Habe mir mal 4 Notebooks ausgesucht

Hallo,

ich mir mal 4 Notebooks ausgesucht die ich eigentlich nicht schlecht finde. Mein Einsatz ist Hausgebrauch mit Office etwas Digitalfotos und etwas Programmierung in Eclipse.
Was meint Ihr zu den Geräten:

  1. Asus A4712DLH 999€
    Mobile AMD Sempron 3000+ ,512MB DDR333 RAM ,15,4" WXGA
    60GB Platte, 32 MB ATI Mobility Redeon 9200, 8xDVD Dual Double Layer Brenner, Modem, Lan, USB WLAN, 3.5 Kg ,Akkulaufzeit: ca. 2h, Windows XP

  2. Fujitsu Amilo D 7850 999€
    Intel Mobile Pentium4 2.8GHZ(Hyper-Threading), 512 MB RAM, 40 GB Platte, 15" XGA, DVD Dual Double Layer Brenner, 64 MB ATI Mobility Radeon 9200 Grafik, Audio VT 1612, Modem, Lan, LI-Ionen Akku, ca. 2h, Windows XP und anderes.

  3. Acer Aspire 1361LMi_nV (Sondermodell) 839€
    Mobile AMD Sempron 2600+ 256 L2 Cache, 512 DDR Ram, 60 GB Platte, DVD/RW Dual Brenner, 15" XGA, NVIDIA GeForce FX Go5200 mit 64 MB, Modem, Lan, WLan, Li-Ion Akku ca. 3h, Windows XP Home.

  4. AcerAspire 1522LMi 985,90€
    Mobile AMD Athlon 64 3000+, 512 DDR Ram, 40 GB Platte, DVD/RW Dual Brenner, 15" XGA, NVIDIA GeForce FX Go5700 mit 64 MB,4in1 CardReader, Modem, Lan, WLan, Li-Ion Akku ca. 2,5h, Windows XP Home, Works7

Wo liegt der große Unterschied bei den versch. Prozessoren ?

Danke
Albert

Hallo Abert,

wer die Wahl hat (leider) auch die Qual.

Was der Celeron-Prozessor bei Intel ist, dies ist der Sempron bei AMD: Die billigere CPU-Variante, da an z.B. kostbaren First- und Second-Level-Cache und anderen Funktionen gespart worden ist. Der Cache ist der schnellste Speicher, abgesehen von den Registern in der CPU, überhaupt. Er dient zum schnellen Zwischenspeichern der Daten. Wenn Daten auf die Festplatte geschrieben werden sollen, dann werden diese meistens zuerst in den Cache geschrieben und dann erst auf die Festplatte. Somit ist die CPU schneller wieder für andere Aufgaben bereit. Von der Rechenleistung ist daher der AMD Athlon64 3000+ der schnellste, direkt gefolgt von dem Intel P4 2.8Ghz. Nun sind die Unterschiede nicht wirklich so gravierend und hängen auch ganz davon ab, was Du machen willst. Im Stromverbaruch ist in der Mobilen Version der Sempron etwas sparsamer als der Athlon, der Celeron jedoch schon merklich sparsamer als der Pentium. Ob nun AMD oder Intel, da gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Generell ist der Intel aber teurer.

Um eine optimale Akku-Laufzeit, geringe Bauhöhe und geringe Lüfterlautstärke zu erreichen, sollte man sich besser für eine Centrino-CPU entscheiden, vor allem dann, wenn man auch den Laptop außerhalb mit dem Akku betreiben will. Ich habe auf meinen Laptop festgestellt, wie schnell die Festplatte (80Gb) sich füllt, vor allem wenn man gerne alles mögliche zugriffsbereit haben will oder Videofilme bearbeitet. So benötigt man, um z.B. eine volle (nicht kopiergeschützte) Video-DVD zu bearbeiten, benötige ich auf der FP max. 8.7GB und für das Imagefile nochmals max. 4.3Gb. Auch moderne Nachschlagewerke oder Routenplaner nehmen sich gern ein paar Gb.

Aber auch die Sammlung von Musik kann schnell eine 40GB-Platte an ihre Grenzen bringen. Von daher ist das 60Gb-Modell besser. Für normale Office-Anwendungen reicht natürlich auch eine kleine Platte. Die Grafikkarte des Asus-Modells ist nicht mehr Up-to-Date, dafür hat das Asus den besten Bildschirm und die größere Platte. Ich denke, Dir wird die Entscheidung somit recht schwer fallen und sie sollte davon abhängen, was Du machen willst, für aufwendigere Spiele würde ich Nr.4 nehmen, um z.B. Filme im Breitbildformat zu kucken, die Nr.1.

