Ich bin 19 Jahre alt und stecke grade in meiner 6. Beziehung…meine Erste hatte ich mit Ende 16. Fast alle meine Beziehungen waren ca. 2 Monate kurz, weil ich jedesmal nach ca. 1 Monat die Gefühle verloren habe für meinen Partner. Die Männer die ich toll finde, sind bereits vergeben. Meine beste Freundin sagt,dass es mit meiner Kindheit zu tun haben könnte (meine eltern ließen sich scheiden als ich 5 war, meine mutter hat mich geschlagen) aber ich weiß nicht ob es damit was zu tun hat. Könnt ihr mir sagen ob ihr sowas vllt. auch kennt? evtl. ist ja auch ein psychologe unter euch…
Ich freue mich auf eure Ratschläge
Hallo,
ich würde vermuten, dass du einfach deinem Mr. Right noch nicht begegnet bist. Es ist eigentlich ziemlich normal, dass man erst mal ein paar Frösche küssen muss, bevor man seinen Prinzen findet.
Nach meiner Erfahrung sind kurze Beziehungen in den Teeniejahren eher die Regel als die Ausnahme.
Nimms doch positiv: Jede Erfahrung formt deine Maßstäbe, und du wirst irgendwann in den nächsten Jahren wissen, was du willst und was nicht.
Schöne Grüße,
Jule
Ich bin 19 Jahre alt
Sollte es mit 29 immer noch so sein, brauchst Du Hilfe. Aber bis dahin würde ich einfach das Leben genießen.
Gruß,
Max
Hallo!
ich würde vermuten, dass du einfach deinem Mr. Right noch
nicht begegnet bist. Es ist eigentlich ziemlich normal, dass
man erst mal ein paar Frösche küssen muss, bevor man seinen
Prinzen findet.
Naja, sie spricht aber davon, dass ihre Gefühle sich regelmäßig nach einem Monat verabschieden. Das kann genausogut bedeuten, dass sie tatsächlich Probleme mit Bindungen hat.
Nach meiner Erfahrung sind kurze Beziehungen in den
Teeniejahren eher die Regel als die Ausnahme.
Ihr Focus liegt aber hier auch auf ihrem Gefühlsleben. Anscheinend fühlt es sich für sie nicht normal an.
Nimms doch positiv: Jede Erfahrung formt deine Maßstäbe, und
du wirst irgendwann in den nächsten Jahren wissen, was du
willst und was nicht.
Wenn jemand in der Kindheit nie erfahren hat, was eine sichere Bindung ist (und dafür gibt es bei ihr Anhaltspunkte), dann macht derjenige immer und immer wieder die gleiche Erfahrung: Dass keine Bindung sicher ist oder ihm keine sichere Bindung gelingt. Aus diesem ‚Gefängnis‘ ohne Hilfe von außen rauszukommen gelingt nur wenigen.
Ich denke, sie sollte sich noch ein bisschen Zeit lassen, aber wenn das die nächsten drei Jahre so weitergeht, kann sie das doch mal mit einem Psychologen aufarbeiten. Sofern RSNemo nichts dagegen hat.
LiebeGrüßeChrisTine
bei mir kommt aber noch erschwerend hinzu, dass ich meine Ausbildung zur Erzieherin im Sommer 2011 beenden werde…und auch im pädagogischen Alltag merke ich, dass mich etwas belastet, dass ich zu sehr unter Druck stehe…das haben mir schon 2 unabhängige psychologen gesagt, die mich bei meiner arbeit gesehen haben(perzufall, nicht bestellt)…sollte ich nicht jetzt damit anfangen daran zu arbeiten damit ich evtl. sogar schon zu den prüfungen diese sachen überwunden habe?
OT
Hallo,
ich bin mir nicht so sicher, was und aus welchem Grund manche so hier zur Zeit wieder stresst. Jedenfalls:
Sofern RSNemo nichts dagegen hat.
ist für mich ein absolutes NoGo.
