Hacker greifen m. Rechner an ... sagt die Firewall

Hallo Experten,

seit ein paar Wochen habe ich mir von Norton eine Firewall und einen Virenschutz installiert.

Seit dem habe ich schon viermal die Meldung bekommen:

Zugriffsversuch auf lokalen PC durch das Trojanische Pferd Backdoor/SubSeven blockiert.
(und noch eine Remote-Adresse und sowas alles)

Zwar schützt mich Norton Internet Security davor (kann ich mich darauf verlassen ???), dennoch habe ich mich auf die Suche nach ein paar Infos zu diesem Trojaner gemacht.

Dank dem WWW habe ich auch jede menge Tips gefunden, wie man den wieder los wird.
Dabei ist davon die Rede, dass ich einige Einträge aus der Registry (achja: ich habe win2000) entfernen soll und nach ein paar Dateien auf der Festplatte suchen soll (die genauen Tips kann ich bei bedarf hier mal auflisten). Doch ich habe nichts von dem gefunden, was ich entfernen soll.
Auch ein Update des Virenscanners und eine Suche in allen Dateien hat nichts ergeben.

Bei den weiteren Details von Norton zu diesem Angriff steht unter anderem das hier:

Gehen Sie nicht davon aus, dass jede Sicherheitswarnung das Eindringen eines Hackers in Ihr System bedeutet. Im Internet gibt es eine Reihe von mehr oder weniger harmlosen Aktivitäten, die Sicherheitswarnungen auslösen.

Doch ich kann keinen Zusammenhang feststellen zwischen dem Auftauschen dieses Angriffes und irgend einer Aktion auf einer bestimmten Seite.

Habe ich nun diesen Trojaner oder habe ich ihn nicht ?
Wie kann ich das herausfinden ?
Wie werde ich ihn wieder los ?
(wie gesagt, ich habe schon mal eine Liste von Tips ohne nur die kleineste Spur von Backdoor/Subseven durchgearbeitet).

Zum Schluss noch eine weitere Frage:

Die Firewall erlaubt es mir die einzelnen Zugriffe auf das WWW zu überwachen.
Immer wenn ich mich über mein Modem eingewählt habe möchte das Programm

C:\WinNT\system32\services.exe

auf das Internet zugreifen.
Bis jetzt blockiere ich diesen Zugriff immer, ohne das ich negative Folgen für mich feststelle. Die Verbindung bleibt bestehen… usw.

Doch was soll dieses Programm eigentlich machen ?
Wäre es schlimm, wenn ich ihm für immer den Zugriff verbiete ?

Mit besten Grüßen und viel Hoffnung auf Hilfe

Martin

Betreff: Hacker greifen m. Rechner an … sagt die Firewall

… womit Du die Betonung vermutlich schon richtig gesetzt hast.

seit ein paar Wochen habe ich mir von Norton eine Firewall und
einen Virenschutz installiert.

*Örks*

Zugriffsversuch auf lokalen PC durch das Trojanische Pferd
Backdoor/SubSeven blockiert.
(und noch eine Remote-Adresse und sowas alles)

Irgendjemand hat sich mit einem Port an Deinem Rechner versucht zu verbinden, auf dem machmal auch das genannte Trojanische Pferd horcht. Die Firewall macht daraus eine dramatisch klingende Meldung und hofft, daß Du bei soviel gutem „Schutz“ gleich etwas Kohle in die Pro-Version investierts.

Zwar schützt mich Norton Internet Security davor

Nein.

(kann ich
mich darauf verlassen ???),

Nein.

dennoch habe ich mich auf die
Suche nach ein paar Infos zu diesem Trojaner gemacht.

Gut.

Dank dem WWW habe ich auch jede menge Tips gefunden, wie man
den wieder los wird.

Wenn Du Dir einen Trojaner eingefangen hast, ist die einzige sicher Lösung - so hart das klingen mang - eine komplette Neuinstallation aus sicheren/vertrauenswürdigen Quellen. Quellen.

Bei den weiteren Details von Norton zu diesem Angriff steht
unter anderem das hier:

Gehen Sie nicht davon aus, dass jede Sicherheitswarnung das
Eindringen eines Hackers in Ihr System bedeutet. Im Internet
gibt es eine Reihe von mehr oder weniger harmlosen
Aktivitäten, die Sicherheitswarnungen auslösen.

Gut. Sie weisen immerhin darauf hin. Prima.

Doch ich kann keinen Zusammenhang feststellen zwischen dem
Auftauschen dieses Angriffes und irgend einer Aktion auf einer
bestimmten Seite.