Viele Grüße
Peter

Was der Celeron-Prozessor bei Intel ist, dies ist der Sempron
bei AMD: Die billigere CPU-Variante, da an z.B. kostbaren
First- und Second-Level-Cache und anderen Funktionen gespart
worden ist.

Kann man nicht so pauschal sagen, dazu gibt es zu viele verschiedene CPU-Varianten und zu viele Namensdopplungen. Da muss man genauer hinschauen. Der normale Sempron (Sockel A) ist nichts anderes, als ein umbenannter Athlon XP mit T-Bred-Kern und bei gleichem Takt genauso stark, wie dieser. Lediglich das Performancerating (die Zahl mit dem +) wurde neu festgelegt (als Vergleich zur Taktrate des Celeron).
Der neue Athlon 64 ist bei gleichem Takt 15 - 20% stärker, als der Athlon XP, da er auf einem anderen CPU-Design basiert. Beim „Mobile Sempron“ für Sockel 754 (!) handelt es sich um einen cachereduzierten Ableger des Athlon 64, er hat also mit dem „Sockel A-Sempron“ nichts zu tun. Den Mobile Sempron gibt es mit 128 kB und 256 kB L2-Cache sowie als DTR- und LowPower-Variante. Das Modell mit 256 kB Cache kommt bei gleichem CPU-Takt recht nahe an die Leistung des Athlon 64 ran, während der Sempron mit 128 kB schon ziemlich schwachbrüstig ist und das LowPower-Modell ist im Stromverbrauch recht nahe an Intels Centrino-CPU’s (Pentium/ Celeron M), während der DTR-Sempron bis zu 62 Watt verbrät.

Von der Rechenleistung ist daher der AMD
Athlon64 3000+ der schnellste, direkt gefolgt von dem Intel P4
2.8Ghz. Nun sind die Unterschiede nicht wirklich so gravierend
und hängen auch ganz davon ab, was Du machen willst. Im
Stromverbaruch ist in der Mobilen Version der Sempron etwas
sparsamer als der Athlon, der Celeron jedoch schon merklich
sparsamer als der Pentium. Ob nun AMD oder Intel, da gibt es
sehr unterschiedliche Meinungen. Generell ist der Intel aber
teurer.

Ist wieder alles ein bischen komplizierter, v.a. da es um Notebook-CPU’s geht. Hier kann man z.B. nicht von „Pentium“ sprechen, da es von Intel sowohl einen Mobile Pentium 4, als auch einen Pentium M gibt. Beim Celeron ebenso - der Mobile Celeron ist ein abgespeckter Pentium 4, der Celeron M ein abgespeckter Pentium M. beide Prozessorlinien haben nix miteinander gemeinsam, außer dem Namen. Der Pentium M erzielt bei 2 GHz schon die Rechenleistung eines Mobile Pentium 4 mit 3,2 GHz und verbraucht dabei nur ein Viertel so viel Strom. Ein Pentium 4 ist als Mobileprozessor faktisch ungeeignet, auch wenn „Mobile“ draufsteht.
Im übrigen sind die Celeron-Modelle z.T. gar nicht so schlecht, während der ältere Celeron auf Basis des P4 Northwood mit seinen 256 kB L2-Cache noch sehr schwachbrüstig ist, reichen die 512 kB L2-Cache des neuen Prescott-Celeron schon für eine recht nette Performance (Intel-CPU’s sind recht cachehungrig). Der Celeron M (Centrino) auf Basis des Dothan-Kerns ist im Vergleich mit seinem großen Bruder Pentium M auch recht leistungsstark, das große Manko sind hier die fehlenden Stromsparfunktionen, da hat man sich viel verschenkt.

AMD liegt mit seinen aktuellen Mobile-CPU’s etwa im Mittelfeld. Der Mobile Athlon 64 ist leistungsmäßig sogar etwas stärker, als der Pentium M (quasi die derzeit stärkste Mobil-CPU), hat aber auch einen deutlich höheren Stromverbrauch (aber immerhin im Schnitt nur halb so hoch, wie ein Mobile Pentium 4). Der Mobile Sempron ist leistungstechnisch unterschiedlich stark, die Modelle mit sehr wenig Cache können dem (recht starken) Celeron M nicht das Wasser reichen, haben aber z.T. einen noch niedrigeren Stromverbrauch.

