Haben die Banken zu viel Geld ?

Hi Christian,

wenn Du so weitermachst, gehe ich morgen zu der Bank, in der mein Kumpel arbeitet, und setze mich selbst hinter den Schalter :wink:))

Soviel erst einmal dazu. Falls noch Fragen sind: Ihr wißt ja,
wo Ihr mich findet.

Lieber nicht, sonst schmeiße ich den Chef gleich mit raus.

Dank & Gruß
Ralf

Hallo Andreas,
aus allem, was ich unten gelesen habe und aus eigener Erfahrung würde ich sagen:

JA!

-)))

Gruss
Waldemar

Hallo Ralf,

in Deiner Aussage ist etwas richtiges enthalten:
„muß er es billig ausleihen“
Aber die Schlußfolgerungen, die Du daraus ziehst, sind falsch.

Zentralbankgeld ist teuer. Der Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsinstrument beträgt 2,50 %. Wobei zu beachten ist, bei Zentralbankgeld handelt es sich um eine kurzfristige Refinanzierung.
Banken können sich das Geld auch am Geldmarkt besorgen, Referenzzinssatz Euribor - nach den gängigen Zinssätzen (variieren je nach Laufzeit) kannst Du ja gerne mal googeln.

So, und jetzt machen die Banken - vereinfacht - einen Vergleich:
Wieviel müßte die Bank für fristengerechte Geldaufnahme am Kapitalmarkt bezahlen, und wieviel muß sie dem Kunden bezahlen?
Hier kann man noch nicht vom Gewinn sprechen, sondern von der Zinsmarge. Denn, richtig, wer Geld ausleihen will - braucht welches - und das ist beim Kunden bedeutend günstiger.

Hinzu kommt, daß gerade langfristige Anlagen unter Umständen ganz wichtig für die Bank sind, weil sie als Ergänzungskapital zur Berechnung des Solvabilitätskoeffizienten herangezogen werden können. Und von diesem hängt maßgeblich ab, wieviel Kredite die Bank überhaupt vergeben darf - da hilft ihr Zentralbankgeld gar nichts.

Ich möchte das nicht weiter vertiefen, sonst schreib ich gleich einen Roman :wink:

Viele Grüße
Katzen-Mama

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“