Naja, Du wirst Dich in Grundlagen zu Firewalls einlesen müssen. Wenn man die nicht kennt, ist der sinnvolle Betrieb einer solchen nicht möglich. Wenn man die kennt, will man solche Produkte wie „Personal Firewall“ im Allgemeinen nicht mehr.

Habe ich nun diesen Trojaner oder habe ich ihn nicht ?

Die Meldung, die Du bekommst, bietet überhaupt keinen Hinweis, daß Du diesen „Trojaner“ hast.

Sebastian

seit ein paar Wochen habe ich mir von Norton eine Firewall und
einen Virenschutz installiert.

Seit dem habe ich schon viermal die Meldung bekommen:

Zugriffsversuch auf lokalen PC durch das Trojanische Pferd
Backdoor/SubSeven blockiert.
(und noch eine Remote-Adresse und sowas alles)

Klingt nicht gut.

Zwar schützt mich Norton Internet Security davor (kann ich
mich darauf verlassen ???),

Einigermaßen.

dennoch habe ich mich auf die
Suche nach ein paar Infos zu diesem Trojaner gemacht.
Dank dem WWW habe ich auch jede menge Tips gefunden, wie man
den wieder los wird.
Dabei ist davon die Rede, dass ich einige Einträge aus der
Registry (achja: ich habe win2000) entfernen soll und nach ein
paar Dateien auf der Festplatte suchen soll (die genauen Tips
kann ich bei bedarf hier mal auflisten). Doch ich habe nichts
von dem gefunden, was ich entfernen soll.
Auch ein Update des Virenscanners und eine Suche in allen
Dateien hat nichts ergeben.

Bei den weiteren Details von Norton zu diesem Angriff steht
unter anderem das hier:

Gehen Sie nicht davon aus, dass jede Sicherheitswarnung das
Eindringen eines Hackers in Ihr System bedeutet. Im Internet
gibt es eine Reihe von mehr oder weniger harmlosen
Aktivitäten, die Sicherheitswarnungen auslösen.

Doch ich kann keinen Zusammenhang feststellen zwischen dem
Auftauschen dieses Angriffes und irgend einer Aktion auf einer
bestimmten Seite.

Habe ich nun diesen Trojaner oder habe ich ihn nicht ?

Warscheinlich hast du ihn.

Wie kann ich das herausfinden ?
Wie werde ich ihn wieder los ?
(wie gesagt, ich habe schon mal eine Liste von Tips ohne nur
die kleineste Spur von Backdoor/Subseven durchgearbeitet).

http://www.antivirus.com/vinfo/virusencyclo/default5…
Überhaupt kann ich dir bloß den Online-VVirenscanner von Trend empfehlen.
Ach ja, hast du mal ein Patternfileupdate von Norton gameacht?

Mit dem Sub7 Server Sniper kriegst du die Server-Konfiguration raus, unter anderem Passwort, evtl. e-mail,… Alles Daten, die du aufbewahren solltest.
http://www.webattack.com/get/7sniper.shtml

Zum Schluss noch eine weitere Frage:

Die Firewall erlaubt es mir die einzelnen Zugriffe auf das WWW
zu überwachen.
Immer wenn ich mich über mein Modem eingewählt habe möchte das
Programm

C:\WinNT\system32\services.exe

auf das Internet zugreifen.
Bis jetzt blockiere ich diesen Zugriff immer, ohne das ich
negative Folgen für mich feststelle. Die Verbindung bleibt
bestehen… usw.

Doch was soll dieses Programm eigentlich machen ?
Wäre es schlimm, wenn ich ihm für immer den Zugriff verbiete ?

Wenn du keine Veränderungen feststellst, nicht.

Ich hoffe, das hilft. Wenn nicht, schreib mir ne mail oder poste ins Forum.
Danke,
Sebastian

Hi,

Zugriffsversuch auf lokalen PC durch das Trojanische Pferd
Backdoor/SubSeven blockiert.
(und noch eine Remote-Adresse und sowas alles)

Klingt nicht gut.

Klint nicht so schlimm

Zwar schützt mich Norton Internet Security davor (kann ich
mich darauf verlassen ???)

Einigermaßen.

kann man geteilter Meinung sein

dennoch habe ich mich auf die
Suche nach ein paar Infos zu diesem Trojaner gemacht.

gut

Dank dem WWW habe ich auch jede menge Tips gefunden, wie man
den wieder los wird.
Dabei ist davon die Rede, dass ich einige Einträge aus der
Registry (achja: ich habe win2000) entfernen soll und nach ein
paar Dateien auf der Festplatte suchen soll (die genauen Tips
kann ich bei bedarf hier mal auflisten). Doch ich habe nichts
von dem gefunden, was ich entfernen soll.
Auch ein Update des Virenscanners und eine Suche in allen
Dateien hat nichts ergeben.

vielleicht ist er gar nicht da?

