gynäkologie

Liebe/-r Experte/-in,

hallo… ich hab eine frage, und ich weiß nicht wirklich wohin damit, deshalb kam ich hier auf die seite…
bitte nicht in frage stellen, was ich jetzt sage, nur weil es so viele idioten im netz gibt, die märchen erzählen, mir ist das wirklich passiert und es fällt mir wirklich schwer, hier zu schreiben :frowning:

also ich bin vor 6 wochen vergewaltigt worden, ich kannte ihn nicht.
es ist beim joggen passiert, ich wollte es nicht, es war abends und ich war wie versteinert :frowning: der täter hat mich im intimbereich, genauer am scheideneingang innen, mit einem messer verletzt, geschnitten. es hat sehr lange weh getan, aber inzwischen ist es verheilt, ich selbst sehe die wunde auch gar nicht mehr wenn ich mit dem spiegel schaue. ich hab starke unterleibsschmerzen, weiss aber nicht ob die nicht eher seelisch sind, als organisch…

nun will ich mich überwinden und zu einer frauenärztin gehen…
ich hab aber angst dass man mir nicht glaubt, wenn ich es erzähle.
weil man nichts mehr sieht. die blauen flecke sind nicht mehr da (ich habe aber alles fotografiert) , die wunde in der scheide sehe ich nicht mehr… es sieht einfach nicht so aus, als ob sowas war. ich hab so angst dass man mir nicht glaubt…
ich hab sein autokennzeichen gemekt, ich überlege, anzuzeigen, aber was hat das ohne beweise für einen sinn…

meine frage ist, ob man gynäkologisch nach so einer langen zeit (6wochen) noch was sehn kann? zb die schnittwunde- kann die denn GANZ verheilt sein? irgendwas muss man doch noch sehen? bringen meine gemachten fotos was?
hat die ärztin schweigepflicht? :frowning:

danke

nach 6 wochen etwas nachzuweisen,wird schwierig sein,es sei,du hast deinen slip noch,in dem dns (genetischer fingerabdruck)des täters noch vorhanden ist.
die narbe ist noch zu sehen.
sprich mit einer frauenärztin.es besteht schweigepflicht.sie wird dir auch sagen können,ob die schmerzen nach dieser zeit seelisch sind oder körperlich.
wende dich auch an eine weibliche kripobeamtin.sie weiß,ob die bilder und das autokennzeichen für eine anklage ausreichen.

Hallo,
deine Anfrage möchte ich als Fachfrau, sowie als Betroffene beantworten.

als Fachfrau kann ich Dir folgendes sagen: ja, Wunden im Vaginalbereich heilen immer besonders schnell und meistens ohne Narben zu hinterlassen ab. Das fasziniert uns auch immer wieder. In Deinem Fall ist dies sicherlich schwer zu verstehen, denn deine seelische Wunde wird dich immer wieder an diesen Schnitt erinnern.

Und ja, deine Frauenärztin steht unter Schweigepflicht. Sie würde nur handeln, wenn Du es wünscht.

Zudem sollten Untersuchungen wie z. B. ein HIV und Hepatitis-Test laufen, ggf. ein HPV-Abstrich.

Wahrscheinlich hast Du alle Kleidungsstücke, die an diesem schrecklichen Abend getragen wurden vernichtet oder gewaschen, oder? Wenn nicht, so sollten diese dringend der Polizei vorgelegt werden um mögliche Spuren zu sichern. Nur so kann ein Täter sicher überführt werden.

Als Betroffene, die gut nachvollziehen kann, wie Du dich jetzt fühlst möchte ich Dir nur raten: gehe hin und melde das. Gehe entweder direkt zur Polizei oder, wenn Du dich nicht traust dann rufe jemanden vom Weissen Ring an. Dieser Verein hilft Opfern und kann dir sicherlich auch jemanden an die Seite geben, der mit Dir den Gang zur Polizei macht.

Du weisst nicht, ob der Täter vom schlechten Gewissen geplagt ist und sich bei einem Verhör selbst verrät. Denke auch daran, dass er seine Tat eventuell wiederholt und dann wieder einer jungen Frau so etwas antut.