Grüße
Tommy
Hallo,
Sollte es mit 29 immer noch so sein, brauchst Du Hilfe. Aber
bis dahin würde ich einfach das Leben genießen.
gbst Du eigentlich jemandem im Rollstuhl auch den Ratschlag, dass er einfach mal loslaufen soll?
Gruß, Niels
Hallo,
ich vermute, dass Du Probleme hast, Dich selbst zu akzeptieren. Die Ursache kann natürlich in der Ablehnung durch die Eltern liegen.
Als Ausgleich suchst Du Selbstbestätigung (oder Geborgenheit, Liebe) in Beziehungen. Allein die Anzahl an „Beziehungen“ lässt darauf schließen.
Was Du lernen musst ist, Dich auch ohne äußere Bestätigung selbst anzunehmen. Das dürfte aber ohne fachliche Betreuung kaum möglich sein.
Die Aussage, dass die Guten schon alle vergeben sind, lässt darauf schließen, dass Du ein Wunschbild hast, dass sich nicht mit der Wirklichkeit in Einklang bringen lässt. Das heißt, Du suchst in dem Partner etwas, dass einen Mangel in Dir füllen soll. So funktionieren Beziehungen aber i.d.R. nicht. Lass Dir gesagt sein: auch mit einem der „Guten“ kämst Du momentan nicht klar.
Auf jeden Fall solltest Du nicht versuchen, das eigentliche Problem durch immer neue Beziehungen zu verdecken (alternativ: immer wechselnde Arbeitsplätze, wechselnde Wohnorte, wechselnde Hobbies etc.). Im Moment wäre eine Beziehung wohl eher kontraproduktiv. Da Du aus Deiner Kindheit keine funktionierende Partnerschaft kennst, muss Dir das jetzt jemand beibringen.
Gruß, Niels
Hallo ChrisTine,
Naja, sie spricht aber davon, dass ihre Gefühle sich regelmäßig nach einem Monat verabschieden. Das kann genausogut bedeuten, dass sie tatsächlich Probleme mit Bindungen hat.
Natürlich kann es das. Und wenn ihr Leidensdruck hoch ist, muss sie sich professionelle Hilfe suchen. Ich persönlich würde in diesem Alter aber dennoch nicht unbedingt Panik schieben, weil ich keine längerfristige Beziehung hatte. Als Kind der 70-er war das in meiner Teeniezeit völlig normal. Mit meiner Bindungsfähigkeit hatte das nichts zu tun. Allerdings waren die Umwelterwartungen andere als heute.
Ihr Focus liegt aber hier auch auf ihrem Gefühlsleben. Anscheinend fühlt es sich für sie nicht normal an.
Ja, das ist der Punkt. Und es bliebe zu überprüfen, ob sie nicht einfach nur ihren eigenen Erwartungen nicht entspricht. Gerade in jüngeren Jahren fühlt man sich schnell „falsch“, wenn das eigene Leben nicht so verläuft, wie das der anderen oder wie man sich das so zurechtgeträumt hat.
Wenn die UP das Gefühl hat, etwas aufarbeiten zu müssen, dann sollte sie das natürlich tun. Ich möchte nur davor warnen, allzu schnell zu pathologisieren. Manches findet sich auch von selbst.
Schöne Grüße,
Jule
Hallo Melmo,
…sollte ich nicht jetzt damit anfangen daran zu arbeiten damit ich evtl. sogar schon zu den prüfungen diese sachen überwunden habe?
Mit dieser Zeitvorgabe setzt du dich bereits wieder unter Druck. Eine Therapie funktioniert zudem nicht nach dem Prinzip „krank reingehen, repariert werden, gesund rauskommen“. Ein erfolgreiches Ende ist der Idealfall, aber der ist bei weitem nicht immer umfassend und vor allem nicht einfach zu erreichen. Schon gar nicht innerhalb bestimmter Fristen.