Noch komplizierter wird alles dadurch, das es JEDEN Mobilprozessor als DTR-Variante (billiger, höherer Stromverbrauch) und LowPower-Variante („echte“ Mobil-CPU) gibt. Noch dazu ist nicht jeder Prozessor einer Baureihe gleich stromsparend - so gibt es z.B. einen Mobile Athlon 64 2800+ (1.8 GHz, 512 kB L2-Cache), welcher nur max. 35 Watt verbraucht, wogegen ein Mobile Athlon 64 3000+ (bei gleichem CPU-Takt!) eine maximale Stromaufnahme von 62 Watt hat - das ist fast doppelt so viel.
In den billigen, von dir ausgesuchten Notebooks sind überall DTR-Prozessoren verbaut, die nicht besonders stromsparend sind. Auch die restliche Technik dürfte bei keinem dieser Geräte sonderlich sparsam arbeiten - wenn 2,5 Stunden Akkulaufzeit angegeben sind, kann man real von vielleicht 1,5 h ausgehen.

Um eine optimale Akku-Laufzeit, geringe Bauhöhe und geringe
Lüfterlautstärke zu erreichen, sollte man sich besser für eine
Centrino-CPU entscheiden, vor allem dann, wenn man auch den
Laptop außerhalb mit dem Akku betreiben will.

Sehe ich in Bezug auf Gewicht, Bauhöhe und besonders Akkulaufzeit auch so. Echte Mobilgeräte (stromsparend und gut transportabel) sind die ausgesuchten Notebooks alle nicht. Wenn man wirklich mobil sein will, muss man mindestens 600 EUR drauflegen und ein Centrino-Notebook mit Pentium M - Prozessor anschaffen.
In Sachen Hitzeentwicklung und Lautstärke gibt es dagegen auch an Marken-Notebooks mit mobilen Athlon 64- und Sempron-CPU’s nichts auszusetzen, ebensowenig an Marken-Notebooks mit Pentium M und Celeron M, die wegen des zu hohen Stromverbrauchs nicht das Centrino-Label tragen dürfen.
Lediglich auf jegliche Pentium 4 - Modelle (Mobile Pentium 4, Mobile Pentium 4-M) sollte man in einem Notebook tunlichst verzichten. Die produzieren teilweise so viel Hitze, dass sie aus Sicherheitsgründen immer mit gedrosselter Leistung laufen und der Lüfter trotzdem arbeitet, wie ein Fön.

LG, Jesse

So, hab heut Zeit, deher bissel ausführlicher:

Was meint Ihr zu den Geräten:

  1. Asus A4712DLH 999€
    Mobile AMD Sempron 3000+ ,512MB DDR333 RAM ,15,4" WXGA
    60GB Platte, 32 MB ATI Mobility Redeon 9200, 8xDVD Dual Double
    Layer Brenner, Modem, Lan, USB WLAN, 3.5 Kg ,Akkulaufzeit: ca.
    2h, Windows XP

Der Ausstattungssieger.

Für echte Mobilität zu groß und zu schwer und quasi keine Akkustandzeit. Wegen der umfangreichen Ausstattung und der recht starken CPU gut geeignet für rechenintensive Sachen, wie Programmieren, Audio- und Video-Encoding, zum Filme gucken (16:10-Display), brennen und für vieles andere. Office etc. natürlich kein Thema.
Kaum geeignet zum Spielen und für 3D-Bearbeitungen, da die Grafikkarte sehr schwach ist.

-nicht wirklich mobil
-recht gute Rechenleistung
-nicht spieletauglich
-Displayformat gut zum Video schauen

  1. Fujitsu Amilo D 7850 999€
    Intel Mobile Pentium4 2.8GHZ(Hyper-Threading), 512 MB RAM, 40
    GB Platte, 15" XGA, DVD Dual Double Layer Brenner, 64 MB ATI
    Mobility Radeon 9200 Grafik, Audio VT 1612, Modem, Lan,
    LI-Ionen Akku, ca. 2h, Windows XP und anderes.