Ob deine Fotos gewertet werden kann ich Dir nicht sagen. Wann hast du sie aufgenommen? Direkt nach der Tat? Dies ist im Zeitalter der digitalen Fotographie nachzuweisen, aber ob dies als Beweis anerkannt wird weiss ich nicht. Ich denke jedoch dass Du dich darauf nicht festlegen solltest.

Lass dich bitte untersuchen und melde die Sache. Das wird zwar nochmals hart aber ich bin mir sicher, dass eine gute Freundin an der Seite oder als Alternative eine neutrale Person, wie z. B. vom Weissen Ring oder was auch möchlich ist von einer Frauenberatungsstelle dir dabei helfen wird.

alles Gute für Dich!

Es ist immer sehr schwer, mit solchen Erlebnissen fertig zu werden. Man handelt dann nicht immer logisch - was auch in diesem Fall passiert ist. Selbstverständlich hat Ihre Ärztin Schweigepflicht - wie jeder andere Arzt auch. Aber unabhängig davon ob Spuren der beschriebenen Verletzungen noch sichtbar sind oder nicht, die Vergewaltigung kann von einem Arzt weder bestätigt, noch ausgeschlossen werden. Das ist die Aufgabe des Gerichtes. Die Verletzungsspuren bestätigen nicht automatisch eine Vergewaltigung (s. Fall Kachelmann), andererseits eine Vergewaltigung ohne Verletzung ist auch durchaus möglich. Beweise gibt es in diesen Sachen äußerst selten, meistens entscheidet die Glaubwürdigkeit. In Ihrem Fall kennen Sie den Täter nicht, was Ihre Aussage glaubwürdig macht - warum sollten Sie sonst einen fremden Mann beschuldigen. Sie kennen die Autokennzeichen - das ist großartig! Es dürfte nicht schwer sein, den Täter zu finden. Sie haben auch Fotos, die Ihre Verletzungen und somit Gebrauch eines gefährlichen Gegenstandes belegen. Man wird sicher fragen, warum Sie die Anzeige so spät erstatten, das ist aber mit Schock und seelischer Zerrissenheit zu erklären. Unterm Strich, ein Rechtsanwalt ist hier sicher ein besserer Ansprechpartner als ein Frauenarzt, der nur eventuelle Verletzungsspuren bestätigen kann.
Ich drücke Ihnen die Daumen.
Gruß
Andre

Hallo Juliettsophie,
schade, sechs Wochen danach kann niemand mehr einen Beweis für eine Vergewaltigung erbringen. Es ist aber trotzdem wichtig, einen Frauenarzt/ärztin aufzusuchen. Schweigepflicht besteht allemal. Ihre Unterbauchschmerzen halte ich für psychisch bedingt, eine Untersuchung schadet aber nichts und schliesst hoffentlich eine körperliche Ursache aus.
Ich rate auch, die Sache anzuzeigen. Häufig sind die Täter schon polizeibekannt und Sie würden damit anderen möglichen Opfern helfen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffentlich verständige Ärzte und Beamte.
Mit freundlichen Grüssen
Dr.Volker Wehler

Hallo juliettasophie,

zuerst einmal einige Adressen zur Info:
http://www.beratung-bonn.de/brosch/verg6.htm
http://www.notruf.wtal.de/html/untersuchung.htm

Du solltest dir keine Sorgen machen, dass die Gynäkologin / der Gynäkologe dir nicht glaubt. Bis zum Beweis des Gegenteils hat der Patient quasi immer Recht, das wurde uns so gelehrt und das gehört auch zum ganz normalen Menschenverständnis.
Die Schweigepflicht darf nur gebrochen werden, wenn der Arzt zum Beispiel erfährt, dass eine Straftat geplant ist. Nicht, wenn sie schon passiert ist.

