Habe ich mit Diabetes gleichzeitig das

… Metabolische Syndrom?

Hallo Experten, meine Diagnose lautet Diabetes mellitus. Ich leide an Übergewicht und habe Angst das Metabolische Syndrom zu entwickeln. Welche Symptome entsprechen diesem Syndrom? Was kann ich machen, um dieser Krankheit entgegenzuwirken? Danke

entschuldige, da kann ich leider nicht weiterhelfen :frowning:

Hallo
Da gibt es nur eins, langsam das Gewicht zu reduzieren, 1 kg pro Monat reicht. Wenn das nicht funktioniert, muß der Arzt entscheiden, ob Medikamente eingesetzt werden müssen. Symptome des metab. Syndrom gibt es keine.
Gruß
Hermann Wirtz

Kann Dir leider hier nicht weiter helfen…, wende Dich bitte an einen Diabetologen ( gibt es in fast jeder kleineren Stadt) und frage dort nach… NCHT abwimmeln lassen und danach eine Selbsthilfegruppe ( vermittelt dieser Arzt sicher gerne auch) BESUCHEN: Viel Erfolg und " Kopf hoch"…, verrückt machen gilt nicht, hüte Dich vor " Ratgebern" aus dem familiären Umfeld… das bringt gar nichts !

LG Konrad

Hallo Pumuckl 513,
zum Thema Diabetes: ich bin weder Mediziner, noch habe ich Übergewicht, aber ich lebe praktisch damit und kann Erfahrungen schildern.
Eines ist klar: für einen Diabetiker ist Übergewicht lebensverkürzend und deshalb ein striktes „No!“.

Von einer Heilung habe ich noch nie gehört, obwohl ich anfangs lange danach gesucht habe. Aber es gibt so etwas wie einen vernünftigen Umgang mit der Krankheit.

Meines Erachtens ist die Ursache für das letztendliche Ausbrechen der Krankheit (abgesehen von der genetischen Veranlagung) die Unfähigkeit, Maß zu halten. Sei es das Körpergewicht (Essen) oder eine entstehende allgemeine Schwächung durch extensives Leben verbunden mit Übermaß an Genussmitteln.
Maß halten bewirkt meiner persönlichen Erfahrung nach Besserung, erfordert aber eine grundsätzliche Änderung in der Lebenseinstellung.
Das ist hart.
Bei Fettleibigkeit gehe ich von Altersdiabetes aus. Habe ich auch.
Meine Bauchspeicheldrüse bekomme ich durch Sport und Medikamente ein wenig in Gang, und das ist bei Altersdiabetes oft möglich.
Außerdem habe ich eine Exceltabelle gemacht, die weitaus bessere Ergebnisse liefert als die allgemeine ärztliche Rechenformel. Ebenso kann einem mit einer präzisen Rechnung das Langzeitinsulin unter Umständen erspart bleiben. Langzeitinsulin bewirkt bei fehlender Nahrungsaufnahme eine Unterzuckerung, und zwingt damit den Patienten als Gegenmaßnahme zum Essen - auch dann, wenn er keinen Hunger hat. Somit ist Langzeitinsulin Kontraproduktiv. Es macht (abgesehen von der Regulierung des Blutzuckers) als Nebenwirkung eher fetter als magerer.
Auch ist wenig bekannt, dass das Insulin selbst Hunger auslöst.

Um Spätfolgen bei Diabetes Diagnose hinauszuschieben, empfielt es sich als erste Maßnahme eine resolute und zügige Gewichtsabnahme bis das Normalgewicht erreicht ist. Auch moderate sportliche Betätigung ist obligatorisch, z.B. Gehen, Schwimmen, Radfahren, mindestens 3 Stunden pro Woche, besser täglich 1-2 Stunden.
Mann spricht vom metabolischen Syndrom, wenn Übergewicht, erhöhter Blutdruck und erhöhte Blutfettwerte vorhanden sind. Dies sind auch Risikofaktoren bei der Entstehung des Diabetes II. Gegebenenfalls empfielt es sich an einer Ernährungberatung teilzunehmen um optimale Ergebnisse bei der Gewichtsabnahme zu erreichen. Diabetes II verläuft häufig anfangs fast beschwerdefrei, ist aber trotzdem eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, denn die Spätfolgen können der Verlust der Sehkraft, Nierenversagen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstötung in Beinen (mgl. Folge: Amputation) und allgemeine Infektanfälligkeit sein.
Die Nachricht jedoch ist, dass man bei konsequenter Lebensstilveränderung diese Risiken weit hinausschieben kann.

Ich verweise hier auf den sehr guten Artikel von Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Metabolisches_Syndrom).
Würde ich mir gut durchlesen und die vorgeschlagenen Konsequenzbehandlungen auch durchführen.

mfg

Hallo,
es ist gut, wenn Du Dich bzgl. Deiner Krankheit informierst!
Du fragst, was Du tun kannst:
Ich empfehle sehr, kein Weizenmehl zu verwenden, sondern nur noch Dinkelvollkornmehl. Außerdem solltest Du auf weißen Zucker (normaler Haushaltszucker) komplett verzichten. Dazu viel Salat und Gemüse essen (pro Mahlzeit 1/3 Grünzeug), sich jeden Tag mindestens 1/2 Stunde bewegen.
Allein schon mit diesen wenigen Mitteln kannst Du eine Menge verändern.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß bei Deiner gesunden Lebensweise.
Herzliche Grüße U.