Hackschnitzelheizung

Hallo,

wir haben ein Haus aus den 50er Jahren mit recht dicken Außenwänden,
aber mit einer schlechten Isolierung, halt wie in den 50 er Jahren so
gebaut wurde.
Wir haben etwa 160 qm Wohnfläche, Gasheizung und brauchen im Jahr
etwa 4500 qubikmeter Gas.

Da unsere Heizanlage langsam aber sicher ihren Geist aufgibt, schauen
wir uns nach was Neuem um. Bei den derzeitigen Öl- und Gaspreisen
überlegt man natürlich nach Alternativen.

Ein Heizungsbauer hat uns eine kombinierte Gas-/Holzheizung
empfohlen. Da könnte man mit Holzscheiten heizen, wenn man Kraft und
Zeit dazu hat, könnte aber auch einfach Gas in Anspruch nehmen.
Für spätere Jahre, wo man nicht mehr so beweglich ist, wäre die
Möglichkeit mit Gas schon praktisch.

Wir sind finanziell derzeit nicht auf Rosen gebettet, müssen also
auch preislich gut kalkulieren.

Da ich Frührentner bin, hätte ich durchaus Zeit, Holz zu machen für
unsere Heizanlage. Mein Schwiegervater besitzt einen Wald (allerdings
in 50 km Entfernung), da könnten wir uns auch bedienen. Oder halt vor
Ort - Möglichkeiten günstih an Holz zu kommen gibt es sicher viele.
Gerade auch, weil wir ziemlich nahe am Fichtelgebirge wohnen, wo es
reichlich Waldflächen gibt.

Da ich viel zu Hause bin würde es mir nichts ausmachen, wenn ich
tagsüber etwas nachheizen muß. Man soll ja auch was tun für seine
wohlige Wärme im Haus und sich nicht nur bequem „bedienen“ lassen.

Die Alternative Pallets macht wohl nur Sinn, wenn man viel
Lagermöglichkeiten hat - denn die Pallets häufig sackweise zu kaufen,
macht wohl wenig Sinn, oder?
Außerdem sagte der Heizungsbauer, dass er vermutet, dass die Pallets
bald wesentlich teurer werden. Der Run darauf ist momentan riesig.

Eine andere Alternative wäre auch noch Holzschnitzel. Da kann man ja
alles verwenden, soweit ich weiß: Holz, Äste, Nadeln usw. Das wäre
natürlich eine super Resteverwertung!
Aber auch hier stellt sich meines Wissens das Problem der Lagerung.
Man bräuchte ein extra Silo oder ein extra Gebäude, das man erst
bauen müßte. Vom Platz her ginge es wohl (700 qm Grund am Haus), aber
der Garten wäre wohl etwas verunstaltet und die Kosten für so ein
Silo/Haus sind bestimmt auch hoch.
Der Vorteil von Pallets und Hackschnitzel mit automatischer
Ofenbeschickung wäre halt die Bequemlichkeit, sich um nichts kümmern
zu müssen.
Wie teuer sind solche Anlagen für Pallets und Hackschnitzel, alles
inclusive?
Bei Hackschnitzel bräuchte man ja noch einen Häcksler, der bestimmt
auch viel Power haben müsste, dann wohl noch einen Traktor o.ä.
Für einen Privathaushalt wohl unsinnig, oder? Eventuell könnte man
sich die Hackschnitzel auch kommen lassen, denke ich mir.

Wie viel müsste man für einen Bunker/ ein Silo/ ein Extra-Haus
rechnen?

Ich würde gerne mal Eure Meinung zu all dem hören und würde mich über eine Antwort von Euch freuen.

indian summer alias Wolfgang

Hallo!

Wir haben etwa 160 qm Wohnfläche, Gasheizung und brauchen im
Jahr etwa 4500 qubikmeter Gas.