Wenn du das Gefühl hast, Dinge aufarbeiten zu müssen, solltest du das unbedingt tun. Gerade im pädagogischen Bereich ist es äußerst wichtig, mit sich selbst im Reinen zu sein. Im persönlichen natürlich ebenfalls. Du solltest dabei aber auch die Vorstellung loslassen, dass du mal eben zu „reparieren“ bist. Eine Therapie ist ein - meist anstrengender - Prozess, der deswegen hilfreich ist, weil es ein Prozess ist. Hier können Dinge erkannt, bearbeitet und möglicherweise neu bewertet werden. Das braucht eine gewisse Zeit, und die muss man auch zulassen können.
Schöne Grüße,
Jule
Liebe Melmo,
gerne möchte ich Dich anstubsen, Deinen Weg zu erkennen.
Erlaubst du mir ein paar Fragen - auch ein paar provozierende Fragen?
Nicht um Dich zu ärgern. Und sei sicher, ich nehm Dich und Dein Problem ernst, sonst hättest Du ja nicht hier geschrieben.
Manchmal helfen überspitze Fragen eher, den Kern zu treffen. Ich frag auch ganz liebevoll, nur, um Dich eben ein klein wenig anzustupsen und Dir vielleicht mal ein winziges Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die beste „Heilung“ ist die, wenn man dabei auch über sich selbst lächeln kann. Ok?
Ich bin 19 Jahre alt und stecke grade in meiner 6.
Beziehung…
Puh, das klingt aber sehr schwer. Du „steckt“ in Deiner 6. Beziehung. Wie bist du da denn wieder reingeraten?
Weißt Du schon, wie Du da wieder rauskommst, denn der automatische Zeitablauf dürfte ja bald wieder anstehen ?
Was genau bedeutet „Beziehung“ für Dich?
Wußte jeweils der andere auch, dass er nun eine Beziehung mit Dir hatte?
meine Erste hatte ich mit Ende 16. Fast alle meine
Beziehungen waren ca. 2 Monate kurz, weil ich jedesmal nach
ca. 1 Monat die Gefühle verloren habe für meinen Partner.
Das heißt im Klartext, Du hast es dann immer noch einen Monat schleifen lassen bis zum Ende?
Hast Du ihm oder Dir dabei noch eine Chance geben wollen?
Was war dann der Auslöser für das wirkliche Ende?
Gefühle ? oder Schwärmerei oder …?
Es gab also keinen Krach, der Kerl hat sich nicht jedesmal als
mieser Ober-Schweinehund entpuppt - Deine Gefühle waren eines Tages einfach weggepustet?
(Randbemerkung: Beziehungen mit 1 hochjauchzenden und 1 ausschleichenden Monat sind keine Beziehungen.
Im ersten Monat sind sie der wunderbare Beginn einer sich möglicherweise anbahnenden wunderbaren Beziehung.
Im zweiten Monat sind sie Ernüchterung und das sich wieder
Einpegeln der Hormone)
Männer die ich toll finde, sind bereits vergeben.
Tja, Da müssen alle gutaussehenden Mädels mit fertig werden 
Oder krasser ausgedrückt: „Das Gras auf der anderen Seite des
Zaunes ist immer grüner“ …denken alle Rindviecher 
(Alle! - auch die auf der anderen Seite des Zaunes)
:Freundin sagt,dass es mit meiner Kindheit zu tun haben könnte
Es hat was mit Deiner erst 5 bis 19 Jahre lang zurückliegenden
Kindheit zu tun. Aber das legt sich mit jedem Tag 
Die Frage dabei ist: willst Du noch mehr möglichst viele Erfahrungen sammeln oder wirst Du mit zunehmendem Alter erkennen, wen Du in Dein Leben läßt? Was für eine Beziehung Du wirklich brauchst, was für Dich dabei an einem Mann wichtig ist und wie Du erkennen kannst, wann es klug ist, im Vorfeld auch mal „Nein, Danke für das Angebot“ zu sagen.
Und wie Du dabei in der Zwischenzeit trotzdem dann nicht solo bleiben mußt, das Zusammensein mit Männern einfach genießen kannst … ohne die Schwere von „Beziehung“ und „Ewigkeisdenken“ und ohne peinlichst darauf zu achten, dass nun aber jetzt wirklich „alles richtig“ ablaufen muss.
„Auswählen“ nach Kriterien, die DIR wirklich gut tun, heißt das
Zauberwort.
