können eigentlich Pflanzen auch Mängelerscheinungen haben? Wenn zum Beispiel die Blätter welk werden, ist das wie beim Menschen ein Mangel an Nährstoffen?
Wie kan man erkennen, ob eine Blume unter einem Mangel leidet?
Dankesehr!
Hallo Elke, natürlich gibt es Mangelerscheinungen an Pflanzen. Wenn Du nichts mehr zu essen und trinken bekommst. merkt das Deine Umwelt auch bald an Deinem Aussehen. Da Du keine speziellen Pflanzen nennst, kann ich auch nicht auf spezielle Probleme eingehen.
Ich kann Dir nur folgendes sagen. Täglich ein lieber Blick auf die Pflanzen und Du merkst automatisch, dass eine Veränderung eingetreten ist. Diese kann an den Wurzeln die Ursache haben, vertrocknet sein, ersäuft sein, oder einfach zu wenig Dünger. das merkt man zuletzt, weil dieser Veränderungsprozess am langsamsten dauert. Sichtbare Veränderungen liegen selten an Mangelerscheinungen. Außer vielleicht z.B. an Rhododendron wenn sie geäderte Blätter bekommen.
Da fehlt Dünger und die Adern verschwinden wieder.
Konnt ich Dir helfen
Gruß Johannes
Hallo Elke H.,
ich bin keine Biologin, bin aber sehr an Pflanzen interessiert. Einmal durch meinen Garten andererseits habe ich viele Blumen auf der Fensterbank.
Mangelerscheinungen bei Pflanzen festzustellen ist sehr schwierig. Jede Pflanze benötigt ihre Grundpflege.
Hängende Blätter können auch zu viel Feuchtigkeit sein. Also - schau mal in einen Pflanzenratgeber oder konsultiere einen Gärtner zu Deinen Problemen. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen.
Viele Grüße und gutes Gelingen
brombeerstrauch
Hallo Elke.H
Ich kann Dir nur sagen, die Pflanzen zeigen es schon, ob es Ihnen gut geht oder nicht.
Wenn es Ihnen gut geht, das heißt: wenn sie genügend Helligkeit, regelmäßig gegossen, mit Nährstoffen (Dünger) versorgt und alles verwelkte (Blüten o.Blätter) immer entfernt wird,dann danken es die Pflanzen mit herrlichen Blüten und gesunden grünen Blättern.
mfg hwhwaltraud
Selbstverständlich können Pflanzen Mangelerscheinungen haben oder auch sich " überfressen"
Für den Hobbygärtner sei soviel gesagt. Es gibt mobile Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor. Das bedeutet wenn eine Pflanze dieses zu wenig hat z.b. Stickstoff wird dieser aus den älteren Blättern oder fleischigen Trieben gezogen und in den neuen Trieben eingelagert. D.h bei Stickstoff Mangel wirkt ersteinmal die gesamte Pflanze Pfahl gelblich und unten wird’s gelb und später Kahl und oben Grün. Genauso kann sich eine Pflanze auch überfressen damit dann wird sie blaugrün und fängt an zu vergailen.
Bei inmobilen Nährstoffen ist es genau umgekehrt frische Triebe werden gelblich und das ältere Grün wirkt weiterhin gesund. Hierzu zählt man z. B. Eisen oder Kali
Eisenmangel beobachtet man meist an Rhodos. An diesen Nährstoffen überfrisst sich eine Pflanze nicht Problem ist nur das sich eine zu starke Konzentration im Boden negativ auswirkt und Nährstoffe dadurch Blockiert werden bzw auswaschen.
Dann gibt es noch die Spurennährstoffe diese spielen in der Regel eine untergeordnete Rolle im normalen Gartenbau (dadrüber macht man sich Gedanken wenn man Tomaten in Steinwolle unter Glas anbaut) diese sind meist in Garten oder Blumenerde genug vorhanden bzw werden durch den Regen ausgeglichen hierzu gehören z.B. Bor oder Schwefel.
Leider kann ich das nicht aus biologischer Sicht beantworten, da ich nur Hobby-Gärner bin, wie Du hier sehen kannst. http://garten.homepagestudio.de/
Für mich erscheint aber klar, dass wenn Pflanzen nicht die gewünschten Erdvoraussetzungen, LIcht und Temperatur haben, diese nicht so wachsen wie sie könnten und sollen. Das sind dann die, die aus der Natur schlagen.
Eventuell kann mit Dünger, Mulch ect. nachgeholfen werden, aber da musst Du pflanzenspezifisch nachsehen. Bzw. auf Grund der Beschaffenheit Deines Bodens die Pflanzen darauf setzen.
Mängel bei den Pflanzen kann man auch erkennen, allerding werden häufig mit Krankheiten verwechselt. zB Eisenmangel führt zu, dass die Blätter gelb werden.