Haben Borderliner ein verfälschtes Realitätsbild?

Meine Fragen wären:

„Leiden“ Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung an einem falschen Bild der Realität?

Kann es sein, dass sie von Dingen überzeugt sind, die einfach nicht der Wahrheit & Realität entsprechen?
(Dinge, die sie vielleicht selbst verursacht haben oder an denen sie „Schuld“ sind?)

Und kann es sein, dass diese Tatsachen nicht auf Grund von diversen Lügengebilden (die von ihnen kontruiert werden) behauptet werden, sondern dass der Borderliner sie tatsächlich (irgendwann) glaubt?

[In Bezug auf die borderline’sche „Dissoziation“ las ich soetwas… der teilweise oder völlige Verlust der normalen Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit…]

Es gibt auch eine persönliche Geschichte dahinter- aber vielleicht sind die neutralen Fragen vorerst sinnvoller- als wenn ich meine persönliche Geschichte damit verbinde…

Vielen Dank im Voraus!

Servus,

Leute die an Religion glauben, haben ein falsches Realitäsbild… manche liegen einfach im Unwissen über etwa und wieder andere haben einfach die Sturrheit zu sagen, dass sie immer im Recht sind, obwohl das nicht immer der Fall sein muss.

Somit können auch Borderliner davon betroffen sein, aber auch jeder andere normaler Mensch…

mfg,

Hanzo

Hallo,

grundsätzlich hat jeder Mensch ein falsches Bild der Realität, denn das, was man als Realität wahrnimmt, hat bereits eine Menge „Filter“ und Interpretationen im Gehirn durchlaufen. Insofern ist es wohl eher die Frage, ob sich diese Filterung bei Borderlinern deutlich von dem anderer Menschen unterscheidet.

Gruß, Niels

„Leiden“ Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung an
einem falschen Bild der Realität?

Leiden Politiker an einem falschen Bild der Realität?

Kann es sein, dass sie von Dingen überzeugt sind, die einfach
nicht der Wahrheit & Realität entsprechen?

Kann es sein, dass Politiker von Dingen überzeugt sind, die einfach
nicht der Wahrheit und Realität entsprechen?

(Dinge, die sie vielleicht selbst verursacht haben oder an
denen sie „Schuld“ sind?)

Und kann es sein, dass diese Tatsachen nicht auf Grund von
diversen Lügengebilden (die von ihnen kontruiert werden)
behauptet werden, sondern dass der Borderliner sie tatsächlich
(irgendwann) glaubt?

Und kann es sein, dass diese Tatsachen nicht auf Grund von
diversten Lügengebilden (die von den Politikern konstruiert werden)
behauptet werden, sondern dass der Politiker sie tatsächlich
irgendwann glaubt?

[In Bezug auf die borderline’sche „Dissoziation“ las ich
soetwas… der teilweise oder völlige Verlust der normalen
Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit…]

In Bezug auf Politiker las ich
sowetwas… der teilweise oder völlige Verlust der normalen
Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit…

Gruß, Flaschenpost

P.S.: Meine These: Politiker sind Borderliner

Moin

„Leiden“ Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung an
einem falschen Bild der Realität?

Ja. Der graduelle UNterschied zu anderen Menschen besteht z.B. darin, dass sie kein konstantes Bild über ihren Partner o.a. aufbauen können; d.h. was bzw. wer eben noch idealisiert wurde, kann in der nächsten Minute schon dämonisiert werden. Dass jeder Mensch Stärken und Schwächen, gute und schlechte Seiten hat, kann unbewusst nicht akzeptiert werden - es entsteht eben diese für borderliner spezifische „flimmerige“, labile Beziehungskonstellation.

Kann es sein, dass sie von Dingen überzeugt sind, die einfach
nicht der Wahrheit & Realität entsprechen?

Ja. Das ergibt sich gleichsam aus oben Gesagtem.

(Dinge, die sie vielleicht selbst verursacht haben oder an
denen sie „Schuld“ sind?)

Ebenfalls.

