millionenbestseller geworden sind.
(Autor und Geschäftsführer der Firma Laudeg, die unter anderem
als Verlag tätig ist.)ich bin gestern an einem bierverlag vorbeigefahren.
Ich meinte Buchverlag, nicht Bierverlag.
Grüße
Andreas
Hallo!
Dagegen erhebe ich mal Einspruch. Es passieren auch guten und
stilsicheren Autoren Wiederholungen, die sie selber nicht mehr
erkennen, weil sie mit der langen Arbeit am Manuskript
betriebsblind werden.
Na gut, villeicht habe ich etwas übertrieben.
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und
lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein.Kennst Du so einen?
Sorry, ich habe es wohl etwas unverständlich formuliert, war ein Versehen. Ich meinte Autoren, die ihre Bücher in den ersten Durchgängen selber überarbeiten und auch anderen Leuten Lektoratsdienste anbieten.
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen,
dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht
verdient …Du redest hier über Geschmack und Zeitgeist.
Nein, ich rede über Verkaufszahlen. Aber ob die vorhersehbar sind, und wenn ja, anhand objektiver Größen, das hatten wir ja schon durchdiskutiert. Wenn du meinst, dass nicht, dann meinst du das eben.
Das ist ja das schlimme.
Nein, das ist normal und menschlich.
Trotzdem schlimm. Jedenfalls für Autoren.
Wenn er zu dir sagt: „Es ist alles Mist, was du schreibst,
aber du wirst immer besser, und irgendwann wirst du richtig
gut sein.“, und wenn er ständig was auszusetzen hat an deinem
Text und dir immer wieder Verbesserungsvorschläge macht, die
dich weiter bringen, ist er dann ein guter Lektor? So ist
meiner.Wenn jemand Mist schreibt, kann auch ein guter Lektor nicht
helfen.
Doch. Definitiv ja. Und der Autor kann davon lernen.
Ich erinnere an das bekannte Zitat von Hemmingway zum Stichwort „Mist“.
Schick mir mal eine Leseprobe!
Und Du leitest die dann Deinem Lektor weiter?
Wäre das so schlimm?
Grüße
Andreas
Hallo Ann,
vielen Dank für deine Ausführungen, das hat mir sehr weitergeholfen ^^
Und was passiert, wenn man meint, dass man keinen Lektor mehr braucht… nun, da musst du dir nur „Christ the Lord“ von Anne Rice angucken. Exzerpte gibt es online, Betrachtung auf eigene Gefahr (von Augenkrebs). Das ist gruselig, aber auf ne ganz andere Weise als ihre Vampirchroniken…
lg
Kate
ho,
Wenn du eines Tages in der Lage sein wirst, bei einem Lektor
exakt beurteilen zu können, wie gut er ist, dann bist du
selbst einer und brauchst ihn nicht mehr.blödsinn :-/
Nenn mir EINEN Autor, der EXAKT beurteilen kann, wie gut ein
Lektor ist. Siehst du! Kein Blödsinn!
du drehst mir die worte im mund rum. mein „blödsinn“ bezieht sich darauf, dass es unsinn ist, dass man als schreibender mensch eines tages keinen lektor mehr braucht.
Wenn der Lektor einen Bestseller selbst geschrieben und
lektoriert hat, dann wird er wohl nicht so ganz schlecht sein.blödsinn :-/
Einfach „blödsinn“ schreiben kann ich auch. Ist es aber nicht.
auch ein lektor hat seinem eigenen geschriebenen text gegenüber eine gewissen betriebsblindheit.
Wenn er nicht in der Lage ist, einen Bestseller zu erkennen,
dann hat er die Bezeichnung „guter Lektor“ eigentlich nicht
verdient, aber wenn man nach diesem Maßstab gehen würde, dann
gäbe es keinen der diese Bezeichnung verdient hat, denn einen
Bestseller zu verkennen, das kann jedem Lektor passieren,
sogar dem besten.du redest wirklich käse …
Nein. Sogar die Autoren der größten Millionen-Bestseller haben
Ablehnungen erhalten, und das von VIELEN Verlagen, für Bücher,
die später Millionenbestseller geworden sind.
ja, das stimmt: ablehnte manuskripte sind vereinzelt schon zu millionenbestesellern geworden. du wertest aber erst den lektor ab, der den kommenden bestseller nicht „erkennt“ (und wenn doch, er aber nur nicht ins programm passte?) und nimmst gleichzeitig deine worte zurück. DAS ist blödsinn!