Stärkerer Prozessor, aber IMHO ungeeignet, da ein Prozessor mit 70 Watt Verlustleistung wenig in einem Notebook verloren hat. Auch sonst bei gleichem Preis dem ASUS-Gerät leistungs- und ausstattungstechnisch unterlegen. Bin auch insgesamt kein Fan von Fujitsu-Siemens.

  1. Acer Aspire 1361LMi_nV (Sondermodell) 839€
    Mobile AMD Sempron 2600+ 256 L2 Cache, 512 DDR Ram, 60 GB
    Platte, DVD/RW Dual Brenner, 15" XGA, NVIDIA GeForce FX Go5200
    mit 64 MB, Modem, Lan, WLan, Li-Ion Akku ca. 3h, Windows XP
    Home.

Der Mobilitätssieger.

Auch kein wirklich mobiles Gerät, aber mobiler als die vorherigen beiden. Etwas schwächere Prozessorleistung als Gerät Nr. 1, also zeitaufwendige Berechnungen, wie Video- oder Audioencoding oder das Packen/Entpacken größerer Datenmengen dauern etwas länger. Dürfte aber nicht so gravierend sein, wenn es sich um das Modell mit 1,6 GHz und 256 kB L2-Cache handelt. Der Mobile Sempron 3000+ ist baugleich, lediglich 200 MHz höher getaktet. Für die rund 10% geringere Rechenleistung bekommst du 30% mehr Mobilität.
Die Grafik ist evtl. etwas stärker, als bei 1.&2., aber auch nur sehr begrenzt 3D-tauglich. Also nicht wirklich etwas zum spielen.

-beste Mobilität aller Geräte
-schwächste CPU, aber trotzdem ausreichend
-nicht spieletauglich

  1. AcerAspire 1522LMi 985,90€
    Mobile AMD Athlon 64 3000+, 512 DDR Ram, 40 GB Platte, DVD/RW
    Dual Brenner, 15" XGA, NVIDIA GeForce FX Go5700 mit 64 MB,4in1
    CardReader, Modem, Lan, WLan, Li-Ion Akku ca. 2,5h, Windows XP
    Home, Works7

Der Leistungssieger.

Dieses Notebook wäre mein Favorit von den vier Geräten, da es absolut am leistungsstärksten ist. Mobilität kannst du natürlich vergessen, ebenso wie bei Gerät 1 und 2. Der Prozessor ist aber der deutlich Stärkste von allen 4 Geräten und die Grafik ist als einzige wirklich halbwegs spieletauglich (rund doppelt so stark, wie die anderen Geräte). Für aktuelle Shooter ala Doom³ reicht sie auch nicht, aber für andere aktuelle Spiele durchaus noch. Alle zeitintensiven Programme (Encoding, Packer etc.) laufen noch etwas schneller, als auf Gerät Nr.1, Office und Co. sind bei allen Geräten kein Problem.
Als Kehrseite zur besseren Leistung musst du ggü. Gerät 1 die etwas geringere Ausstattung in Kauf nehmen - die Festplatte ist kleiner und das Display hat kein Breitwandformat - fürs Spielen ist es daher besser geeignet, fürs Filme schauen nicht.
Ich halte in diesem Preisbereich auch ACER für den qualitativ besten Hersteller.

-nicht wirklich mobil
-sehr gute Rechenleistung (stärkste CPU aller Geräte)
-durchaus spieletauglich
-kleine Festplatte

Wo liegt der große Unterschied bei den versch. Prozessoren ?

Alle CPU’s sind keine echten Mobilprozessoren, sondern sog. DTR-Modelle (Desktop Replacement). Sie sind billiger, als echte Mobilprozessoren (und damit auch das Notebook), haben aber einen höheren Stromverbrauch. Z.B. hat der „echte“ LowPower Mobile Sempron eine max. Verlustleistung von max. 25 Watt, der Mobile DTR-Sempron von max. 62 Watt.