Eine Anzeige ist also auch einige Zeit später noch möglich. Wie gesagt, wird der Arzt dir glauben und ganz viel dokumentieren, das ist wichtig. Bestehe ruhig darauf, dass er/sie dir alles ganz genau erklärt, was er/sie macht und warum.
Deine Glaubhaftigkeit wird erst im Falle einer Anzeige von dem „Gegner“ angezweifelt werden, ob du diesen ganzen Prozess psychisch aushälst, kannst du aber immer noch nach der Untersuchung überlegen und entscheiden. Vielen hilft es aber bei der Verarbeitung, dass sie durch ihren Einsatz andere Mädchen/Frauen vor Übergriffen bewahren.

Desweiteren google mal „Frauennotruf“. Da findest du sicher (zusätzlich) einige wichtige und gute Seiten (auch in deiner örtlichen Nähe).

Es ist so gut, dass du Fotos gemacht hast und das Autokennzeichen weißt!! Ich würde dir dringend raten, zur Frauenärztin zu gehen, vielleicht zuerst zu deiner, oder informiere dich beim Frauennotruf, wer da in deiner Nähe ein Ansprechpartner wäre.
Warum zur Ärztin? 1. Weil es sexuell übertragbare Krankheiten gibt (Aids, etc.)
2. Spuren, z.Bsp. DNA Spuren können eventuell doch noch da sein. Auf diesem Gebiet bin ich kein Experte, die Chance ist glaub ich auch klein, aber trotzdem da. Also nicht abends in die Notaufnahme, sondern eher tagsüber (mit Überweisung?) in ein großes großes Krankenhaus im Idealfall mit Rechtsmedizin und Gynäkologie (meist Uni-Krankehnäuser).
Was die Schnittwunden betrifft, kann sein, dass die ganz verheilt sind, Scheidenschleimhaut verheilt extrem gut. Deine größte Chance sind DNA Spuren und dein Gedächtnis. Vielleicht warst du nicht das erste Opfer.
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du viel Kraft hast die einzelnen Schritte zu gehen. Der erste, nämlich zum Frauenarzt zu gehen, ist erst mal ein Anfang. Wie weit du dann weitergehen möchtest, kannst du immer noch danach entscheiden.
Alles Liebe.

Liebe Juliettasophie,
zunächst mein mitgefühl über das verbrechen, das Ihnen zugestoßen ist!
Ich hoffe, dass Sie schnell Hilfe auf mehreren Ebenen suchen und finden können.
Zum frauenärztlichen: es ist in jedem Fall gut und wichtig zu einer frauenärztin zu gehen, insbeondere dringend, wenn Sie Schmerzen haben. Die Ärztin kann dann weitere Untersuchungen machen, die Scheide kann man ja selber mit einem Spiegel nur zum Teil sehen.
auf jeden Fall müssen Sie genau untersucht werden, z.B. auch um fest zu stellen, ob Sie sich eine Infektion zugezogen haben.
Natürlich stehen alle Ärzte unter Schweigepflicht, nichts, dem sie nicht zustimmen, darf weitergegeben werden!Es kann sein, dass man die Wunden/Narben noch sieht, das hängt davon ab, wie tief diese sind.
Zum weiteren Vorgehen:
Dass Sie Fotos gemacht haben, ist sehr gut! Um dem Täter genetisch identifizieren zu können, wäre es gut, wenn Sie z.B. die Unterhose noch aufgehoben hätten, die Sie damals angehabt haben (natürlich ohne sie zu waschen)- in jedem Fall ist es wichtig und richtig, sich an die Polizei zu wenden; niemand wird sie da abweisen und Sie werden dort auch psychologisch betreut. Dass Sie das Autokennzeichen noch wissen ist natürlich super!
Sorry, ich konnte die Anfrage nicht früher beantworten und wünsche Ihnen noch einmal alles Gute!

