Gutes Programm für Examensarbeit?

Hallo,

bisher habe ich während des Studiums meine Hausarbeiten mit Word geschrieben.
Aber es gibt doch bestimmt auch noch einige andere Programme, die besser geeignet sind, oder? Könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben? Vielleicht mit einer kurzen Beschreibung, welche Vorteile das jeweilige Programm gegenüber Word bietet?

Vielen Dank.

Gruß Benjamin

Hallo Benjamin,

grundsätzlich finde ich MS Word, OpenOffice oder Corel WordPerfect für das Schreiben von Examensarbeiten geeignet. Gegebenenfalls kann die Literaturverwaltungsfunktion von MS Word (seit Office 2007 im Programm enthalten) hilfreich sein.

In der Regel schwören Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler, aber auch andere, auf LaTeX (www.latex-project.org). Die Diskussion, ob Word oder LaTeX zu bevorzugen ist, hat schon vor Jahren die Dimensionen eines Glaubenskriegs angenommen. LaTeX bietet zum Beispiel für Chemiker und Mathematiker zweifellos große Vorteile, aber auch für Geisteswissenschaftler, die sich mit exotischen Alphabeten auseinandersetzen müssen, ist LaTeX eine sinnvolle Option. Wer während des Studiums stets mit Word gearbeitet hat und keine besonderen Anforderungen an Text, Tabellen und Abbildungen stellt, scheut sich meist, sich in LaTeX einzuarbeiten, und kommt auch bei der Abschlussarbeit mit Word zurecht.

Interessant ist die Frage, was zwischen der Forschungsarbeit und dem Schreiben der Arbeit geschieht. Die Zettelkästen für Exzerpte auf Karteikarten (aus Papier, meine ich) sind wohl ausgestorben. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Programmen, die die Funktion übernehmen können. Einige (bei den meisten liegt der Fokus auf Literaturverwaltung) sind hier beschrieben: http://doktorandenforum.de/tipps/literaturverwaltung…. Zusätzlich wäre noch lexiCan (www.lexican.de) zu nennen, das sich in Aufbau stark an den klassischen Zettelkästen orientiert. Mit lexiCan (und sicherlich manch anderem Programm) könnte man durchaus die gesamte Arbeit aus Lektüre-, Themen- und Arbeitskarten etc. (vgl. Kapitel IV. in Ecos höchst aufschlussreichem Werk http://www.amazon.de/wissenschaftliche-Abschlu%C3%9F…) zusammenstellen und den Text erst in ein Textverarbeitungsprogramm übernehmen, wenn Aufbau und Inhalt der Arbeit weitgehend stehen. Die Arbeit entsteht also quasi im Zettelkasten, nicht in der Textverarbeitungssoftware (vgl. beispielsweise Krajewski, http://www.amazon.de/Zettelwirtschaft-Geburt-Kartei-…). Dieser Ansatz scheint aber nicht (mehr) verbreitet zu sein.

Grüße

TC

Hey TC, vielen Dank für deine Antwort!

Von Latex habe ich schonmal gehört,
aber wie du schon sagst: Wenn man
die ganze Zeit mit Office arbeitet,
dann sollte man vielleicht dabei bleiben.

Die weiteren Tipps werde ich mir mal
genau angucken, helfen mir auf
jeden Fall weiter!

Gruß Benjamin

Sorry, ich weiß, dass es andere Programme gibt, aber Word ist glaube ich am einfachsten. Bei den anderen muss man sich erst einarbeiten, das dauert mitunter seine Zeit. Für die Fussnotenerstellung gibt es das Programm „Citavi“, aber auc hhier muss man immer alles noch einmal nachprüfen, weil das Programm einige Satzzeichen doppelt oder vergisst. Von daher: ICh kann nur Word empfehlen.
Viel Erfolg!

Sorry, da kann ich dir nicht weiterhelfen. Habe meinE Abschlussarbeit auch mit Word geschrieben und kenn mich mit anderen Programmen nicht aus!