Rechnet man mit 10 kWh/m² Erdgas, ergeben Deine Angaben einen Energiebedarf von 281 kWh pro qm und Jahr. Das ist miserabel, aber es gibt noch weit Schlimmeres. Zeitgemäß wäre ein Bedarf von 50 kWh pro qm und Jahr, was für Deine 160 qm bei Erdgas einem Jahresverbrauch von 800 Kubikmetern entspricht.

Bei den derzeitigen Öl- und Gaspreisen
überlegt man natürlich nach Alternativen.

Die Alternative liegt aber nicht im Umstieg auf einen anderen Energieträger, sondern in geringerem Verbrauch. Die Preise für alle Energieträger - Brennholz inbegriffen - ziehen sich als Folge von Marktmechanismen gegenseitig mit. Wenn Du zukünftig Heizkosten sparen willst, mußt Du den Energiebedarf des Hauses senken. Das heißt Trockenlegung und thermische Isolation.

Ein Heizungsbauer hat uns eine kombinierte Gas-/Holzheizung
empfohlen. Da könnte man mit Holzscheiten heizen…

Ich weiß ja nicht, wieviel Übung Du im Holzhacken vorweisen kannst, aber wer das nocht nicht in größerem Umfang gemacht hat, sollte diese Erfahrung vorher machen und mal 50 Festmeter in kesselgerechte Stücke zerlegen. Erst danach kann man sich weiter unterhalten. Das gilt ganz besonders für Träumereien, im Wald des Onkels oder Schwiegervaters selbst Holz zu machen. Ich empfehle dringend, das per Motorsäge im Wald zu machen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Du hinterher keine Scheitholzheizung mehr haben willst und Öl und Gas gar nicht mehr zu teuer findest. Das ist nämlich richtige Knochenarbeit und die benötigten Mengen, um ein schlecht isoliertes Haus zu beheizen, sind beträchtlich.

Mein Schwiegervater besitzt einen Wald (allerdings
in 50 km Entfernung), da könnten wir uns auch bedienen.

Na ja, Du weißt offenkundig nicht, was es heißt, eben nicht nur einen Arm voll Reisig zu sammeln, sondern Brennholz in erheblicher Menge zu bereiten.

Möglichkeiten günstih an Holz zu kommen gibt es sicher
viele.

Die gab es mal. Ist alles Geschichte. Für Brennholz werden zuweilen abenteuerliche Preise bezahlt. Das Flächenlos vom Förster/privaten Waldbesitzer erscheint nur billig, wenn man den erheblichen Aufwand (hunderte Stunden vom Fällen der Bäume, entasten, zersägen, aufladen, nach Hause karren, spalten, nochmal zersägen und/oder hacken, 2 Jahre trocken und luftig lagern) unberücksichtigt läßt.

Die Alternative Pallets macht wohl nur Sinn, wenn man viel
Lagermöglichkeiten hat - denn die Pallets häufig sackweise zu
kaufen, macht wohl wenig Sinn, oder?

Pellets und dann auch noch in kleiner Menge wird teuer.

Eine andere Alternative wäre auch noch Holzschnitzel. Da kann
man ja
alles verwenden, soweit ich weiß: Holz, Äste, Nadeln usw. Das
wäre
natürlich eine super Resteverwertung!

Das funktioniert nicht. Eine Hackschnitzelheizung ist kein Müllschlucker, braucht vielmehr für die sichere Funktion der Hackschnitzeleintragung und für saubere Verbrennung eine halbwegs gleichmäßige Größe der Hackschnitzel. Ein paar Nadeln machen natürlich nichts, aber größere Mengen davon funktionieren nicht, sonst sitzt bald z. B. die Förderschnecke zwischen Vorratsraum am Brenner und Silo fest. Außerdem bekommt man mit zu viel feinem Kleinkram zwischen den Hackschnitzeln keine sachgerechte Lagerung hin, wo das Material ordentlich trocknet, nichts gärt und nichts fault.

Aber auch hier stellt sich meines Wissens das Problem der
Lagerung.

Wenn man genug Platz hat, geht das schon. Das Problem ist, Deine Heizungsanlage ist für den wirtschaftlichen Betrieb einer mit hoher Investition verbundenen Hackschnitzelheizung deutlich zu klein.