Könnt ihr mir sagen ob ihr sowas vllt. auch kennt?
Ja!
evtl. ist ja auch ein psychologe unter euch…
Ja.
Ich freu mich auf Deine Antworten.
Und bitte, nimm meine Fragen und Anmerkungen so, wie ich Sie
gemeint habe: liebevoll. Um Dir zu sagen: mach Dir keine Sorgen. Und wenn, dann vertage sie auf später.
Ich wär gerne dabei, wenn Du in … sagen wir mal… in ca 60 Jahren
gemeinsam mit Deiner Enkelin über all die tollen Beziehungen schmunzeln wirst, wenn sie Dir von ihren Fragen damit erzählt.
Alles Liebe !!
Hallo
Sollte es mit 29 immer noch so sein, brauchst Du Hilfe. Aber
bis dahin würde ich einfach das Leben genießen.gbst Du eigentlich jemandem im Rollstuhl auch den Ratschlag,
dass er einfach mal loslaufen soll?
Nein, normalerweise bin ich derjenige, der eher dazu neigt, von einem psychischen Problem auszugehen oder zumindest die eindeutig beschwichtigenden Postings kritisiert (siehe meinen Dialog mit Metapher etwas weiter unten). Hier (also im Ursprungsposting) waren aber sogar mir die Symptome zu dünn. Und ja, auch das Überproblematisieren kann zum Problem werden, wenn die Vorstellung , nicht beziehungsfähig zu sein, sich zur selbsterfüllenden Prophezeiung entwickelt.
Manchmal muß man auch Leuten raten, einfach weiterzulaufen, damit sie nicht im Rollstuhl landen. Bei meinem kaputten Knie war’s so. 
Gruß,
Max
Was genau bedeutet „Beziehung“ für Dich?
Wußte jeweils der andere auch, dass er nun eine Beziehung mit
Dir hatte?
Beziehung ist für mich, mit jemandem eine art „bindung“ einzugehen, zu dem man sich hingezogen fühlt und gefühle hat. Und :Ja, alle meine partner wussten dass wir zusammen sind:stuck_out_tongue:Das heißt im Klartext, Du hast es dann immer noch einen Monat
schleifen lassen bis zum Ende?
Hast Du ihm oder Dir dabei noch eine Chance geben wollen?
Was war dann der Auslöser für das wirkliche Ende?
Es war nicht immer direkt nach 1 Monat…aber spätestens nach 1,5…bei einigen habe ich versucht noch daran zu arbeiten, ob vllt. doch noch gefühle kommen…aber sie kamen nie…
Gefühle ? oder Schwärmerei oder …?
Es gab also keinen Krach, der Kerl hat sich nicht jedesmal als
mieser Ober-Schweinehund entpuppt - Deine Gefühle waren eines
Tages einfach weggepustet?
Ja, sie waren weg…ich nehme aber mittlerweile an, dass es daran liegt, dass der richtige einfach noch nicht dabei war…ich hoffe einfach, wenn er kommt, dass ich dann meine gefühle zulassen kann
Moin,
eine solche Antwort finde ich ein wenig merkwürdig.
Mit 19 ist man am Anfang seines Erwachsenenlebens und dabei, sich und seine Wünsche zu entwickeln und zu erforschen.
Da von ‚Problemen‘ zu reden und gleich jemand zur ‚fachlichen Betreuung‘ zu schicken erscheint mir übertrieben.
Ich kenne aus meiner Kindheit eine ‚funktionierende Partnerschaft‘ und habe trotzdem in dem Alter ausprobiert was das Zeug hielt.
Wenn einen Rat, würde ich zu ‚safer sex‘ raten und ansonsten den anderen Vorschreibern zustimmen.
Gruß…lux
…wer sich ewig bindet, ob sich nicht was bessres findet.
