Haarspange 2 Tage im Bad gesucht

guten Morgen, ich habe meine Haarspange gesucht. sie war verschwunden. ich durchsuchte die Schublade im Bad. sie lag nicht da. heute morgen stand ich auf, ging ins Bad um die Haare mit der Ersatzspange hichzustecken. ich Zog die Schublade heraus und da lag meine gewohnte Spange. auch mein Mann half mir gestern zu suchen. ich weiss mir keine Erklärung

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Das geht mir auch manchmal so. Erklärung habe ich auch keine, aber ich drück Dich mal.

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Desorientierte Zahnfee :wink:

Manchmal ist das eben so, dass man Dinge übersieht, weil sie sich nicht bewegen und man sie ganz woanders vermutet. Genauso wie man manchmal an bekannten Menschen vorbeiläuft, weil sie an einem anderen Ort sind als sie man sie vermutet und sie deswegen nicht erkennt :woman_shrugging:t3:

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Hallo Kuchenberg,

klarer Fall von selektiver Wahrnehmung.

Das ist zwar ärgerlich aber vollkommen normal.

Dein,

Ebenezer

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Servus,

kein Platz für „Para“-

Der Sehnerv ist - anders als die übrigen Nerven, die schlicht die Reizleitung zwischen Sinnesorgan und Gehirn herstellen - ein Teil des zentralen Nervensystems, sozusagen eine filigrane Ausstülpung des Großhirns.

Alles, was die Augen ans Hirn liefern, ist bereits ein interpretierter Sinnesreiz.

Du kennst das sicherlich aus sonstiger eigener Erfahrung daher, dass es beim Sehen (und nur beim Sehen) eine Art von Halluzinationen gibt, die keine „Erfindungen“ von irgendwie fehlerhaft funktionierenden Gegenden des Großhirns sind (wie das bei akustischen Halluzinationen ist: Man hört etwas, wo nichts zu hören ist), sondern bereits durch die Augen verquer aufbereitete Informationen aus undeutlichen Wahrnehmungen: Das aus dem Augenwinkel wahrgenommene Betttuch auf der Leine im Wind wird zum flatternden Gespenst.

Kurzer Sinn: Es gab irgendeinen Anlass dafür, dass Du die Spange nicht sehen wolltest („wolltest“ dabei so zu verstehen, dass man von mindestens 7/8 dessen, was man „will“, nichts weiter weiß). Deine Augen haben ihren Job gemacht und das, was beim Großhirn ankam, war „Keine Spange weit und breit“.

  • Beiläufig: Wenn Du mal Wissenschaft ganz ohne „Para-“ in diesem Zusammenhang regelrecht genießen willst, lies mal „Die Riesen mit dem Augenzwinkern“ von Wolfgang Schwoerbel. Der war seinerzeit mein Bio-Lehrer, er hat Bio mindestens so spannend unterrichtet wie einen Krimi, und das mit dem „Sehnerv“, der in Wirklichkeit gar kein landläufiger Nerv ist, sondern aus weißer Hirnsubstanz besteht, hab ich dadurch bis heute behalten.

Glück auf!

MM

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