Noch ein kurzer Nachtrag:
1.Für die Untersuchung kann dein Arzt ein sogenanntes „Set“ bestellen, das wird in wenigen Stunden vorbeigebracht (->Frauennotruf)
2. Die Rechtsmedizin ist erstmal nicht notwendig. Sie kommt eventuell später im Laufe einer Anzeige ins Spiel.
Alles Gute.

hallo, danke für die ausführungen.
daß du selbst betroffen bist, tut mir leid.

nein, die klamotten habe ich tatsächlich nicht mehr.
ich habe sie mir zuhause sofort vom leib gerissen, zerschnitten und weggeworfen, ich hatte angst dass jemand sie sieht (mein partner oder so) und es raus kommt ,weil ich es einfach nur vergessen wollte. deshalb hab ich auch stundenlang geduscht, alles war so eklig und deshalb merke ich erst jetzt nach wochen, dass das alles nicht so schlau war… und deshalb hab ich jetzt so grosse angst dass man es mir nicht glaubt, weil es so unglaubwürdig ist, dass man wochenlang nichts sagt und es keine beweise gibt. meine fotos, die könnten ja auch fotomontage sein oder so. ich glaube inzwischen nach einigen googlen selbst nicht mehr, dass sie was bringen würden.

wie auch immer, vielen dank für die sehr liebe antwort!

hallo, ganz lieben dank für die lange und liebe antwort.
danke auch für die adresse, ich lese mir das gleich noch durch.

ich weiss es könnte mir ja egal sein was die frauenärztin denkt. im prinzip ist es mir das auch, ich hab nur angst vor doofen kommentaren oder so. denn wenn sie es so gar nicht mehr sehen kann (denke ich zumindest) , dann ist es ja schon schwer das zu glauben. keine ahnung, ich hab angst vor gemeinen kommentaren, vor hinterfragen und allem, das würde ich einfach nicht aushalten, es ist schon so schwer genug hinzugehen… :frowning:

ich trau mich ja noch nicht mal, anzurufen und einen termin zu machen:frowning:
muss das jetzt mal angehen…

danke!

vielen dank!

Hallo!
Ich finde es gut, dass du den Mut hast, Hilfe zu suchen.

  1. Jeder Arzt hat eine Schweigepflicht. Geh also hin.
    Es kann sein, dass die Schnittverletzung in der Scheide eine Narbe hinterlassen hat. Die kann man auf jeden fall dann sehen, auch wenn sie noch so dünn und klein wäre.
  2. Bei der Polizei gibt es geschulte Polizistinnen, die du aufsuchen kannst. Außerdem arbeiten die mit speziellen Trauma-Abteilungen zusammen. Die können dir dann auch psychologiesche Hilfe vermitteln, von der ich denke, dass du die auf jeden Fall brauchst, um dieses schreckliche Erlebnis zu verarbeiten.
    Die Polzistinnen können auch ermitteln, ob eine Anzeige sinn macht.
    Geh und hol dir Hilfe. Den ersten Schritt hast du getan. Nun tu bitte auch den nächsten.
    Alles alles Gute und hoffentlich viel Hilfe für dich.
    Schämen brauchst du dich nicht, du hast keine Schuld an dem, was dir passiert ist! Vergiss das nicht!
    Alles Gute
    Karin

Die Angst ist ganz normal. Aber denke daran, dass wenn irgendwelche unpassenden Kommentare kommen (auch eventuell von Freunden / Familie) liegt das häufig an der Unsicherheit des anderen, mit dem Fall umzugehen. Das ist einfach etwas sehr schlimmes und das weiß jeder. Fass dir ein Herz und rufe an. Wenn der erste Schritt gemacht und die erste Angst überwunden ist, wird es sicher etwas leichter. Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft.

