Hallo, ich bin weiblich, 38 Jahre alt und leide seit der Geburt meines Sohnes vor 7 Jahren an Haarausfall.
Täglich verliere ich an die 200 Haare über den ganzen Kopf verteilt. (keine kahlen runden Stellen) Die Haare werden also immer dünner.
Meine Hautärztin hat 2 Haarproben entnommen und konnte keine mediz. Ursache feststellen. Sie meinte, es wäre Stress oder hormonell. Mein Stresspegel ist jetzt aber nicht höher als vor 7 Jahren und psychische Probleme, Todesfälle oder ähnliches gab es nicht.
Nach der Geburt habe ich nicht hormonell verhütet, jetzt nehme ich seit 1 Jahr eine Pille, die nur Gestagen enthält, da ich auch unter Endometriose leide. (Verwachsungen durch Blutungen der weibl. Geschlechtsorgane) Keine Besserung.
Ein Heilpraktiker hat mir vor 1 Jahr Phylak Spagyrik
(Homöopatisches Mittel) verschrieben, da nach 4 Monaten keineBesserung eintrat, habe ich es wieder abgesetzt.
Für mich ist dies sehr belastend, da ich immer lange, normalvolle Haare hatte. Ich hoffe auf diesem Wege jemanden zu finden, der vielleicht einen ähnlichen Fall kennt oder eine Idee hat, was ich sonst noch machen könnte.
Vielen Dank vorab.
Hallo Heidi
Zuerst einmal vielen Dank für deine klare Darstellung der Umstände, die deinen Haarverlust verursachen.
Endometriose wird sehr häufig von verstärktem Haarausfall begleitet. Der Mangel an Gelbkörperhormon ist ein Mitverursacher von Haarverlust. Ich hatte schon einige Klienten mit Endiometrose, meistens war Zinkmangel und Mangel an Gelbkörperhormon vorhanden.
Zuätzlich zur Pharmazie könntest du noch 800-1200mg Nachtkerzenöl täglich einnehmen, das stimuliert die Produktion von Gestagen.
Mit 3 Esslöffel nativem Öl (Leinöl, Hanföl, Traubenkernöl…) deine Nahrung täglich aufwerten, um auch genügend ungesättigte Fettsäuren zu dir zu nehmen.
Agnumes-Tropfen (Mönchspfeffer) stimulieren zusätzlich die Produktion von Gestagen.
Zinkmangel sollte abgeklärt (Zink aus dem Serum) und gegebenenfalls ergänzt werden. Nach einer Schwangersschaft sind die Zinkvorräte im Körper einer Frau leer, das verursacht auch dünnes und schlaffes Haar.
Um den Zustand deiner Kopfhaut beurteilen zu können, müsste ich dich persönlich sehen können. Die Pille kann es nicht sein, da hätte der Haarverlust 8 bis 10 Wochen nach Beginn der Medikation eingesetzt.
Tägliche Massagen der Kopfhaut mit einer Paddelbürste stimulieren auf alle Fälle die Durchblutung der Haarfollikel und sorgen für besseres Wachstum der Haare.
Liebe Grüße
Regine