Gehen Sie nicht davon aus, dass jede Sicherheitswarnung das
Eindringen eines Hackers in Ihr System bedeutet.

Blödsinn

Habe ich nun diesen Trojaner oder habe ich ihn nicht ?

Warscheinlich hast du ihn.

nein

Wie kann ich das herausfinden ?
Wie werde ich ihn wieder los ?

hier gibt es einen Trojaner Scanner:

http://www.ants-online.de/

Wahrscheinlich hat nur jemand einen Port gescannt, der sonst von dem Trojaner benutzt wird.

Er hat ausprobiert ob der Trojaner bei dir installiert ist, nichts gefunden und Ende.

mfg

DT

Habe ich nun diesen Trojaner oder habe ich ihn nicht ?

Warscheinlich hast du ihn.

Nein.

Die zitierte Meldung lässt auf das Vorhandensien einer „Personal Firewall“ schließen.

Solange man diese Produkte nicht als „Trojaner“ bezeichnet (wofür es durchaus Argumente gäbe), gibt die Meldung keinerlei Hinweis auf die Gegenwart von Subseven.

Sebastian

2 „Gefällt mir“

Kann man diesen Beitrag…
… sowie die hierüber stehende Antwort nicht irgendwie von der Startseite dieses Brettes verlinken? Oder in die FAQ nach ganz oben oder so? Ich meine, das ist doch DAS Paradebeispiel, in dem alles übliche drinsteckt.

Doc „der das so mäßig ernst meint“ Valde.

Aber Recht hast Du trotzdem mit dieser Anmerkung.

FAQ:3.8 Inbound-Traffic auf Trojaner-Ports

Diese Überschrift werde ich in der nächsten Version der FAQ verständlicher formulieren.

CU
Markus
(Moderator des Brettes IT-Sicherheit)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Ewiges Geschimpfe gegen Personal Firewalls :smile:
Nachdem nun die letzen grossen weltanschaulich motivierten Kriege zu Ende gehen …

… Beginnt das Zeitalter der technologieanschaulich motivierten Auseinandersetzungen:

Fundamentale Anti-Personal-Firewall Krieger gegen den Rest der Menschheit (oder so)

Aber mal ernsthaft: Es ist voellig klar, dass Personal Firewalls
auf Single-User Rechnern nicht „DER SCHUTZ“ sind, da clever
geschriebene Trojaner etc. diese loeschen, deaktivieren oder
untertunneln koennen.
Aber Mauern gelten im allgemeinen auch nicht als „DER SCHUTZ“ gegen Einbrecher, da diese nunmal eine Leiter dabeihaben koennten.

Ich wuerde mal sagen eine Personal-Firewall ist besser als nichts. Die meisten Leute die Malware schreiben, die diese umgehen koennen, werden den eigenen (meinen) Rechner bestenfalls als Zwischenstation nutzen (und daher nichts loeschen um nicht aufzufallen). Die Firewall kann einem aber mit Sicherheit
all die Spassvoegel vom Hals halten, die einen Wurm nur eban mal so zum Spass schreiben und lediglich aergern wollen.

Zudem haben Personal-Firewalls (so sie denn nicht ausgehebelt werden) den Vorteil, dass sie Rechte auf Programmbasis vergeben koennen und so zwischen dem echten Chatten und dem Trojaner, der
sich in einen Channel einloggt um dort auf seinen Herrn zu warten, im Prinzip unterscheiden koennen.
Das ist mit einer „echten“ Firewall so leicht nicht moeglich.

MfG
Martin Loehnertz

3 „Gefällt mir“

Ffei-ff-ff-ei-feier-woll 'n wa t-tü-ttü-tüchtich!

Ich wuerde mal sagen eine Personal-Firewall ist besser als
nichts.

Cool. Das „Beste Argument[tm]“ also.

Die Zeit der Auseinandersetzung Schulmedizin gegen Enerfiefeldkonzentration ist nun vorbei.

Was wie ein Nachteil für Verleger von „Thomae in unserer Zeit“ und „Ausgwogenes Karma durch Qick Ess“ - die fürhrenden Magazine jener Richtungen - zunächst ein Schritt in Richtung weniger Arbeit bedeurtet, muß noch lange kein Gewinn für die Patienten sein.

Flugs haben sich Firmen angebiedert, deren Inhaber im pruritanischen Amerika mit Lynchjustiz hätten rechnen müssen: die Inhaber der Alkoholhandelsgesellschaften.

„Alkohol hilft gegen Herzinfarkt“ lautet die vielfach zitierte Formel und : Wir brennen Ihren ‚PersonalSchnaps‘ ist die Antwort der geschäftsfreudigen Ladenbesitzer.

