Hab ein kleines Zitat gefunden

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht auch keinen Gott mehr

…von Jorge von Burgos? (o.T.)

Hallo Maze,

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen
Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der
braucht auch keinen Gott mehr

Gegenfrage: Wenn Gott so gut ist und Jesus für unsere Sünden starb (und uns alles verziehen wird): Wieso muss man dann Ehrfurcht vor Gott haben? Ich glaube an keine Götter, die ich fürchten muss!

mfg
Martin

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Hallo Martin,

Gegenfrage: Wenn Gott so gut ist und Jesus für unsere Sünden
starb (und uns alles verziehen wird): Wieso muss man dann
Ehrfurcht vor Gott haben? Ich glaube an keine Götter, die ich
fürchten muss!

Die Gottesfurcht wird als die Furcht definiert Gott zu mißfallen. Wer sagt denn, daß du Angst vor Gott haben sollst.
Es sei denn …-> Jakobus 2:19.

Gruß
Carlos

Guten Abend!

… stammt wohl aus der Zeit des Inquisitionsterrors, was??
Ziemlich krause Schlußfolgerungen eines Fundis, nicht wahr?

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen
Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der
braucht auch keinen Gott mehr

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen
Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der
braucht auch keinen Gott mehr

Die Ablehnung der „Freude“ und „des Spaßhabens“ - wohl nicht unbedingt des Lachens - hat eine gewisse Tradition (im Christentum?):
Die Puritaner haben immer hart gearbeitet, Ausgelassensein war verpönt. Haben ja in gewissen Dingen - Besiedlung Amerikas - auch Erfolg damit gehabt.
Die Liebenzeller halten Bibelarbeit (heute!) wohl auch für wichtiger als z.B. Tanzen - so jedenfalls ein Reiseprospekt, der extra darauf hindeutet, dass es bei ihren Freizeiten „… keine Tanzveranstaltungen, Discos u.ä. gibt.“ Wohlgemerkt: KEINE!
Gruss an alle, die auch Spaß im Leben haben wollen und noch lachen können.

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen

Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der
braucht auch keinen Gott mehr

Kennst Du eine Religion, deren Pfaffen nicht mit Strafen drohen, wenn man nicht konform geht?

Grüße
Raimund

Kennst Du eine Religion, deren Pfaffen nicht mit Strafen
drohen, wenn man nicht konform geht?

Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

nein, ich kenne keine, aber das ist keine brauchbare Aussage, weil ich nur wenige Religionen kenne.
Die Religionen jüdischen Ursprungs (Judentum, Christentum, Islam) sind jedenfalls alle auf der Angst des Individuums gegründet. Nichtsdestoweniger glaube ich nicht, dass die oft fehlgeleiteten Pfaffen dem jeweiligen Glauben selbst zum Vorwurf gemacht werden können.
Die asiatischen Religionen scheinen toleranter zu sein, aber da weiß ich nicht viel drüber.

Bye
Barney

Hi,

findet sich in Umberto Eco: Der Name der Rose. Da sagt es der blinde Bibliothekar Jorge von Burgos.

Gruss
Peter

Hi Peter,

Danke!

An meiner dämlichen Frage siehst Du aber, wie aufmerksam ich den Film verfolgt habe. Den Film finde ich klasse! Na ja, wahrscheinlich war mein Freund gerade da.

Viele Grüße

Tessa

Hi Tessa,

Wo hast Du das denn gefunden??? Und von wem ist das???

ich habe das aus einem Buch namens „Jan van Helsing Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert“ was ich neulich in Netz gefunden haben :wink:
Laut der Seite wo ich es gefunden habe ist es sowohl in gedruckter, als auch digitaler Form, in Deutschland verboten.
Ob das nun stimmt sei angesichts das des restlichen Inhaltes der Seiten wo ich es gefunden habe dahingestellt, auf jedenfall könnte wohl mit diesem Buch das Thema „Verschwörungstheorien“ in mancher Kopf ganz schön für Nachdenkfutter sorgen. Ich hab bisher nur die Einleitung gelesen (ist ja am Bildschirm sowieso etwas ungeeignet bei über 200 Seiten insgesamt). Weiß jemand etwas über dieses Buch?