Die technischen Unterschiede zwischen Mobile Sempron 2600+, Mobile Sempron 3000+ und Mobile Athlon 64 3000+ sind sehr gering. Alle 3 Prozessoren basieren auf dem Design des modernen Athlon 64 und sind technisch nahezu gleich. Alle verfügen über ein hervorragendes Energiemanagement (PowerNow!), welches auch für einen sehr leisen Betrieb sorgt und über einen Virenschutz per NX-Bit. Der Mobile Sempron ist aber im Gegensatz zum Mobile Athlon 64 nicht 64bit-fähig.
Ansonsten unterscheiden sich die 3 CPU’s lediglich in Cachegröße und Taktraten, und damit in der Rechenleistung:

Mobile Sempron 2600+:
1600 MHz, 256 kByte L2-Cache

Mobile Sempron 3000+:
1800 MHz, 256 kByte L2-Cache

Mobile Athlon 64 3000+:
1800 MHz, 1024 kByte L2-Cache

Der mobile Athlon 64 3000+ ist durch den 4 x größeren L2-Cache die schnellste der 3 CPU’s. Da AMD-CPU’s aber nicht so empfindlich auf geringe Cachegrößen reagieren, ist der Unterschied zum Mobile Sempron 3000+ nicht so erheblich, wie man vermuten könnte. Er hängt auch sehr stark von der Anwendung ab, je nachdem ob der Programmcode sich geschlossen in den 384 kByte Cachespeicher (L1 + L2, da exkluvisve Cachverwaltung) des Sempron ausführen lässt oder nicht. Einige Programme (z.B. Audio-Codecs, wie LAME) werden auf einem Mobile Sempron 3000+ genauso schnell laufen, wie auf einem Mobile Athlon 64 3000+. Viele 3D-Spiele, Packer wie WinRAR und andere cachelastige Anwendungen dürften auf dem Athlon 64 zwischen 5% - 15% schneller laufen.

Der Mobile Sempron 2600+ dürfte wegen des 200 MHz geringeren Taktes in allen Anwendungen etwa 10% langsamer laufen, als sein größerer Bruder Mobile Sempron 3000+. Die 400 Punkte Unterschied im Performancerating sind IMHO etwas übertrieben.

Der Mobile Pentium 4 2,8 GHz dürfte leistungsmäßig etwa auf dem Niveau des Mobile Athlon 64 3000+ mit 1,8 GHz liegen. Bei stark parallelisierbarem Programmcode und sehr taktabhängigen Anwendungen, wie verschiedenen Audio- und Videocodecs, dürfte der Pentium 4 die Nase sogar leicht vorn haben, sind komplexe Berechnungen gefragt und ist der Programmcode schlecht parallelisierbar (viele 3D-Spiele, MathCAD, Packer, Bildbearbeitung), ist der Athlon 64 schneller.
Auf Grund seines hohen Strombedarfes (im Stromsparmodus mit ca. 3 x so viel, wie die mobilen AMD-Prozessoren und selbst bei Vollast noch, je nach Modell 12 - 30 Watt mehr) und seiner hohen Verlustleistung (Hitzeprobleme, laute Kühlung) ist dieser Prozessor jedoch kein guter mobiler Begleiter.

LG, Jesse

He super das ist mal eine gute ausführliche Antwort.

Dürfte ich Dir noch ein anderes Gerät zeigen:

Samsung P28
Intel Celeron M Prozessor 340 1.5 GhZ (Banias), 512MB, 40 GB Platte,
15" XGA, max. 128 MB ATI Mobility Radeon 9000 IGP Grafik, DVD Multi Brenner,Modem, Lan, Intel PRO/Wireless, Akku bis 4.5h, 2.8kg, Windows XP

Was hälst Du davon ?

Danke
Albert

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Samsung P28
Intel Celeron M Prozessor 340 1.5 GhZ (Banias), 512MB, 40 GB
Platte,
15" XGA, max. 128 MB ATI Mobility Radeon 9000 IGP Grafik, DVD
Multi Brenner,Modem, Lan, Intel PRO/Wireless, Akku bis 4.5h,
2.8kg, Windows XP

Was hälst Du davon ?

Naja, dürfte auf den ersten Blick, an Akustandzeit und Gewicht gemessen, das einzige „echte“ Mobilgerät auf deiner Liste sein. Wenn du ein Gerät brauchst, was auch mal 3 Stunden ohne Steckdose in der Nähe auskommt, hast du keine andere Wahl.

Der Prozessor ist ein älterer Celeron M mit Banias-Kern und 256 L2-kByte Cache. Er dürfte eine etwas geringere Pro-Takt-Leistung als der Mobile Sempron haben, ist also der schwächste Prozessor aller 5 Geräte. Er sollte leistungsmäßig knapp einem Mobile Pentium 4 2,0 GHz oder Athlon XP-M 2000+ (1,66 GHz) entsprechen.
Das ist nicht so viel, reicht aber für Internet, Office, zum Filme schauen und für sonsige, übliche Aufgaben locker aus.