Und das Rauchen hat - abgesehen von seinem Preis auch jeden Schrecken verloren - für Kettenraucher und PowerQuarzer gibt es das „Personal Fire-Wasser Pro“ gegen nur unwesentlichen Aufpreis. Es hilft so zuverlässig wie rauchen zu einem Echtem Mann macht durch seinen besonders hohen Volumenprozente.

Vor was? Äh - na vor allem, was an Rauchen so schlecht ist. Und gegen sonst noch alles. Sowieso. Und an Virushepatitis der Leber stirbt nun plötzlich niemand mehr. Aber wer hat schon noch eine Leber…

Naja. Es gibt auch spaßverderbende, mißlaunige Nörgler. Vermutlich sind es mal wieder diejenigen, die zu kurz gekommen sind und sich weder Firmenanteile an Schnapsbrennereien noch an Zigarrenfabriken rechtzeitig gesichert haben. Und sie nörgeln, wie Nörgler es nicht besser tun könnnten. Und beklagen sich, daß die Leute auf ihr Glas starren undpötzlich irrwitzig anfangen zu schreien: „Hilfe, man hat meinen Port mit einem ‚Pling‘ angegriffen“, obwohl tatsächlich niemand mit dem Halter dieser in der Tat köstlichen Weinspezialität anstossen wollte. Realitätsverlust und Wahnbilder allerorten.

Aber die Menschen sind glücklich. Und gegen Herzinfarkt hilft Alkohol. Nicht nur Port-Wein.

Wirklich!

*Hicks* - Naja.

Aber schaden kanns ja wohl nicht, oder?

Sebastian

hi!

… auch Du wirst noch auf das Zauberwort kommen:
–> I G N O R I E R E N absichtlich übersehen, unbeachtet lassen, keine Kenntnis nehmen von [

What is: ‚peer review‘

… auch Du wirst noch auf das Zauberwort kommen:
–> I G N O R I E R E N

2 „Gefällt mir“

Ich wuerde mal sagen eine Personal-Firewall ist besser als
nichts.

Das ist ein grosser Irrtum.

Die Firewall kann einem aber mit Sicherheit all die Spassvoegel :vom Hals halten, die einen Wurm nur eban mal so zum Spass :schreiben und lediglich aergern wollen.

Inwiefern schützt Dich eine Firewall (wir reden hier jetzt mal nur von Personal Firewalls à la Zone Alarm) vor dem Download und der Installation einer Software, die sich hinterher als Trojaner entpuppt?

Eine Personal Firewall hat den Effekt, dass der User mitunter jeden einzelnen Portscan, der zufällig seine Maschine streift, gemeldet bekommt. Das wiegt viele User in Sicherheit. Dass aber ein Portscan an sich absolut irrelevant ist, wissen sie nicht.

Zudem haben Personal-Firewalls (so sie denn nicht ausgehebelt
werden) den Vorteil, dass sie Rechte auf Programmbasis
vergeben koennen und so zwischen dem echten Chatten und dem
Trojaner, der sich in einen Channel einloggt um dort auf seinen :Herrn zu warten, im Prinzip unterscheiden koennen.

Sachen wie ICQ, IRC, Filesharingtools etc. sind grundsätzlich ein Widerspruch zum Einsatz einer Firewall. Mit der Firewall will man sich vor ‚bösen‘ Sachen schützen, mit ICQ etc. öffnet man den ‚bösen‘ Sachen dann jedoch gleich wieder Tür und Tor.

Wie kann man wohl einen Trojaner am effektivsten verbreiten? Indem man ihn via ICQ einem nichtsahnenden User unterjubelt. So zum Bleistift.

Nochmal zum Mitschreiben: Wer sich Gedanken über die Sicherheit seines PC macht, muss sich zwingendermassen umfassend über das Thema informieren. Mit das Wichtigste in diesem Lernprozess ist, zunächst mit allen verfügbaren Bordmitteln bestehende potentielle Sicherheitslücken zu schliessen (Stichwort Bindung der Datei- und Druckerfreigabe ans TCP/IP-Protokoll unter Win9x).

Dazu gehört auch, sich mit der Zeit ein eigenes, an die persönlichen Bedürfnisse angepasstes Sicherheitspaket zu erstellen. Dieses Paket enthält unterschiedliche Dinge, von der Systemkonfiguration bis zum Antivirentool oder so. Vielleicht entscheidet sich dann der eine oder andere dazu, in diesem Paket auch eine Firewall einzusetzen. Dann ist der nächste Schritt, sich umfassend über Firewall-Lösungen zu informieren und sich das nötige Know How zusammenzutragen, mit dem man die gewählte Firewall auch hinreichend konfigurieren kann.