Bei Hackschnitzel bräuchte man ja noch einen Häcksler, der
bestimmt
auch viel Power haben müsste, dann wohl noch einen Traktor
o.ä.
Für einen Privathaushalt wohl unsinnig, oder?

Für die Heizung eines EFH ist der zu treibende Aufwand unsinnig. Der erforderliche Schredder ist nicht zu verwechseln mit den bekannten Dingern aus dem Baumarkt. Ein Schredder für die Holzhackschnitzelerzeugung ist eine schwere Maschine, die mit einem 5stelligen Betrag zu Buche schlägt. Das Beschicken des Schredders ist auch nicht vergnügungssteuerpflichtig, sondern schwere Arbeit. Es geht eben nicht darum, ein paar holzige Sträucher zu zerkleinern, sondern richtige Baumstämme, dick und sauschwer.

Ich würde gerne mal Eure Meinung zu all dem hören und würde
mich über eine Antwort von Euch freuen.

Gut, Du willst es nicht anders: Isoliere Dein Haus. Baue einen modernen Kamin für die Beschickung mit Scheitholz für die Übergangszeit ein. Stelle Deine Zentralheizung auf möglichst großflächige Heizkörper um (im Idealfall Fußbodenheizung). Decke den kleinen Restbedarf an Heizenergie mit wenigen 100 m³ Erdgas p. a…
Lasse Dich vor irgendwelchen Maßnahmen von einem Architekten beraten.

Gruß
Wolfgang

Sorry, zu schnell in die Tastatur gehauen. Gleich im ersten Satz muß es statt „10 kWh/m²“ natürlich „10 kWh/m³“ heißen.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

ich schließe mich den Ausführungen von Wolfgang voll und ganz an. Als erstes würde ich in die Isolierung investieren - hier spart man am meisten.

Was die Hackschnitzel und Pellets betrifft (wir haben sowohl Scheitholz- als auch Hackschnitzelheizung):
-Hackschnitzel würde ich in einer einem normalen Privathaushalt nicht verwenden. Zuviel Dreck, zuviel Stauraum (Lagerraum Hackschnitzel + Lagerort zum Trocknen des Holzes)und zuviel Arbeit. Außerdem gibt es noch genügend Probleme mit der automatischen Zuführung des Hackgutes - ein Kapitel für sich.

-Was die Pellets betrifft, wäre ich beim Einsatz vorsichtig. Die billigen Pellets sind meist mit allen möglichen Dreck verunreinigt, so dass die Öfen bald den Geist aufgeben. Mit 1a-Qualität sicher eine nette Sache - aber (relativ) teuer.

Wenn sich das Holz nicht direkt anbietet, also vor der Haustür liegt, würde ich mir das schwer überlegen. 50 km sind eine ganz schöne Strecke und das Fahren ist auch nicht umsonst. Holz ist wirklich nicht mehr billig wie Wolfgang schon erwähnte. Vor fünf Jahren stand man allein im Wald und jeder war froh, wenn ihm jemand Brennholz überhaupt abnahm. Heute findet es reißenden Absatz.

Ich würde mir wenn dann überlegen, neben der Heizung noch einen Kachelofen oder Einstellherd oder ähnliches anzuschaffen. Da kann man dann auch einsparen. Nur meine Meinung.

Gruß
Josy

Hallo,

ich schließe mich den Ausführungen von Wolfgang voll und ganz
an.

Ich auch.
Habe genau das selbe Problem, und ein ähnliches Haus.
Was ich da mal mache, weiss ich auch noch nicht.
Eine fachgerechte, ordentliche Wärmedämmung dürfte so 100 000 € kosten.
Wenn man es nicht ordentlich macht, kann man ev. 10 Jahre später die Hütte abreissen.
Und 100t € ist viel Geld,
dafür kann ich bei den derzeitigen Ölpreisen etwa 30 Jahre lang Öl kaufen. Oder ein neues, kleines Holzhaus bauen lassen.