Die Ausstattung ist natürlich zum gleichen Preis dürftiger, als bei den stromhungrigen DTR-Geräten. Echte Mobilität hat ihren Preis, für 900 EUR kannst du bei einem echten Mobilgerät nicht mehr verlangen.
Spieletauglichkeit wirst du bei diesem Notebook vergessen können, das „IGP“ deutet auf eine integrierte Grafikeinheit ohne eigenen Speicher hin. Die „128 MB“ klaut sie sich also vom Arbeitsspeicher (Shared Memory). Shared Memory is immer lahm.
Ob du mit einer 40er Festplatte und dem nicht DL-fähigen 4x DVD-Brenner zufrieden bist, musst du selbst wissen. Für den Preis ist die Ausstattung jedenfalls gut.
Wenn du ein echtes, mobiles Notebook für unterwegs zum arbeiten brauchst (also in erster Linie Office, Internet etc.) und auf 3D-Spiele und anspruchsvolle Multimedia-Anwendungen (Videos bearbeiten, viel Brennen) verzichten kannst, solltest du dir dieses Gerät mal näher anschauen.

Ist dir Mobilität prinzipiell egal, weil du auch ein Kilo mehr rumtragen kannst und sowieso immer eine Steckdose in der Nähe hast, sind Notebook 1 und 4 aus deinem vorherigen Posting die besseren Alternativen. Das Acer Aspire 1522LMi hat die stärkste Leistung, da machen auch aufwändige Programme, Multimedia (z.B. Filme rippen und encodieren) und Videospiele drauf Spaß, das Asus A4712DLH scheint mir noch etwas besser ausgestattet und insgesamt am ausgewogensten - allerdings nur, wenn man auf aufwändigere 3D-Anwendungen (CAD) und 3D-Spiele verzichten kann und stattdessen lieber Videos schaut.

Von der Qualität her kann ich nur zu ACER was sagen, die ist wirklich recht gut. Notebooks von ASUS und Samsung kenn ich nicht. Sollte aber auch i.O. gehen, sind schließlich bekannte Markenhersteller.

‚Virenschutz‘ …?
Hallo,

[cooler Text, BTW …]

Die technischen Unterschiede zwischen Mobile Sempron 2600+,
Mobile Sempron 3000+ und Mobile Athlon 64 3000+ sind sehr
gering. Alle 3 Prozessoren basieren auf dem Design des
modernen Athlon 64 und sind technisch nahezu gleich. Alle
verfügen […] über einen Virenschutz per NX-Bit.

Ich habe das gefühl, daß damit ziemlicher Hype getrieben wird. Welcher der aktuellen Viren wäre damit verhindert worden?

Die meisten Click-'n-go-Trojaner interessieren sich für sowas AFAIK genau garnicht.

Gruß,

Sebastian

Ich habe das gefühl, daß damit ziemlicher Hype getrieben wird.
Welcher der aktuellen Viren wäre damit verhindert worden?

Die meisten Click-'n-go-Trojaner interessieren sich für sowas
AFAIK genau garnicht.

Das stimmt, wenn man Viren durch eigene Autorisierung den Zugriff auf den PC erlaubt, kann das NX-Bit das logischerweise nicht verhindern. Das dürfte auf die meisten Trojaner zutreffen. Wer so blöd ist, jeden eMail-Anhang ungeprüft zu öffnen, ist aber selbst schuld.
Viren, die unbekannte Sicherheitslücken im Betriebssystem nutzen, um sich per Buffer Overflow quasi selbst auszuführen, haben nun keine Chance mehr. Allerdings gibt es eine gravierende Einschränkung: der Virenschutz muss vom OS unterstützt werden, bei Windows geht das erst ab XP mit Servicepack 2.

So nun habe ich mich mal auf die Suche nach Nootbooks mit „Intel® Centrino™ Pentium® M Prozessor“ und folgende günstigen gefunden:

Acer TravelMate 4050LMi
Intel® Centrino™ Pentium® M Prozessor 710 (1,4GHz; 2MB L2 Cache; 400MHz FSB); Enhanced Intel® SpeedStep® Technologie
512MB,40GB Festplatte,15.0" XGA, DVD±RW Dual Brenner,
Intel® 855GME mit 3D AGP Dynamic Video Memory Technology
(DVMT) bis 64 MB shared VRAM, Modem, Lan,ca. 5,0h Akkulaufzeit,2,84kg

In meiner Wunschpreisklasse haben die dann allerdings keine eigene Grafikkarte mehr. Ich bin aber eh nicht der Spielertyp :wink:

Sind dann die Centrinos generell gut ? Hier gibt es doch auch Unterschiede in der Bezeichnung z.B:
Intel Centrino mit Intel Pentium M725 Prozessor 1.6 Ghz (Dothan)

Welches wäre nun eigentlich der Centrino von AMD ?

