Was kann man eigentlich gegen schleichenden Haarverlust - weiblich - unternehmen (Haare sind auch dünner und glanzlos geworden, wachsen langsam; mittlerweile vom Nacken her kahle Stellen)? Mein Arzt hat nur hilflos die Arme ausgebreitet und Zink verschrieben. Nächste Woche soll noch Blut abgenommen werden, ob irgendwelche Mangelerscheinungen vorliegen. Kann ich wirklich nur bang abwarten und Zink fressen? Und wird man mit diesem Problem von den Krankenkassen eigentlich im Regen stehengelassen? Die Zinktabletten musste ich selbst bezahlen. Aber das ist das Wenigste - ich bin ziemlich in Panik bei dem Gedanken meine Haare zu verlieren…
Gruß,
Eva
Was kann man eigentlich gegen schleichenden Haarverlust -
weiblich - unternehmen (Haare sind auch dünner und glanzlos
geworden, wachsen langsam; mittlerweile vom Nacken her kahle
Stellen)? Mein Arzt hat nur hilflos die Arme ausgebreitet und
Zink verschrieben. Nächste Woche soll noch Blut abgenommen
werden, ob irgendwelche Mangelerscheinungen vorliegen. Kann
ich wirklich nur bang abwarten und Zink fressen? Und wird man
mit diesem Problem von den Krankenkassen eigentlich im Regen
stehengelassen? Die Zinktabletten musste ich selbst bezahlen.
Aber das ist das Wenigste - ich bin ziemlich in Panik bei dem
Gedanken meine Haare zu verlieren…
Hallo Eva
Haarausfall wird häufig durch eine Störung des Hormonhaushalts ausgelöst, auch bei Frauen kann zuviel Androgen (männliches Hormon) vorkommen, auch das Prolaktin spielt dabei eine Rolle.
Das sollte der Arzt abklären, dann läßt sich möglicherweise durch Einnahme von Hormonen das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen.
Gruß
Rainer
Hallo Eva,
zusätzlich zu dem, was Rainer schon gesagt hat, kann Haarausfall auch im Rahmen einer Schilddrüsenfunktionsstörung auftreten. Auch das kann Dein Arzt mit der Blutuntersuchung ganz einfach herausfinden. Frag ihn einfach, wenn er Dir Blut abnimmt, was er alles untersuchen möchte. Notfalls schubst Du ihn noch ein wenig in die Richtung der Untersuchungen, von denen Du jetzt so hörst…
Haarausfall ist ein Symptom mit ziemlich breitem Spektrum an Ursachen. Sowohl Dermatologen (Hautärzte) als auch Arbeitsmediziner, Frauenärzte (weibl. Hormone, siehe Rainers Antwort) und Internisten (Schilddrüse, Nebenniere und andere hormonelle Systeme) arbeiten da manchmal zusammen. Nicht aufgeben und sich an allzu schnelle Lösungen festklammern…
Gruß und gute Besserung,
Claudia
Hallo Eva,
zusätzlich zu dem, was Rainer und Claudia gesagt haben, kann unausgewogene Ernährung der Grund sein. Ein allgemeiner Vitaminmangel führt auch zu Haarausfall.
Weiterhin kann man an Umweltgifte denken. Langsame Freigabe von irgendwelchen Stoffen z.B. aus den Baumaterialien Deines Hauses haben auch Haarausfall zur Folge.
Falls Du auch Veränderungen auf der Kopfhaut hast, schreib doch noch mal.
Ich würde folgende Vorgehensweise vorschlagen:
- Dermatologen aufsuchen
Der kann abgesehen davon, daß er oberflächliche Krankheiten schnell diagnostizieren kann, eine Hormonuntersuchung an den Haarwurzeln durchführen lassen. Gegebenenfalls verschreibt er auch hormonhaltige Shampoos. - Gynäkologen auf das Problem aufmerksam machen. Auch der kann den Hormonzustand bestimmen und evtl. fehlende Hormone als Tabletten verschreiben.
- Ernährung überdenken!
- Wenn das alles nicht geholfen hat an Umweltgifte denken. Kommt seltener vor, als man denkt. Passiert aber auch. Einer meiner Kunden hat sein Haus auf einem alten Fabrikgelände stehen. Bei dem Kauf des Hauses wußte er nichts von Schwermetallbelastungen. Nach vielen Jahren erst stellte sich das Problem raus, da alle Mitglieder der Familie Haarausfall hatten, selbst die Teenager bis zur Glatze.
Schöne Grüße und viel Erfolg
Sabine
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Hallo Eva,
du hast bereits sehr gute Antworten bekommen, trotzdem möchte ich noch etwas ergänzen:
zur Nahrungsergänzung mit Zink ist evt. noch eine Ergänzung mit Biotin notwendig.
Biotinmangel führt zu Haut-, Nagel- und Haarproblemen.
Störungen der Darmflora durch antibakterielle Substanzen (Antibiotika) können zu einer ungenügenden Biotinversorgung führen, ebenfalls regelmäßiger Verzehr von ungegartem Eiklar (evt. Süßspeisen), ein darin enthaltener Stoff (Avidin) bindet das Biotin, sodass der Körper es nicht aufnehmen kann.
Weiterhin sollte noch ein Eisenmangel erwähnt werden, der ebenfalls zu Haarausfall führen kann, evt durch Eisenresoptionsstörungen oder Vegetarismus?
Gruß, Renate
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Hi Eva,
hast Du in letzter Zeit stark abgenommen (durch eine Diät oder sonstewie). Meiner Frau und meiner Schwiegermutter ist das bei einer solchen Gelegenheit auch mals passiert, daß sie ziemlich Haare gelassen haben. Spricht somit auch für die These der unausgeglichenen Ernährung.
Gandalf
hast Du in letzter Zeit stark abgenommen (durch eine Diät oder
sonstewie). Meiner Frau und meiner Schwiegermutter ist das bei
einer solchen Gelegenheit auch mals passiert, daß sie ziemlich
Haare gelassen haben. Spricht somit auch für die These der
unausgeglichenen Ernährung.
Ja,
allerdings hat starkes Abnehmen auch Einfluß auf den
Hormonhaushalt.
Gruss
Enno
Danke
Ich habe alle Tipps gespeichert und werde sie mit meinem Arzt Punkt für Punkt durchgehen. Mir ist es schon monatelang schlecht gegangen, ich war nur zu sehr in die Arbeit verbissen, um es zu merken; jetzt nehme ich zu den Zinktabletten noch Vitamine und Magnesium und fange an, mich allgemein besser zu fühlen. Auch eure Reaktion auf meinen Hilferuf hat mir Auftrieb gegeben!
-) Eva