Es ist definitiv unklug, sich nur ein Tool wie Zone Alarm zu installieren, ohne Ahnung davon zu haben, wie man es korrekt einstellen muss. Dann macht die Firewall nicht das, was man will. Und damit stellt sie sogar das grössere Sicherheitsrisiko dar, als die genannte Dateifreigabe.

CU
Peter

[MOD] Antworten per eMail statt im Forum

… auch Du wirst noch auf das Zauberwort kommen:
–> I G N O R I E R E N

4 „Gefällt mir“

Die Firewall kann einem aber mit Sicherheit all die Spassvoegel :vom Hals halten, die einen Wurm nur eban mal so zum Spass :schreiben und lediglich aergern wollen.

Inwiefern schützt Dich eine Firewall (wir reden hier jetzt mal
nur von Personal Firewalls à la Zone Alarm) vor dem Download
und der Installation einer Software, die sich hinterher als
Trojaner entpuppt?

Gar nicht. Sie sorgt aber dafuer, dass dieser Trojaner (sofern er einfach gestrickt ist) nicht mal eben so eine Verbindung nach aussen aufmachen darf. (Er loescht halt meine Festplatte, aber das tut Windows ja auch so schon :smile:.

Eine Personal Firewall hat den Effekt, dass der User mitunter
jeden einzelnen Portscan, der zufällig seine Maschine streift,
gemeldet bekommt. Das wiegt viele User in Sicherheit. Dass
aber ein Portscan an sich absolut irrelevant ist, wissen sie
nicht.

Voellige Zustimmung - aber das ist der „Fehler“ jedes Sicherheitstools. Dein Argument zielt aber auf die Leute mit „mittlerem“ Kenntnisstand. Ich habe es haeufig gesehen, dass Leute die voellig naiv waren (ja kann den jemand von aussen meinen Rechner anrufen und wer will das denn schon) durch diese
harmlosen Prtscans fuer das Problem sensibilisiert wurden und sich danach ordentlich informiert haben.

Zudem haben Personal-Firewalls (so sie denn nicht ausgehebelt
werden) den Vorteil, dass sie Rechte auf Programmbasis
vergeben koennen und so zwischen dem echten Chatten und dem
Trojaner, der sich in einen Channel einloggt um dort auf seinen :Herrn zu warten, im Prinzip unterscheiden koennen.

Sachen wie ICQ, IRC, Filesharingtools etc. sind grundsätzlich
ein Widerspruch zum Einsatz einer Firewall. Mit der Firewall
will man sich vor ‚bösen‘ Sachen schützen, mit ICQ etc. öffnet
man den ‚bösen‘ Sachen dann jedoch gleich wieder Tür und Tor.

Der sicherste Rechner ist der, der keine Verbindung nach aussen hat. Du hast wie ich deiner Visitenkarte entnehme >5 Rechner, dann kann man natuerlich einen zur Firewall machen und da sollte tunlichst nichts ausser der Firewall-Software laufen.
Auch mit einem (echt) Multiuser- faehigen Betriebssystem, auf dem man halt einen eigenen Surf-User betreibt (und keine Serverprozesse laufen hat etc.) sollte man besser dastehen als mit einer PF.
Aber auf einem schon vom Betriebssystem her unsicheren Rechner
kann zusätzliche Kontrolle kaum schaden, womit ich aber natuerlich NICHT ausschliesse, dass durch die Firewall auch neue Schwachstellen eingefuehrt werden. Jedes Produkt fuehr neue Schwachstellen ein, auch die so viel gelobten „Echten“ Firewalls.
Die meisten Leute setzen halt nur einen Rechner ein und auf dem muss halt alles laufen, was sie so haben wollen.

Wie kann man wohl einen Trojaner am effektivsten verbreiten?
Indem man ihn via ICQ einem nichtsahnenden User unterjubelt.
So zum Bleistift.

Nochmal zum Mitschreiben: Wer sich Gedanken über die
Sicherheit seines PC macht, muss sich zwingendermassen
umfassend über das Thema informieren. Mit das Wichtigste in
diesem Lernprozess ist, zunächst mit allen verfügbaren
Bordmitteln bestehende potentielle Sicherheitslücken zu
schliessen (Stichwort Bindung der Datei- und Druckerfreigabe
ans TCP/IP-Protokoll unter Win9x).