Ich sehe in deinem Alter kein Problem darin, wenn man bei den Partnerschaften ein wenig rumprobiert. Das geht vielen so und stellt an sich nichts Ungewöhnliches dar. Wenn der Herzallerliebste sich nach 4-6 Wochen als emotionale Flachpfeife herausstellt, sehe ich auch keinen Grund, das Leiden unnötig zu verlängern. Du sammelst darüber Erfahrungen und weisst später umso genauer, warum jemand als Partner in Frage kommt oder eben nicht.
Das einzig Problematische kann hier unter Umständen die Reaktion der Umwelt sein, denn vermeintliche Promiskuität bei Frauen ist immer noch nicht en vogue. Das könnte langfristig deinen Erfolg bei den von dir präferierten Männern in Frage stellen.
Einen Zusammenhang zwischen der elterlichen Gewalt und deiner derzeitigen Situation kann ich auch nicht direkt herstellen. Dafür sind die Informationen ein wenig dürftig.
Körperliche Züchtigung durch die Eltern galt jahrhundertelang als probates Mittel der Erziehung. Als dann im 20. Jahrhundert verstärkt Ehen geschieden wurden, hätte das verheerende Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen in der westlichen Welt haben müssen, wenn dazwischen ein Automatismus herrschen würde. Aus eigener Erfahrung: Schläge und Scheidung der Eltern können eine dauerhafte Belastung darstellen, müssen es aber nicht.
Gruß
Hermann
*derkeinpsychologeist*
Liebe Melmo,
ich habe natürlich nicht erwartet, dass Du mir und hier öffentlich
all meine Fragen beantwortest.
Aber bevor Du Dich auf „Psycho“-Schiene begibst, nimm Dir die Zeit
-für Dich und ganz allein in einer ruhigen Stunde- schriftlich (!)
zu allen Fragen Dir Gedanken zu machen und einige Zeit danach noch mal drauf zu schauen, bei welchen Fragen Du Dir ausweichst.
Was die Psychologen an Deinem Arbeitsplatz anbetrifft.
Ich hab da so meine Zweifel.
Kein gewissenhafter Kollege würde nur aufgrund einer (!)
Beobachtung (!) solche Expertisen abgeben.
Du drückst Dich sehr vage aus, sprichst von Druck, von belastet
sein bei der Arbeit.
Da fällt mir doch noch eine leicht provkante Frage ein:
Wfür wäre es gut, solche Probleme zu haben oder danach Ausschau zu halten?
Wär’s dann irgendwie interessanter?
Ich hab da so einen leisen Verdacht.
Vielleicht noch ein Tipp: Manchmal löst man Probleme am besten dadurch, dass man sich ein anderes vornimmt.
Liebe Grüße
Gott bewahre
Nein, normalerweise bin ich derjenige, der eher dazu neigt,
von einem psychischen Problem auszugehen oder zumindest die
eindeutig beschwichtigenden Postings kritisiert (siehe meinen
Dialog mit Metapher etwas weiter unten).
Da wurde nicht „eindeutig beschwichtigt“. Da wurde im Gegenteil davor bewahrt und gewarnt, daß offenkundige Laien in ihrer Umgebung mit psychodiagnostischen Fachbegriffen herumfuchteln und dadurch erheblichen Schaden anrichten. Es handelte sich schließlich nicht um einen Therapeuten, der von einem Patienten sprach und per Ferndiagnose (die hier im Brett definitiv unerwünscht ist! Siehe die von mir verfaßte Brettbeschreibung) Unterstützung ersuchte.
freundlicher Gruß
Metapher
Wieso denn ‚Beziehungsangst‘?
Das einzige, was an deinem allzu knappen Bericht stutzig macht, ist, daß du glaubst, mit 19 Jahren bereits einen Partner gefunden haben zu müssen, mit dem du eine lebenslange Beziehung planst. Wie kommst du denn überhaupt auf die Idee?
Aus 6 Freundschaften mit 19 Jahren (und ausschließlich daraus) auf Beziehungsangst zu spekulieren, ist absuluter Unsinn. Wenn dir das jemand einreden will, ist das unverantwortlich. Du bist damit absolut im „grünen Bereich“. Beziehungsangst zeigt sich ganz anders, als es aus deiner Darstellung zu entnehmen ist! Das hat damit gar nichts zu tun (falls nicht ganz andere Dinge hinzukommen, die in deiner Darstellung gar nicht enthalten sind).