Und kann es sein, dass diese Tatsachen nicht auf Grund von
diversen Lügengebilden (die von ihnen kontruiert werden)
behauptet werden, sondern dass der Borderliner sie tatsächlich
(irgendwann) glaubt?

Ja. Wiegesagt, das ergibt sich aus oben Gesagtem.

[In Bezug auf die borderline’sche „Dissoziation“ las ich
soetwas… der teilweise oder völlige Verlust der normalen
Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit…]

Es bringt wenig, hier weiter ins Detail zu gehen, denn es gibt aberwitzig viele, ernsthafte Publikationen zur borderline-Persönlichkeit.
Gruß,
Branden

P.S.: Meine These: Politiker sind Borderliner

Aber nur, wenn sie das Zeug, was sie erzählen auch selber glauben. Ich schätze jedoch, das sind nicht allzuviele.

Gruß
Torsten

2 „Gefällt mir“

Vielen Dank für eure Antworten.
Danke auch Branden, für deine Antwort.

Ich habe auch einige kritische Nachrichten bekommen- ich bin mir bewusst, dass man es nicht pauschalisieren kann und dass es auch lange nicht bei allen Borderlinern der Fall sein muss.
Auch dass Borderliner lügen sollte ich nicht verallgemeinern- da habt ihr Recht.
Jedoch habe ich, auf meiner persönlichen Erfahrung beruhend erlebt, dass dieser Mann um den es hier geht ein riesiges Lügengebilde aufgebaut hat und unsere Beziehung wahrscheinlich eine einzige große Lüge war.

Es wunderte mich alles nur sehr, da er überaus überzeugt von seiner Unschuld war- obwohl eindeutige Beweise gegen ihn sprachen.
Es gab eindeutige „Fremd-geh-Sms“ an meine eigene Schwester… es war einfach nichts misszuverstehen.
Und am Ende war -ihm nach- meine Schwester „Schuld“, sie war die böse, die käufliche… es vielen wüste Beschimpfungen.
So konnte er unsere Beziehung aber nicht retten.

Am Ende beschimpfte er auch mich und meinte er hätte sich nie auf mich und auf „uns“ (unsre Familie) einlassen sollen.
Dabei war ich immer ehlrich, treu, offen und verständnisvoll für seine ganzen Probleme (wenig Zeit für mich, oft wurde ich versetzt/ sitzen gelassen etc. …)… (im Nachhinein Ausreden und Lügen…)

Komisch ist hier nur, dass ich das Gefühl habe, dass er sich keiner Schuld bewusst ist. Das er scheinbar wirklich glaubt, dass meine Schwester die böse ist- welche ihm hingegen immer offen gesagt hat, dass sie es nicht gut findet was er ihr schreibt. Da er mit mir liiert war.
Am Ende gab er mir nur den „Rat“ mit, mich von meiner Schwester fern zu halten… es ist eigentlich lächerlich was er da tut. Was bringt ihm das?

Deshalb meine Fragen. Er scheint so überzeugt und vernünftig am Telefon. Er ist immerhin schon 39 Jahre alt und kein Kind mehr…
Deshalb fragte ich mich ernsthaft ob er sich diee Dinge vielleicht selber abkauft… warum auch immer… Es ist und bleibt mir ein Rätsel!

Darf ich mal fragen, wie du bezogen auf diesen Mann auf die „Diagnose“ Boderliner kommst?

Nach dem, was du schreibst, klingt doch sehr nach einer Selfmadediagnose, Boderliner klingt doch so nett und spektakulär. Da erträgt es sich leichter, betrogen und belogen worden zu sein?!