Hier sind wir am entscheidenen Punkt. Warum sollte man das von den Benutzern verangen ? Ich selber beschaeftige mich schon von meiner Ausbildung her und weil’s auch schon immer mein Hobby war gerne damit. Aber ich kenne genug Leute, die wollen, dass ihr Computer wie ein Auto funktioniert, wo es auch keinen Knopf zur Feinregulierung des Airbags gibt (? Entschuldigung an alle
Auto-Freaks die jetzt kommen und sagen: zum Mitschreiben: …
(Stichwort Abstimung des Airbags auf das Koerpergewicht durch den entsprechenden Regler)).
Und als „Experten“, die nicht primaer daran interessiert sind, anderen Leuten zu demonstrieren wieviel uberlebensfaehiger als sie wir doch im Informationszeitalter sind (passiert mir auch dauernd), sollten wir unsere Energien lieber darauf verwenden,
einfache Anleitungen, oder sich selbst installierende „gute“ Sicherheitspakete vorzustellen/zu entwickeln, als pauschal den momentanen Zustand zu verdammen oder den Zeiten nachzutrauern (tue ich wiederum auch), als nur eine eingeschworene Gruppe von Leuten sich mit dem Computer befasst hat.

Dazu gehört auch, sich mit der Zeit ein eigenes, an die
persönlichen Bedürfnisse angepasstes Sicherheitspaket zu
erstellen. Dieses Paket enthält unterschiedliche Dinge, von
der Systemkonfiguration bis zum Antivirentool oder so.
Vielleicht entscheidet sich dann der eine oder andere dazu, in
diesem Paket auch eine Firewall einzusetzen. Dann ist der
nächste Schritt, sich umfassend über Firewall-Lösungen zu
informieren und sich das nötige Know How zusammenzutragen, mit
dem man die gewählte Firewall auch hinreichend konfigurieren
kann.

Es ist definitiv unklug, sich nur ein Tool wie Zone Alarm zu
installieren, ohne Ahnung davon zu haben, wie man es korrekt
einstellen muss. Dann macht die Firewall nicht das, was man
will. Und damit stellt sie sogar das grössere
Sicherheitsrisiko dar, als die genannte Dateifreigabe.

Niemand redet ueber „klug“. Ich bin auch nicht „klug“. Und ich gehe auch nicht davon auss, dass ich dadurch dass ich durch mein
Fachwissen was die „wirkliche Sicherheit“ meines Rechners angeht
besser dran bin, als jemand der bei Zonealarm einfach mal auf installieren geklickt hat. Wenn man mal in die wissenschaftlichen Publikationen zum Thema reinguckt und dann noch davon ausgeht, dass der „öffenrliche“ Stand 10 Jahre hinter dem her ist, was eigentlich moeglich ist, dann weiss ich, dass ich nur bischen
mehr Halbwissen habe als andere.
Im gegensatz zu den PF-Glaeubgigen kann ich also vielleicht noch die Spassvoegel aufhalten, die ein, zwei Jahre in die Ebntwicklung ihrer Malware investiert haben.
Insofern fuehle ich mich den „dummen“ Benutzern von PFs mehr verbunden als ueberlegen.

MFG
Martin

5 „Gefällt mir“

lieber [MOD] Markus Bradke!

… ich antworte Dir hier direkt da ich mich durch Dein Posting persönlich angesprochen fühle und Du direkt unter meiner Antwort stehst!

Liebe Nutzer des Brettes IT-Sicherheit!
Wenngleich ich die Motivation für diesen Rat nachvollziehen
kann, ist dies sicher nicht der gewünschte Weg. Das Forum soll
zum freien Erfahrungsaustausch durch jedermann genutzt werden
können.

… wenn Du die Bemerkungen über Microsoft, Firewalls, Antivirensoftwqare usw. von gewissen Leuten genauer lesen würdest, dann kannst Du sicher verstehen da sich Hilfesuchende verarscht vorkommen…

Ist dies nicht mehr möglich, müssen wir gemeinsam eine Lösung
finden. Ein Rückzug auf die eMail-Kommunikation kann ich als
Moderator dieses Brettes nicht gutheißen.

… es ist aber anders nicht mehr möglich da ich mir zu Gut bin um mich in arroganter Weise erklären zu lassen das 80% aller User die solche Programme verwenden nicht ganz dicht sind!
… darum antworte ich per Mail, aber natürlich nur wenn der Hilfesuchende mit „Fachwissen“ überhäuft wird!

Wer Fragende mit immer wieder gleichen „Argumenten“ spüren
lässt, wie überflüssig oder fehl am Platze ihr Posting sei,
der möge einmal darüber nachdenken, ob dies konstruktiv ist!
Es gibt keine dummen Fragen! Dies gilt insbesondere in einem
Brett, in dem Experten, „Experten“ und Laien
aufeinandertreffen.