Hallo,
bitte suchen Sie unbedingt Hilfe! Sie haben das Problem schon viel zu lange mit sich herumgetragen. Eine gynäkologische Untersuchung ist unbedingt ratsam, schon um z. B. ansteckende Krankheiten auszuschließen. Ihre Frauenärztin wird Sie ernst nehmen, egal, ob man noch was sieht oder nicht. Wenn Sie selbst die Bilder zeigen möchten, ist das sicher in Ordnung. Für die Frauenärztin kann das interessant sein, weil sie dann besser weiß, wo sie ganz genau nachschauen muss und auch leichter Stellung dazu beziehen kann, ob die Beschwerden, die Sie haben, von der Verletzung herrühren können oder eher seelischer Natur sind. Sicher ist es nicht, dass man noch was sehen kann, weil die Schleimhaut der Scheide ein fantastisches Heilvermögen hat. Die Frauenärztin hat Schweigepflicht, anzeigen können nur Sie selbst. Ob eine Anzeige Sinn macht, dazu kann ich mich nicht äußern. Ich würde mich an einen Frauennotdienst wenden, die haben da die beste Erfahrung damit (über google finden Sie die Telefonnummer, muss auch nicht zwingend die vom eigenen Ort sein; möglicherweise hat die Frauenärztin auch eine Nummer).
Abgesehen von der Frauenärztin empfehle ich Ihnen auch einen Kontakt mit einem Psychologen. Ein solches Erlebnis zu verarbeiten, ist nicht leicht. Die Verarbeitung dessen ist aber Voraussetzung für seelische Gesundung und die Chance auf eine zukünftige Beziehungsfähigkeit mit erfüllendem Sexualleben. Ich hoffe, Sie finden die Kraft, sich Hilfe zu suchen!
Alles Gute und mit freundlichem Gruß!
Antje

Du solltest auf jeden Fall zu einer Frauenärztin gehen.

Sie wird Dich erst mal untersuchen. Wenn Du mit einem Messer verletzt worden bist, kann es auch sein, dass trotz Verheilen der Narbe Fremdstoffe eingedrungen sind (es mus nicht gleich HIV sein, kann auch Hepatitis und anderes sein)
Je früher Du also zum Arzt gehst, desto besser sind
entsprechende Heilungsaussichten, falls etwas ist und
wenn Du Glück hattest und nichts ist, dann hast Du
wenigstens die Gewissheit, dass es so ist.

Sie wird Dich auch über das weitere Vorgehen beraten und sie unterliegt der Schweigepflicht.
Für Dich stellt sich auch nicht die Frage, ob DIR die
Beweise reichen. Das überlasse bitte den Profis,
z. B. Kriminalbeamtinnen, denen Du Dich anvertrauen
kannst. Diese wissen, wie man einen Täter durch
Befragung in Widersprüche verstricken kann und wer weiss, vielleicht hat es noch weitere Frauen gegeben, die den gleichen Täter belastet haben.
Die Kripo wird diesen dann schon in die Mangel nehmen.

Du solltest keinen weiteren Gedanken daran verschwenden, ob man Dir glaubt, weil es so lange her ist. Jeder weiß, was ein Schock und Scham auslösen kann. Darauf bauen ja die Täter.
Denke lieber daran, dass wenn Du es nicht meldest,
der Täter unzählige Chancen hat, sich an weiteren Frauen zu vergreifen.

Du wirst Dich immer an dieses Erlebnis erinnern und
nur die Gewissheit, dass der Täter im Knast schmoren tut (das ist ja nicht nur Vergewaltigung, das ist Körperverletzung, vielleicht sogar Mordversuch),
kann diese Erinnerung etwas mildern.

Je mehr Du an Dir selber zweifelst, machst Du Dich
noch ein Stückchen mehr zum Opfer. Nein, kämpfe,
zeige ihn an.

Hallo Julietta,

bei einer Geburt kommt es ja auch mal vor dass die Frau geschnitten wird oder etwas einreißt. Diese Wunde/Narbe kann man eine Weile durchaus noch sehen.
Danach gibt es eine Narbe. DIe man evtl. tasten kann oder mit bloßem Auge sehen oder mit Ultraschall sichtbar machen kann.

In wie weit deine Fotos was bringen kann dir wohl eher ein Jurist sagen.

Die Ärtzin hat Schweigepflicht. Selbst wenn du ihr dne Namen des Täters sagen würdest darf sie damit nicht zur Polizei gehen -sie würde sich selbst strafbar machen!

Du solltest auf jeden Fall zum Arzt (Ärztin) gehen.
Da muss nachgeschaut werden ob er noch mehr verletzt hat.
Außerdem solltest du auch auf Infektionskrankheiten untersucht werden!

Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute!

LG Trashi