H-Brücke für Motor auslegen

Hallo,

ich möchte eine H-Brückenschaltung für einen Motorradanlasser-Motor erstellen, um die Drehrichtung des Motors steuern zu können und die Drehzahl über PWM zu regeln.
Motordaten sind mir im Moment nicht bekannt, aber etwa 800-1000W
Spannung ist klar mit 12V (Autobatterie).
Transistoren werden Mosfets sein.
Nun habe ich nicht genug Info über H-Brückenschaltungen.
Weiß jemand einen Link, oder so, der dieses Thema behandelt?
Vielen Dank!

Gruß
Mustang-P51

Hallo,

ich möchte eine H-Brückenschaltung für einen
Motorradanlasser-Motor erstellen, um die Drehrichtung des
Motors steuern zu können und die Drehzahl über PWM zu regeln.
Motordaten sind mir im Moment nicht bekannt, aber etwa
800-1000W
Spannung ist klar mit 12V (Autobatterie).
Transistoren werden Mosfets sein.
Nun habe ich nicht genug Info über H-Brückenschaltungen.
Weiß jemand einen Link, oder so, der dieses Thema behandelt?

hallo,
wir basteln da auch gerade dran rum, wenn auch nur mit ca. 200watt bei 22volt. mosfet´s halten das offenbar nur aus, wenn man betriebszustaende und fahrkurven genauestens einhaelt, und die fet´s selektiert. von-der-stange-mosfet´s tun ihrem namen bei uns jedenfalls alle ehre, die „fet-zen“ uns nach kurzem lauf um die ohren. knall-bumm-stink. eine abhilfe haben wir noch nicht gefunden.
eigentlich waere die beste loesung, eine h-bruecke mit thyristoren und wechselstromanschluss zu benutzen. da haette man auch gleich eine stufen-leistungssteuerung drin ueber halbwelle.
aber falls hier einer dazu noch einen tipp hat, gerne her damit:smile:

Hallo,

wir basteln da auch gerade dran rum, wenn auch nur mit ca.
200watt bei 22volt. mosfet´s halten das offenbar nur aus, wenn
man betriebszustaende und fahrkurven genauestens einhaelt, und
die fet´s selektiert. von-der-stange-mosfet´s tun ihrem namen
bei uns jedenfalls alle ehre, die „fet-zen“ uns nach kurzem
lauf um die ohren. knall-bumm-stink. eine abhilfe haben wir
noch nicht gefunden.

bei Mosfet-H-Schaltung hab ich auch schon einige Porbleme gehabt. Vor allem auf die Schaltflanken muß man dabei achten.
a) Während des Schaltens tritt die größte Verlustleistung auf. Der Widerstand des Mosfet steigt relativ langsam an von ‚voll leitend‘ bis auf ‚voll gesperrt‘. Um die Schaltflanken steiler zu machen und damit die Verlustleistung zu senken (aber auch die EMV-Probleme zu vergrößern) muß man die Gatekapazität mit ziemlich hohen Strömen im Amperebereich ‚ausräumen‘. Das muß die Ansteuerung auch hergeben. Evt. muß man mit kurzzeitig höheren (bzw. niedrigeren) Spannungen arbeiten, als eigentlich erlaubt. Bei der Auswahl des Mosfet nicht nur auf den erlaubten Maximalstrom und seine Grenzfrequenz, sondern auch auf niedrige Gatekapazität achten.
b) Beim Schalten darauf achten, daß keine Überschneidungen auftreten, die zu Kurzschlussströmen führen können.
c) Freilaufdioden und RC-Glieder können die Schaltflanken ebenfalls verschlechtern. Möglichst knapp auslegen.
d) Am Besten geeignete Gehäuseform des Mosfet aussuchen. Es kommt hierbei darauf an, daß die während der Schaltflanke kurzzeitig auftretende höchste Verlustleistung gut ‚gepuffert‘ werden kann, da bis zur Abgabe an den Kühlkörper eine gewisse Verzögerungszeit zu überbrücken ist.

Axel, der damals die H-Brücke durch ein abgewandeltes Schaltnetzteil und ein Relais ersetzt hat…