… da dürftest Du jetzt etwas nicht recht verstanden haben, es ging nicht um Fragende, sondern um verarschende Antworten gewisser „Möchtegern Allwissende“…

Eine offene, sachliche Diskussion soll jederzeit möglich sein.

… genau meiner Meinug, aber nicht aud dieser Weise das Fragende als dumm verkauft werden…

Wer Spaß an verbalem Schlagaustausch hat, möge dies an
geeigneter Stelle tun. Im Brett IT-Sicherheit betrachte ich
dies als off-topic - mit den entsprechenden Konsequenzen.

… daran hat niemand Spass, darum auch der Rat von mir, solche Bemerkungen zu ignorieren und nichts anderes, solltest du Probleme mit meiner Anwort haben, biete ich Dir an mich zurück zu ziehen…

Bemüht Euch daher bitte, den jeweiligen Kontext und den
Kenntnisstand des Diskussionspartners zu berücksichtigen.

… da bist Du bei mir falsch an der Adresse, mein Fachwissen in der IT Branche ist meiner Meinung sehr groß, nur lass ich es niemand spüren und geb damit auch nicht an, du kannst Dir ja mal meine Antworten genauer durchlesen…

CU
Markus
(Moderator des Brettes IT-Sicherheit)

Gruß Franz

[MOD] Re^2: … so nicht!!
Hallo Franz, hallo Nutzer des Brettes IT-Sicherheit!

… ich antworte Dir hier direkt da ich mich durch Dein Posting
persönlich angesprochen fühle und Du direkt unter meiner
Antwort stehst!

Deinen „Hilferuf“ habe ich nur zum Anlass genommen, mich zu diesem Thema zu äußern. Wie Dir geht es offenbar vielen Nutzern dieses Brettes. Du bist nur der erste, der es so deutlich zum Ausdruck bringt.

Um also Missverständnisse zu vermeiden: Mein Artikel richtet sich NICHT gegen Dich! Ganz im Gegenteil: Ich möchte Dich und die Nutzer, denen es genau so ergeht, unterstützen.

Liebe Nutzer des Brettes IT-Sicherheit!
Wenngleich ich die Motivation für diesen Rat nachvollziehen
kann, ist dies sicher nicht der gewünschte Weg. Das Forum soll
zum freien Erfahrungsaustausch durch jedermann genutzt werden
können.

… wenn Du die Bemerkungen über Microsoft, Firewalls,
Antivirensoftwqare usw. von gewissen Leuten genauer lesen
würdest, dann kannst Du sicher verstehen da sich Hilfesuchende
verarscht vorkommen…

Ich schaue mir die besagten Artikel genau an. Solange die Nutzer jedoch nicht deutlich ihren Unmut zum Ausdruck bringen, kann ich wenig unternehmen. Meine persönliche Meinung steht hier an zweiter Stelle. Auch hier gilt: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Ist dies nicht mehr möglich, müssen wir gemeinsam eine Lösung
finden. Ein Rückzug auf die eMail-Kommunikation kann ich als
Moderator dieses Brettes nicht gutheißen.

… es ist aber anders nicht mehr möglich da ich mir zu Gut
bin um mich in arroganter Weise erklären zu lassen das 80%
aller User die solche Programme verwenden nicht ganz dicht
sind!

Ich sehe, dass Nutzer die Lust verlieren, hier auf gewisse Themen offen zu Antworten. Eine solche „Unterdrückung“ kann ich nicht gutheissen. Aber wir alle müssen entscheiden, wie wir dieses Problem zukünftig behandeln.

Wer Fragende mit immer wieder gleichen „Argumenten“ spüren
lässt, wie überflüssig oder fehl am Platze ihr Posting sei,
der möge einmal darüber nachdenken, ob dies konstruktiv ist!
Es gibt keine dummen Fragen! Dies gilt insbesondere in einem
Brett, in dem Experten, „Experten“ und Laien
aufeinandertreffen.

… da dürftest Du jetzt etwas nicht recht verstanden haben, es
ging nicht um Fragende, sondern um verarschende Antworten
gewisser „Möchtegern Allwissende“…

Offenbar missverstehen wir uns hier. Ich meine das gleiche, wollte es nur etwas zurückhaltender ausdrücken.

Bemüht Euch daher bitte, den jeweiligen Kontext und den
Kenntnisstand des Diskussionspartners zu berücksichtigen.

… da bist Du bei mir falsch an der Adresse, mein Fachwissen
in der IT Branche ist meiner Meinung sehr groß, nur lass ich
es niemand spüren und geb damit auch nicht an, du kannst Dir
ja mal meine Antworten genauer durchlesen…

Nochmals: Ich adressiere hier ALLE Nutzer dieses Brettes. Insbesondere sollen sich aber diejenigen angesprochen fühlen, die bei bestimmten Reizworten ihre Finger nicht mehr im Zaum halten können.