…Thema Freimaurer und Tempelritter ist ja u.a. auch enthalten wovon ich gerade heute (bei Kollegen :wink: ) in Morgenpost Artikel gesehen habe…

Und wie Peter schon sagt, stammt es aus Umberto Ecos: Im Namen der Rose… Auzug aus dem Buch:
An dieser Stelle sollten wir uns einmal die Schlüsselzene aus Umberto Ecos >>Der Name der Rose>Was wollt Ihr eigentlich?>Ich will das griechische Buch, von dem Ihr sagt, daß es nie geschrieben wurde. Ein Buch, das sich ausschließlich mit der Komödie beschäftigt, die Ihr ebenso haßt wie das Lachen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das einzige erhaltene Exemplar des zweiten Buches der Poetik des Aristoteles. Es gibt viele Bücher, die die Komödie behandeln, warum ist gerade dieses Buch so gefährlich?>Weil es von Aristotoles ist! >Was ist so beunruhigend daran, wenn Menschen lachen?>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht auch keinen Gott mehr

Na, eben deshalb

Die Ablehnung der „Freude“ und „des Spaßhabens“ - wohl nicht
unbedingt des Lachens - hat eine gewisse Tradition (im
Christentum?):

Das ist wahr…

Das Beste für mich ist es, Christin zu sein und trotzdem lachen zu können… oder genau deshalb:smile:) Das macht mein Christentum für mich aus. Der Name der Rose ist ein genialer Film. Er zeigt, was damals für Verbrechen im Namen des Christentums geschehen konnten. Das ist wahre Blasphemie…

Antje

Die Religionen jüdischen Ursprungs (Judentum, Christentum,
Islam) sind jedenfalls alle auf der Angst des Individuums
gegründet.

Hey… na was für eine Behauptung… das will ich aber irgendwie bewiesen haben…:smile: so kitschig das jetzt klingen mag - aber das Christentum basiert nicht auf Angst - sondern auf Liebe. Wollja.

MgafG

Antje:smile:)

Die Religionen jüdischen Ursprungs (Judentum, Christentum,
Islam) sind jedenfalls alle auf der Angst des Individuums
gegründet.

Hey… na was für eine Behauptung… das will ich aber
irgendwie bewiesen haben…:smile: so kitschig das jetzt klingen mag

  • aber das Christentum basiert nicht auf Angst - sondern auf
    Liebe. Wollja.

Hallo,

also „bewiesen“ kann in der Religion gar nichts werden, das ist ja das Prinzip von "Glaubens"gemeinschaften. Gäbe es etwas Beweisbares, wäre das Ganze ja keine Frage von Glauben, sondern von Wissen.
Da und dort spricht das Christentum freilich von Liebe, aber im Hintergrund ist ununterbrochen die Drohung mit der Strafe im Fegefeuer und der Hölle. Sage den Leuten, sie können sich frei entscheiden, aber wehe sie entscheiden sich für das, was irgendwer für falsch hält! Kein Argumentieren!
Sowas ist nicht Liebe, sowas ist Psychoterror.

Bye
Barney

>>Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen
Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der
braucht auch keinen Gott mehr

Ist das nicht aus Umberto Eco - Der Name der Rose?

ZEro

Was man mit einem kleinen Zitat auslösen kann (oT)
.

Hallo Barney,

also, ich kann natürlich lange nicht für alle Christen sprechen, denn es gibt da große Unterschiede… ich spreche jetzt mal von mir: Ich würde nie auf die Idee kommen, jemanden „unter Druck“ zu setzen, weil er/sie nicht glaubt. Dabei argumentiere ich auch gern, weise aber immer darauf hin, dass es eigentlich auf innerer Überzeugung und nicht auf Argumenten beruhen sollte, wenn man glaubt (wie Du ja selbst sagst).
Allerdings hoffe ich immer, mit Diskutieren Leute soweit zu bringen, dass sie Christen nicht mehr so negativ gegenüberstehen. Ich stehe Atheisten und Agnostikern auch nicht negativ gegenüber. Das wäre Anmaßung. Genauso aber umgekehrt.

Angst vor Gott habe ich keine, braucht man auch nicht haben („Fürchtet Euch nicht“ hat Jesus selbst gesagt), dafür aber Ehrfurcht.
In der Bibel steht allerdings tatsächlich auch, dass Nichtgläubige nach ihrem Tod im Fegefeuer landen. Und das glaube ich auch („Glaube“ im Sinne von „Wissen“ hier:smile: ) - allerdings nicht voller Hass - nach dem Motto „das habt ihr auch verdient“ - sondern voller Mitleid, auch, wenn Ihr das vielleicht gar nicht haben wollt.
Als Nichtgläubige braucht Ihr Euch ja aber eigentlich gar nicht darum kümmern. Tut Ihr es doch, seid Ihr vielleicht doch nicht ganz sicher, was Euren Glaube bzw. Nichtglaube betrifft.

Nochmal ein Zitat von Jesus hierzu: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“… er empfand sogar Liebe und Mitleid für diejenigen, die ihn töteten. Das macht doch Jesus Leben und Lehre aus. Zudem nahm er den Leuten die Furcht vor Gott.

Übrigens ist das Christentum die einzige der heutigen großen Weltreligionen, in der Gott tatsächlich Gestalt annahm und unter den Menschen lebte.

Grüßle:smile:

Antje