2 „Gefällt mir“

Ich verzeih dir mal deine recht unfreundliche Antwort und antworte vernünftig darauf-
Ich habe mit seiner Ex-Frau gesprochen, welche mehrere Jahre mit ihm verheiratet war.
Sie hat mir gesagt, dass ihr viele Probleme aus unserer Beziehung sehr bekannt vorkommen.
Und eben, dass er an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leidet- Persönlichkeitsstörung deshalb, weil sie schon vor Jahren mit ihm verheiratet war… (über solche Zeiträume nennt man es dann nicht mehr Syndrom sondern Persönlichkeitsstörung.)
Ich habe außerdem niemanden hier gefragt OB er an Borderline erkrankt ist, sondern habe eine spezifische Frage dazu gestellt- denn ich habe keine Zweifel, ob er Borderline hat oder nicht. Darum ging es hier nicht.
Ich habe genug darüber gelesen und kenne meinen Expartner gut genug, um es richtig einordnen zu können.
Sorry, aber kein normaler Mensch tickt so wie er es tut- da stimmt ganz offensichtlich etwas nicht. Und damit möchte ich jetzt keine Betroffenen angreifen oder ähnliches.
Und dabei geht es nicht um betrogen werden, fremd gehen oder sonstiges- meine „Diagnose“ (möge man es „meine“ Diagnose nennen…) beruht auf tausend andere Dinge…

Liebe Grüße

Ps
@JaninaG:
Borderliner klingt für mich ABSOLUT nicht „nett“ oder „spektakulär“.
Und vor allem nicht besser als ein Mensch, der einfach gerne fremd geht.
Im Gegenteil… die Menschen die es haben leiden wahrscheinlich enorm, genauso wie die Angehörigen…
Soweit erstmal…

Ich habe mit seiner Ex-Frau gesprochen, welche mehrere Jahre
mit ihm verheiratet war.

Ach so! Dann hat die Ex-Frau die Diagnose gestellt. Ja dann.

Und eben, dass er an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung
leidet- Persönlichkeitsstörung deshalb, weil sie schon vor
Jahren mit ihm verheiratet war… (über solche Zeiträume nennt
man es dann nicht mehr Syndrom sondern
Persönlichkeitsstörung.)

Genau. Nicht nur ein Syndrom, sondern gleich eine veritable Störung. Meine Rede. Immerhin finde ich aber in dem Zusammenhang die Erkenntnis der Dame interessant, die davon ausgeht, dass der Mann diese Störung seiner Persönlichkeit hat, weil er mit ihr verheiratet war.

2 „Gefällt mir“

Nachtrag
Noch ein ernst gemeinter Nachtrag (nicht, dass das andere von mir geschriebene nicht ernst gemeint gewesen wäre):

Du tust dir selbst überhaupt keinen Gefallen, wenn du die Beziehung zu deinem Mann / Exmann / Partner / Expartner darüber aufarbeitest, dass du dich in die Diagnostik irgendwelcher tatsächlichen oder vermeintlichen Störungen / Krankheitsbilder auf seiner Seite hinein begibst. So intensiv, wie du das nach eigener Schilderung betreibst, gibt es da wohl tatsächlich ein tiefer liegendes Problem, das aber vordergründig erst einmal bei dir liegt. Völlig unabhängig davon, ob eine ernsthafte Störung bei diesem Mann vorliegt, solltest du erst einmal deine eigene bearbeiten. Das ist die einzige Stelle, wo du überhaupt sinnvoll arbeiten kannst.

3 „Gefällt mir“

Guten morgen JaninaG,

ich weiß nicht, wie diese Frau auf die Diagnose Borderline kam.
Die Geschichte ist deutlich komplizierter als man denkt.
Ich habe sie quasi ausfindig machen müssen- da das Leben meines Expartners für mich ein einziges Mysterium war und ist.
Ich hatte nur Emailkontakt mit ihr und bat sie um Hilfe bzw. um Hilfe für eine klarere Sicht in Bezug auf *ihn*.
Hier ein kurzer Auszug aus ihrer ersten Antwort-Email:

„Ich nehme diese Mail mal ehrlich an [sie vermutete, dass er sie geschrieben haben könnte- wäre ihm zuzutrauen sagte sie…] und rate Dir folgendes.
Kaufe Dir ein Buch über Borderline-Syndrom: Ein gutes ist: Ich hasse Dich- Verlass mich nicht, oder Schluss mit dem Eiertanz. Findest Du beides im Internet.
Nehme die Sache nicht persönlich, *Name* ist krank.
Das war er auch schon bevor er zur Bundeswehr gegangen ist, es zieht sich durch seine ganze Familie. […]“