CU
Markus
(Moderator des Brettes IT-Sicherheit)

2 „Gefällt mir“

hallo Markus!

Deinen „Hilferuf“ habe ich nur zum Anlass genommen, mich zu
diesem Thema zu äußern. Wie Dir geht es offenbar vielen
Nutzern dieses Brettes. Du bist nur der erste, der es so
deutlich zum Ausdruck bringt.

… noch zur Klarstellung, es gab nie einen „Hilferuf“, ich kann mich schon wehren, sondern nur eine Meinung, vielleicht solltest Du auch den „Betroffenen“ das gleiche mitteilen…

… es haben sich schon viele negativ dazu gemeldet, du bist aber erst jetzt auf dem Zug aufgesprungen…

… so, die Sache ist für mich entgültig gegessen, ich hab schon vor längerer Zeit versprochen mich nicht mehr in ein Posting, um deren Inhalt es ja hier geht, einzumischen und ich werde mich auch weiterhin daran halten, leider ist mir hier ein „Ausrutscher“ passiert…

… meine Anwort war auch nur für Martin Löhnertz bestimmt, aber durch das Zwischenposten hat es den sinn verloren!

Gruß Franz

Nochmals: Ich adressiere hier ALLE Nutzer dieses Brettes.
Insbesondere sollen sich aber diejenigen angesprochen fühlen,
die bei bestimmten Reizworten ihre Finger nicht mehr im Zaum
halten können.

Soll ich Artikel, die mit „Firewall“ zu tun haben, besser ignorieren?

Sebastian

Immer die gleiche diskussion
( gähn …)

Fall 1
keine pfw
X ist zufrieden
Sebastian auch ( ohne das er was davon weiß )

Fall 2
X installiert zone alarm oder dergleichen
X bekommt komische Meldungen
X ist verunsichert
X fragt nach: hacker greifen mich an !!!
alle lachen—sebastian schimpft
andere sagen halb so schlimm
X stellt zum ersten mal fest das Intranet nicht von Internet
zu unterscheiden ist
X liest das keine firwall schutz bietet
X lernt :Ich kann durch mein verhalten den schutz verbessern
X ändert sein verhalten im internet

Wer mit W98 surft hat einfach keine ahnung was unter
klickibunti eigentlich abläuft.
Jeder der hier fragt will wissen was denn da los ??

Hätte X den Eindruck meine pfw ist klasse
und alles ist OK würde X nicht fragen

So was ist jetzt besser ?
Fall 1 ?
wohl kaum.

Ergo

Die pfw ist insofern nicht sinnlos als sie X aufmerksam macht auf probleme
Die pfw stellt keinen echten schutz her – OK!
Aber keine pfw stellt was her ? —Sicherheit ??
Wohl kaum

Phagsae

X ist zufrieden
Sebastian auch ( ohne das er was davon weiß )

:wink:

Ergo
Die pfw ist insofern nicht sinnlos als sie X aufmerksam macht
auf probleme

Sie macht aufmersam, daß im Internet Daten verendet werden.

Die pfw stellt keinen echten schutz her – OK!
Aber keine pfw stellt was her ? —Sicherheit ??
Wohl kaum

Das Problem sind in der Tat die Leute, diesich eine PF installieren und dann ist gut. Von denen merkt man so lange nichts, bis sich ihr Rechner komisch verhält.

„Hast Du auf irgendwelche komischen Sachen geklickt?“ - „Ja, bei der einen Seite habe ich so ein Programm runtergeladen. Aber ich habe ja eine Firewall“.

Das geht dann so lange gut, bist offensichtlich merkwürdige Dinge geschehen. Bist 60 Exemplare des Labenslaufes der Freundin per Sircam rausgingen (und einer der 60 Empfänger sich dann nachdrücklich beschwert hat), kaspert der Rechner halt so vor sich hin.

Die PF leitet - anders ausgedrückt - erstmal die lobenswerte Motivation, seinen Rechner sicher machen zu wollen - in die falschen Bahnen. Mit etwas Glück kommt das richtiglenkende Ereingnis vor dem Knall.

Und: Meine Eltern sind totale Computer-DAUs, sind aber doch ohne Trojaner, Dialer und Konsorten im Internet unterwegs.

Grund dürfte unter anderem ein Mehrbenutzesystem mit sinnvolle Rechteverteilung sein (sie wissen nichteinmal das root-Passwort).

Das wurde einmal aufgesetzt und nun läuft es.

Eigentlich gäbe es keinen Grund, weshalb der gemeine MediaBlöd nicht auch in der Art sichere Rechner verkauft.

Sebastian