gruß & ende
ann
hallo kate,
Und was passiert, wenn man meint, dass man keinen Lektor mehr
braucht…
mit sicherheit wird es alles irgendwann irgendwo einmal geben oder gegeben haben, also auch autoren, die keines lektorats mehr bedürfen. es gibt ja auch den sprichtwörtlichen tellerwäscher, der ein millionär wurde. also: alles ist möööglich …
im ernst? von der „betriebsblindheit“ sprach ich schon. ich ertappe mich oft dabei, dass in postings ich ein wort vergessen habe oder gar doppelt geschrieben. das passiert mir, obwohl ich meinen text x-mal durchlese. das fehlende (oder doppelte) wort ergänzt mein hirn (oder zieht es wahlweise ab), denn mein kopf weiß ja, was da stehen soll. das geht aber JEDEM so. (wobei es bei anderen auch anderen „macken“ sein können, die die selbst nicht sehen, klar)
abhilfe kann man schaffen oder zumindest diesen fehler dezimieren, wenn man das geschriebene ein paar tage weglegt. liest man es dann wieder, fallen einem fehler auf, die man eigentlich nicht für möglich hält. das funktioniert auch auf einem anderen medium: ausdrucke auf papier haben oft einen ganz anderen „informationsgehalt“ als auf dem bildschirm.
und es funktioniert nicht nur mit rechtschreibung und grammatik, sondern auch mit der story selbst, den charakteren uvm.
das alles, inklusive der rumfeilerei am text unter einsatz sämtlicher bekannter fehlervermeidungsstrategien, nennt man schreiben. sollte irgendein wunderwesen in der lage sein, sowohl die idee eines (z.b.) romans als auch die umsetzung, den stil, die grammatik, rechtschreibung als auch interpunktion fehlerfrei zu beherrschen … erstarre ich in erfurcht.
die praxis zeigt allerdings, dass diese wunderwesen, die alles selbst können und ohne jegliches korrektiv von außen auskommen auch noch eins selbst können - nämlich ihr buch kaufen und lesen. weil es sonst keiner tut.
schöne grüße
ann
Hi ann,
du wertest aber erst den
lektor ab, der den kommenden bestseller nicht „erkennt“ (und
wenn doch, er aber nur nicht ins programm passte?)
Genau das ist der Punkt. Wenn Herr Konsalik seinen neuesten Roman (lebt/schreibt der noch?) bei Suhrkamp anbietet, wird er wohl kaum eine Chance haben, sein Buch dort veröffentlicht zu sehen…
Apropos Suhrkamp - kleines Anekdötchen am Rande:
Als Thomas Bernhard 1967, als er schon Autor bei Suhrkamp war, dem Verlag sein neuestes Buch mit dem Titel „Verstörung“ anbot, versuchte Unseld höchstselbst, ihm diesen Titel auszureden, da er einen möglichen Verkaufserfolg durch den negativen Ausdruck des Titels gefährdet sah. Bernhard setzte sich natürlich durch und es wurde das schlechtest verkaufte Buch von ihm … Hinterher moserte er Unseld an, warum er ihn nicht darauf hingewiesen hat… 
Gruß zum WE
Anja
Hallo Anja!
Genau das ist der Punkt. Wenn Herr Konsalik seinen neuesten
Roman (lebt/schreibt der noch?) bei Suhrkamp anbietet, wird er
wohl kaum eine Chance haben, sein Buch dort veröffentlicht zu
sehen…
Spekulation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Suhrkamp auf so viel Geld verzichtet. Aber mag sein.
Grüße
Andreas
Hi,
Spekulation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Suhrkamp auf
so viel Geld verzichtet. Aber mag sein.
Es ist so. Wieder mal eine Antwort von Dir, an der man merkt, dass Du vom Verlagswesen schlicht keine Ahnung hast.
Gruß,
Anja
Hi Anja!
Es ist so.
Gut. Dann sag mir bitte, wo und wann das war und aus welcher Quelle du das hast.
dass Du vom Verlagswesen schlicht keine Ahnung hast.
Stimmt, von Konsalik und Suhrkamp habe ich keine Ahnung. Na und?
Aber du hast Ahnung, ja? So viel Ahnung, dass du erst noch fragen musst, ob Konsalik noch lebt. Und so viel Ahnung, dass du, so wie ich, schon Bücher geschrieben, verlegt und verkauft hast, ja?
Toll!
Grüße
Andreas