Hallo zusammen!
Mich interessiert die Meinung hier im Brett, ob Menschen ab einem bestimmten Grad von schulischer oder auch akademischer Bildung weniger Schwierigkeiten mit dem Glauben an Gott haben. Mir ist der Gedanke gekommen, weil man in der Kirche doch hauptsächlich die ältere Generation sieht, die nicht die Möglichkeiten der jüngeren von heute hatte, sich umfassend ausbilden zu lassen oder gar zu studieren (weniger Geld, Krieg, die gesellschaftlichen Vorstellungen früher). Viele Leute, die studiert haben, sind eher geneigt, alles zu hinterfragen, was ich im Prinzip nicht schlecht finde, aber manchmal fehlt mir doch etwas. Ich selbst habe nicht studiert, aber Abitur gemacht und der Kinderglaube ist mir dabei ein wenig abhanden gekommen. Ob es wünschenswert wäre, dass der zurückkommt, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber wie kommt es, dass es meiner Meinung nach zumindest in der christlichen Welt drei verschiedene Gattungen Mensch gibt:
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Menschen, die die Bibel bis an ihr Lebensende wörtlich nehmen,
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Menschen, die die Bibel zwar nicht wörtlich nehmen, aber gläu-
big sind, -
Menschen, die Glauben für baren Unsinn und für überflüssig
ten.
Ich würde mich eher in die zweite Kategorie einordnen.
Also noch mal zu der Kernfrage: Wovon hängt es ab, was und wie stark ein Mensch glaubt? Gibt es da wichtigere Faktoren, als den Grad der Schulbildung (die ja über die Herzensbildung und die Intelligenz gar nichts aussagt)?
Gruß
Christoph