Das waren ihre ersten Worte zu mir. Ich ging davon aus, dass sie weiß, was und wovon sie redet bzw. dass es einfach stimmt. Klar, kann ich mir nicht sicher sein.
Aber wenn man dann selber mal über diese Krankheit liest, und alles einen Sinn zu machen scheint. Sein ganzes Verhalten, seine Art, sein Leben… was einem vorher einfach nur mysteriös und auch teilweise krank vorkam. Alles wird durch diese Störung logischer. Mit war bewusst, dass er gewissermaßen krank ist- nur wusste ich nicht was es ist.

Als ich per Email näher auf alles einging etc. schrieb sie dies:

_"Hallo *Name*,
wie ich Deinem Brief entnehme hast Du eine Menge am Hals mit *Name von ihm*.
Was ich da lese kommt mir alles sehr bekannt vor. Noch mal mein Tipp: hol Dir Hilfe von einem Fachmann!
Ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen und möchte es nicht noch einmal vorholen. Hab dafür Verständnis. Geh zum Arzt und
rede mit ihm darüber und lass Dich auch psychologisch beraten damit die Zeit mit *Name von ihm* keine langfristigen Schäden hinterlässt.
Ich habe keinen Kontakt zu ihm und evtl. Mails lösche ich immer ungelesen.

Mehr kann ich Dir leider nicht raten. Über seine Famile oder sein Leben möchte ich nicht mehr reden. Wir werden es nicht lösen das Mysterium,
schon auch weil er es gar nicht selber will.

Vergiss ihn, alles Gute für Dich,
*Name*"_

Sie wollte oder konnte mir quasi nicht mehr sagen… ich vermute sie ist selber noch nicht darüber hinweg bzw. leidet einfach noch darunter.
Aber gut, das soll nicht das Diskussionsthema sein und jeder Mensch verarbeitet anders… ich bin froh, dass sie mir überhaupt so offen geschrieben hat. Ich bin immerhin eine wildfremde Frau für sie.

Was mich vor allem interessiert JaninaG ist, wieso denkst du ich brauche Hilfe?
Ist es wirklich so unnormal, dass man nach einer gescheiterten Beziehung versucht den anderen -der sehr offensichtlich krank ist- zu verstehen?
Ich will weder zu ihm zurück, noch suche ich nach schönen Ausreden um sein Verhalten zu entschuldigen… ok, zweiteres vielleicht eher aber auch nicht direkt: mehr ist es das Bedürfnis sein Verhalten zu verstehen oder gewissermaßen nachvollziehen zu können.
Denn er ist so „anders“ als die Menschen die ich zuvor kannte…

(Und hier geht es nicht um die Fremdgeherei- es ist ja nicht so, dass er nicht mehr klar denken kann. Entscheiden kann er ja immerhin noch selber was er tut! [auch wenn ich viel über Promuskuität bei Borderline-Erkrankten gelesen habe, das ist einfach keine Entschuldigung fürs Fremdgehen])

Seine Exfrau schrieb unter anderem auch etwas von Helfersyndrom und das ich schauen sollte ob ich soetwas habe… geht ja auch in diese Richtung…
Hmm… also, Kontakt habe ich keinerlei mehr mit ihm- und darüber bin ich wirklich froh. (Es war einfach Nervenaufreibung pur. Ich möchte auch einfach, dass es so bleibt und hoffe er meldet sich auch wirklich nicht mehr- wie er es zuvor ständig tat.)
Ich persönlich würde mich vielmehr als psychologisch Interessierte beschreiben. Vielleicht auch auf Grund der Fallbeispiele in meinem Leben, aber… auch weil ich es hochinteressant finde.

Ps:
Kennst du dich in diesem ganzen Gebiet denn besser aus, oder woher kommt deine Kenntnis? Machst du sowas beruflich oder bist du gewissermaßen selber -oder durch dritte- betroffen?

.

Die Geschichte ist deutlich komplizierter als man denkt.

Das ist sie für mich im entscheidenden Punkt zumindest bisher nicht.