Freu dich darüber, daß du immerhin einige Erfahrung gesammelt hast, welche Art von Partnern offenbar für eine längere Beziehung für dich NICHT in Frage kommen. Genauer als andere zu wissen, was du NICHT willst (jedenfalls nicht für länger als ein paar Wochen) ist dein Erfahrungschatz, den dir niemand mehr nehmen kann. Du bist dadurch mehr als andere vor Irrtümern bewahrt.
Sei also froh drum, daß du noch nicht den Unsinn begangen hast, dich festzulegen, ohne Erfahrung zu haben, wer zu dir paßt. Da wo deine Gefühle für jmd von größerer Konstanz sein werden, da wird eine Partnerschaft möglich sein. Wenn es bisher nicht länger dauerte, ist das ein Zeichen, daß es nicht die Richtigen waren. Laß dir von niemand einreden, daß das auch nur das Geringste mit „Beziehungsangst“ zu tun haben müsse.
Die Männer die ich toll finde, sind bereits vergeben.
Damit sagst du ja selbst, daß bei deinen bisherigen Freundschaften der „tolle Mann“ noch nicht dabei war. Also warte, bis ein solcher auftaucht und geh ruhig immer neue Freundschaften ein - aber bitte ohne dich gezwungen zu fühlen, daß es gleich auf „lebenslänglich“ sein müsse. „Tolle Männer“ findest du auch viele Jahr später noch. Selbst, wenn du in 10 Jahren immer noch nicht den gefunden hast, bei dem du zu bleiben Lust hast, muß das immer noch nichts mit Beziehungsangst zu tun haben! Das heißt zunächst lediglich, daß du sorgfältigere Kriterien hast dafür, wo du eine tiefere (und DADURCH erst längere) Beziehung einzugehen bereit bist.
Es ist durchaus möglich, daß du erst dann „deinen“ Partner findest, wenn andere bereits ihre erste Scheidung hinter sich haben.
Also: Geduld und viel Glück auf der Reise
Metapher
unter Druck
sollte ich nicht jetzt damit anfangen daran zu arbeiten damit ich evtl. sogar schon zu den prüfungen diese sachen überwunden habe?
Das solltest du ausschließlich dann tun, wenn du das Bedürfnis danach hast. Wenn dich also etwas bedrückt, oder du sogar unter etwas leidest, was in deiner Vergangenheit liegt. Und keineswegs, weil andere dir sagen, daß du das tun müßtest, und schon gar nicht, weil eine Prüfung ansteht (von sowas sollte das nicht abhängen).
Aber das, was du hier weiter von dir erzähltest, erlaubt ebenfalls sogesehen keineswegs den Fachbegriff „Beziehungsangst“ (dein Ursprungsposting). Sieh meinen Artikel oben an dich.
Im Übrigen stimme ich dem voll zu, was Jule dir hier schreibt.
Gruß
Metapher
Hallo Metapher!
Da wurde nicht „eindeutig beschwichtigt“.
Das habe ich jetzt nicht speziell auf Dich bezogen, obwohl dein erstes Posting damals für mich diesen Charakter hatte. Daß dann im folgenden Dialog deine (vernünftigen) Beweggründe deutlich wurden, ist nochmal eine andere Geschichte. Manchmal entsteht die ganze Wahrheit auch erst im Dialog. Der Verweis auf den unteren Thread habe ich nur deshalb eingefügt, weil da witzigerweise die Rollenverteilung genau umgekehrt war.
Da wurde im
Gegenteil davor bewahrt und gewarnt, daß offenkundige Laien in
ihrer Umgebung mit psychodiagnostischen Fachbegriffen
herumfuchteln und dadurch erheblichen Schaden anrichten.
Da wirst Du von mir keinen Widerspruch hören.
Ich denke, unsere Ansichten sind da nicht so unterschiedlich, auch wenn wir uns von zwei Seiten dem gleichen Problem nähern.
Liebe Grüße,
Max