Ich muß nun glaube ich nochmals in mich gehen und etwas an meiner Preisschraube drehen.

Albert

So nun habe ich mich mal auf die Suche nach Nootbooks mit
„Intel® Centrino™ Pentium® M Prozessor“ und folgende günstigen
gefunden:

Acer TravelMate 4050LMi
Intel® Centrino™ Pentium® M Prozessor 710 (1,4GHz; 2MB L2
Cache; 400MHz FSB); Enhanced Intel® SpeedStep® Technologie
512MB,40GB Festplatte,15.0" XGA, DVD±RW Dual Brenner,
Intel® 855GME mit 3D AGP Dynamic Video Memory Technology
(DVMT) bis 64 MB shared VRAM, Modem, Lan,ca. 5,0h
Akkulaufzeit,2,84kg

In meiner Wunschpreisklasse haben die dann allerdings keine
eigene Grafikkarte mehr. Ich bin aber eh nicht der Spielertyp
:wink:

Sieht doch ganz nett aus für unter 1000 EUR (?). Bisel schwachbrüstig isses aber schon, sicher auch ned viel schneller als der Celeron M mit 1,5 GHz. Dafür sehr stromsparend. Die lahme Intel OnBoard-Grafik würde ich aber auch ned haben wollen (Obwohl du mit ner integrierten Radeon 9000/9100/9200 OnBoard-Grafik auch ned merklich besser fährst). *g* Mobile Radeon 9600 (128bit) oder Geforce 5700 Go mit 64 MB echtem Grafikspeicher sollte es schon mindestens sein, auch ohne dass man ein echter Zocker ist (der bräuchte ohnehin eine Mobile Radeon 9800).

Sind dann die Centrinos generell gut ? Hier gibt es doch auch
Unterschiede in der Bezeichnung z.B:
Intel Centrino mit Intel Pentium M725 Prozessor 1.6 Ghz
(Dothan)

Ja, „Centrino“ ist generell gut, da es ein Label ist, das Notebooks nur erhalten, wenn sie ein abgestimmtes Komplettpaket kompakter und stromsparender Intel-Komponenten enthalten (Prozessor, Mainboard, W-LAN). Das Centrino-Label garantiert also Mobilität.

Als Prozessoren in Centrino-Notebooks dürften die Stromspar-CPU’s Pentium M und Celeron M verbaut werden. Diese verbrauchen etwa zwischen 7 Watt (Stromsparmodus) und 23 Watt (bei Maximalleistung). Der Celeron M unterscheidet sich vom Pentium M durch einen halbierten L2-Cache und das Fehlen der SpeedStep-Technik (er kennt nur zwei Arbeitszustände, während der Pentium M den Stromverbrauch dynamisch an die benötigte Rechenleistung anpassen kann). Deshalb ist er etwas schwächer und verbraucht geringfügig mehr Strom.
Der Pentium M erreicht pro Takt etwa die 1,5fache Leistung, wie ein Mobile Pentium 4 - Prozessor und verbraucht nur 20 - 30% so viel Strom. Ein Pentium M 755 mit 2,0 GHz ist also etwa so schnell, wie ein Pentium 4 mit 3,2 GHz, der über 100 Watt verbraucht und den es als Mobilprozessor gar nicht gibt.

Vom Pentium M gibt es mehrere Modelle, das ältere ist der Pentium M mit „Banias“-Kern in 130 nm und mit 1024 kByte Cache, das aktuelle Modell der Pentium M „Dothan“ in 90 nm mit ein paar architektonischen Veränderungen und 2048 kByte Cache. Der „Dothan“ ist bei gleichem Takt durchschnittlich 5% schneller. Bals wird schon der Dothan-Nachfolger „Sonora“ auf den Markt kommen, der höhere Taktraten (>2,1 GHz) schaffen soll und bei gleichem Stromverbrauch noch etwas schneller sein soll.
Sowohl von Banias als auch Dothan gibt es einen Celeron M - Ableger, wobei der große Cache von 1024 kB dem Celeron M „Dothan“ recht gut tut, so das der Performanceunterschied zum „Banias“-Celeron größer sein dürfte, als bei den Pentium M - Modellen.