Ich habe sie quasi ausfindig machen müssen- da das Leben
meines Expartners für mich ein einziges Mysterium war und ist.

Diese Energie hättest du verwenden sollen, nach dir zu gucken, nicht nach deinem Mann. Dass du hier sogar Emailkontakt veröffentlichst, ist grenzüberschreitend! Einzig die Empfehlung, dir selbst professionelle Hilfe zu suchen, solltest du dir wirklich zu Herzen nehmen!

Was mich vor allem interessiert JaninaG ist, wieso denkst du
ich brauche Hilfe?
Ist es wirklich so unnormal, dass man nach einer gescheiterten
Beziehung versucht den anderen -der sehr offensichtlich krank
ist- zu verstehen?

Das, was du unternimmst, ist nicht einfach nur „verstehen wollen“. Du gehst in deinen Aktionen sehr weit, beschäftigst dich aber gar nicht mit dir selber. Die Fragen dazu sind zunächst banal. Eine davon: Warum hast du eine langjährige Beziehung geführt zu diesem Mann, wenn er doch so ganz offensichtlich krank ist?

Seine Exfrau schrieb unter anderem auch etwas von
Helfersyndrom und das ich schauen sollte ob ich soetwas
habe…

Schon wieder so eine Selfmadediagnose.

Ich persönlich würde mich vielmehr als psychologisch
Interessierte beschreiben. Vielleicht auch auf Grund der
Fallbeispiele in meinem Leben,

Ein Grund mehr, der Empfehlung zu folgen, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn du dich als psychologisch interessiert betrachtest, kannst du das ja als sehr positiv sehen. Du wirst viel über dich erfahren und hast die gute Chance, wirklich für dich zu profitieren.

Ps:
Kennst du dich in diesem ganzen Gebiet denn besser aus, oder
woher kommt deine Kenntnis?

Studiert, aber nicht selfmade, sondern an einer echten Uni mit Diplom und so.

Schade erstmal, dass man hier im Forum keine Beiträge löschen oder bearbeiten kann.
Ich hatte nämlich nicht vor den Emailtext für immer hier drin zu lassen.
Aber gut, nun ist es passiert- ist ja immerhin anonym. Weiß ja keiner um wen es hier geht. Überlegt ob ich es veröffentliche habe ich natürlich- zum besseren Verständnis -für dich- entschied ich mich dann dafür.
Naja… mag sein, dass es grenzwertig ist. Nun zu spät…

„Warum hast du eine langjährige Beziehung geführt zu diesem Mann, wenn er doch so ganz offensichtlich krank ist?“

Es war keine langjährige Beziehung- man kann hier nur von Monaten sprechen.
Entweder du bist jetzt völlig aus dem Häuschen, weil ich mir trotzdem so viel „Mühe“ mache- oder was auch immer…
Ich empfinde nichts mehr für diesen Mann, habe bemerkt was er für einen schlechten Charakter hat und bin -wie ich finde- interessiert an Antworten auf die Fragen, die automatisch aufkommen wenn man auf einen Menschen zurück blickt, der einfach nur Fragen hinterlässt…

Und wieso genau rätst du mir nun externe Hilfe? Weil ich mir zu viele Fragen stelle in Bezug auf einen Ex-Partner? Ist es das, was es ausmacht, dass man festlegt, dass jemand Hilfe braucht- von einem Psychiater?
Ich finde hier ehrlich gesagt deine „Diagnose“ vorschnell. Ich bin eine gesunde, junge, lebensfrohe Frau- die einfach auf ihre Nase gefallen ist, durch einen Mann der sehr wahrscheinlich krank ist.
Da kommen eben viele Fragen auf. Fragen, die ich mir vorher nie stellen musste, weil ich so etwas noch nie erlebt habe.

Und früher oder später werde ich dieses Thema liegen lassen und es abhaken. Es ist nunmal noch sehr frisch und das Internet bietet einfach Plattformen auf denen man sich kundig machen kann… aber wie dem auch sei.

Einen schönen Sonntag erstmal.