wenn sie keine langen Autobahntouren vor hat, dann ist eine Yamaha MT-03 ein absolut empfehlenswertes Anfängermotorrad. Die 48PS hören sich zwar wenig an, aber bei Testfahrten auf kurvenreichen Landstraßen (mit google leicht zu finden) waren Bikes wie die R6 nicht in der Lage der MT-03 davonzufahren.
Ich habe mir jetzt eine MT-03 zugelegt (früher hatte ich mal eine FZR600) und bin begeistert. Das einzige Problem was ab etwa km-Stand 200 auftauchte, waren und sind die zu rutschigen Originalreifen (werde ich demnächst wohl gegen Michelin Pilot Power ersetzen). Obwohl ich von Natur aus kein Heizer bin gibt es an der MT-03 von Anfang an keine Angststreifen am Hinterrad. Die Karre fährt sich fast zu leicht und driftet im Supermoto-Stiel um die Ecken ohne dass man es bewusst darauf anlegt. Dazu ist die aufrechte und bequeme Sitzposition auch für längere Fahrten geeignet. Sicher ist so ein Einzylindermotorrad nicht jedermanns Sache, aber eine Testfahrt damit kann ich nur empfehlen.
Hi,
Probefahrten sind wohl das wichtigste damit deine Schwester merkt, welches Mopped ihr liegt und welches nicht.
Als Anfängermotorrad würd ich die R6, ne Ninja oder CBR nicht bezeichnen, haben 100-120 PS.
Andererseits muß sie wahrscheinlich eh die ersten 2 Jahre gedrosselt (34) fahren, so lang sie nicht schon über 25 ist. Von daher hängt es zum einem wie gesagt davon ab auf welcher sie sich wohl fühlt und natürlich auch was sie so bezahlen will. Sportler sind jetzt nicht die billigsten, was man sich als Anfänger vielleicht auch überlegen sollte, da das Risiko dass man sich mal hinlegt auch etwas größer ist als bei erfahrenen Fahren.
Ich würde die typische Fahrschulmoppeds mal ausprobieren z.B. Suzuki GS500
Supersportmaschinen wie die Ninja sind zum einen von ihrer Schubkraft her wahre Monster und zum anderen meist bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr schwer zu „handlen“ (geringer Lenkereinschlag, hohes Gewicht).
Wie Phosphuga sagt mal bei Fahrschulen schauen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Honda CBF 500 mit ABS gemacht. Gedrosselt 34 PS offen 57.
War gut in der Stadt zu fahren, angenehm auf Landstraßen und hat sich als unverwüstlich erwiesen. Kurvenlegen kein Problem.
Supersportmaschinen wie die Ninja sind zum einen von ihrer
Schubkraft her wahre Monster
Es wurde von 600ern geredet, da tut sich bis 10.000 bei den Meisten gar nix. Ab 12.000 können aber die Hände lang werden. Aber nix im Vergleich mit den 1000ern.
und zum anderen meist bei
niedrigen Geschwindigkeiten sehr schwer zu „handlen“ (geringer
Lenkereinschlag,
das ja
hohes Gewicht).
Das nicht. Die von dir vorgeschlagene CBF 500 hat, ohne ABS, gute 20kg mehr als die CBR600 RR, die schwerste im Bunde, die ZX6R, hat 3kg weniger.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Honda CBF 500 mit ABS
gemacht. Gedrosselt 34 PS offen 57.
Ich geb dir Recht, daß dieses Bike für Anfänger sehr gut geeignet ist, ich würde auch keine 600er mit Drossel fahren wollen. Als Sportmoppedfreak bliebe für mich da nur die 250er Kawa übrig.
olala, hätt’ ich mal besser nachgeschaut bevor ich das Maul soweit aufgerissen hab’.
Dass es so ‚ne kleine Ninja gibt wusst‘ ich gar nicht.
So lernt man dazu.
pardon
ich habe noch was passendes gefunden:
Kawasaki ER-6N. 72PS, sehr tiefer Sitz, Fahrwerksgeometrie und Gewichtsverteilung zum Kurvenwetzen geeignet. Der Zweizylinder sollte auch von unten heraus gute Arbeit leisten. Auch für Anfänger garantiert leicht zu händeln.
Falls es noch mehr Leistung sein soll, käme evtl so was wie die Aprilia Shiva in Frage.
Auch die KTM Duke ist leicht zu fahren, eben zum Kurvenfressen gemacht. Allerdings bräuchte ich bei der KTM fast eine Zehenspitzenverlängerung um beim Ampelstopp nicht umzufallen.
In Richtung sportliche Sitzposition geht dann die neue Ducati Monster. Auch ein schönes Einsteigermotorrad.