Näheres zu den Pentium M - Modellen „Banias“ und „Dothan“ kannst du hier nachlesen:
http://www.de.tomshardware.com/mobile/20040510/index…

Welches wäre nun eigentlich der Centrino von AMD ?

AMD hat kein Centrino-Label, da AMD nicht selber Chipsätze, Mainboards und Zubehörkarten für seine CPU’s fertigt. Deshalb liegt es in der Hand der Notebook-Hersteller, ein stromsparendes Gesamtkonzept mit mobilen AMD-Prozessoren zu erstellen.

Diverse LowPower-Prozessoren bietet AMD schon an, wobei es für den Endkunden z.B.schwierig sein dürfte, herauszufinden, welche Athlon 64-Variante (LowPower mit max. 35 Watt oder DTR mit max. 62 Watt) in seinem Notebook steckt. Während die LowPower-Modelle des Athlon 64 leistungsmäßig gut mit dem Pentium M konkurrieren können, kommen sie in Sachen Stromverbrauch nicht an diesen heran. Stromsparender ist die LowPower-Version des Mobile Sempron (der kleine Bruder des Mobile Athlon 64), die nur max. 25 Watt verbrauchet und (da die Angaben bei AMD im Gegensatz zu Intel absolute Maximalwerte sind) stromsparender sein dürfte, als der Pentium M. Allerdings kommt er auch nicht annähernd an dessen Leistung heran.
Desweiteren hat AMD LowVoltage-Modelle der mobilen Vorgängerserie Athlon XP-M im Angebot (max 1,35 Volt und 27 Watt), der aber nicht die modernen Features des Mobile Athlon 64 besitzt, nicht in entsprechend hohen Taktraten verfügbar ist und bei gleichem Takt etwa 15% langsamer arbeitet. Dessen absoluter Sparableger heißt „AMD Geode“, hat maximal 1,4 GHz, verbraucht max. 6 - 14 Watt und kann passiv gekühlt werden.

Demnächst kommt von AMD der am 10.1. vorgestellte AMD Turion 64 - Prozessor (der Nachfolger des Mobile Athlon 64) auf den Markt, der bei gesteigerter Leistung nur max. 25 Watt verbrauchen und somit den Pentium M in allen Belangen in die Schranken weisen soll. Na mal sehen, wie sich AMD’s Centrino-Killer so schlagen wird… *g*

Ich muß nun glaube ich nochmals in mich gehen und etwas an
meiner Preisschraube drehen.

Ja, dreh mal etwas. Ich persönlich würde 150 EUR drauflegen und mir den hier holen - damit macht Mobilität auch richtig Spaß - richtig Zocken, Video schauen - alles drin und 5 Stunden maximale Akkulaufzeit. *g*:

http://www3.hardwareschotte.de/hardware/preise/proid…

TravelMate 4002WLMi

Intel® Centrino™ Mobiltechnologie mit Intel® Pentium® M725 1.6GHz Prozessor, Microsoft® Windows® XP Home Edition (SP2), Intel® 855GME Chipsatz - Intel® PRO/Wireless 2200BG, 15.4" WXGA TFT Display, ATI® Mobility Radeon® 9700 mit dezidierten 64MB VRAM, 60GB HDD, 512 (2*256)MB DDR, 56Kbps Modem, 10/100 LAN Adapter 802.11g, DVD-Dual, 60 W Li-Ion Batterie, 5.0 Stunden Laufzeit, 364 (B) x 279 (T) x 33.9/38.9 (H) mm, 2.95 kg

Hallo,
ich wollte mich noch einmal ganz herzlich bei Dir für die vielen ausführlichen Informationen bedanke.
Woher hast Du denn dieses unendliche Wissen über Prozessoren. Ich ziehe meinen Hut !

Jetzt weiß ich wenigsten sworauf ich achten muß und dass die angeblichen Superangebote meist keine Superangebote sind.

Als Ottonormalverbraucher hat man ja fast keine Chance mehr den Überblick zu behalten und damit rechnen wohl die Anbieter.

Gruß
Albert