Mit Holz haben wir anfang der 90er Jahre auch mal geheizt.
Damals wurden im Osten viele alte Fabriken abgerissen,
und man brauchte nur beim Contaunerdienst anrufen:
Paar Stunden später hatte man für einen Kasten Bier eine Containerladung trockene Balken im Hof liegen.
Allerdings musste ich diese Leistung sehr oft in Anspruch nehmen,
weil der Holzverbrauch enorm war.
An einem kalten Wintertag konnte man schon 3 Schubkarren voll Holz verheizen.

Und ich meine mal gehört zu haben, dass man für ein Haus unserer Grössenordnung ca. 10 ha. Wald braucht, um mit dem „übrigen“ Holz zu heizen. Man kann ja nicht den kompletten Wald roden.
Wenn ich mir da überlege, wie viele Leute in den letzten Jahren Holzkessen eingebaut haben, und wieviel Wald es gibt,
wird das früher oder später Probleme geben.

Grüße, Steffen!

Hallo Steffen!

Eine fachgerechte, ordentliche Wärmedämmung dürfte so 100 000
€ kosten.
Wenn man es nicht ordentlich macht, kann man ev. 10 Jahre
später die Hütte abreissen.
Und 100t € ist viel Geld,
dafür kann ich bei den derzeitigen Ölpreisen etwa 30 Jahre
lang Öl kaufen.

Hier eine anschauliche Darstellung der Öl- und Heizölpreisentwicklung: http://www.tecson.de/pheizoel.htm . Der aktuelle Preis für leichtes Heizöl EL liegt bei 63 Cent pro Liter. Spätestens im Herbst kannst Du von 70 Cent ausgehen. In Heizwert ausgedrückt sind das 7 ct/kWh. Diese Zahl bitte im Hinterkopf behalten, ich komme weiter unten darauf zurück.

Es gibt architektonische Kleinode jeden Alters, entweder bis ins letzte Detail durchdacht, mit besonderem Gebrauchswert, in besonderer Weise gestaltet oder einfach nur mit Charme und Flair, egal ob unter Denkmalschutz stehend oder nicht. Von solchen Häusern, deren Erhaltung oft jeseits wirtschaftlicher Überlegungen steht, soll jetzt nicht die Rede sein. Ich meine an dieser Stelle - ohne daß es abwertend klingen soll - gewöhnliche Wohnhäuser, wie es sie millionenfach im 08/15-Stil gibt. Dabei handelt es sich i. d. R. um Häuser mit einem Zuschnitt, der früheren Bedürfnissen entsprach. Das Badezimmer war eine Naßzelle, Treppen eng und steil, schmale Türen, alles verwinkelt, viele kleine Räume. Wer in solchem Haus krank oder gebrechlich wird, ist entweder darin gefangen oder kann es nicht mehr nutzen. Überlegungen wie Barrierefreiheit kamen früher eben nicht vor. Dazu Heizungen mit dicken Rohren und winzigen Heizkörpern, die knallheiß werden müssen. Überall nur stumpf einschlagende und nicht ordentlich schließende Türen, die Haustür wird im Winter mit einer Decke verhangen, weil es sonst zieht. Fenster haben Doppelverglasung, die aber im Vergleich mit heutigem Standard eher als schlechter Witz zu bezeichnen sind, zumal Fensterrahmen allesamt zu dünn sind, unzulänglichen Schließmechanismus besitzen und Dichtungen, soweit überhaupt vorhanden, längst übergepinselt und unbrauchbar sind. Direkt am Haus liegt fetter Mutterboden, beplanzt mit Sträuchern und Blumen. Feuchtigkeitssperren der Kellerwände sind schadhaft, wenn sie überhaupt jemals nicht nur schwarz aussahen, sondern auch richtig dicht waren. Thermische Isolierung von Kellerwänden gibts nicht. Die Kellerfenster bestehen aus zugigen Beton- oder Blechkonstruktionen. Im Sommer riechts muffig und eingelagerte Sachen verschimmeln.

Ich denke nicht, bei der Schilderung des überwiegend vorhandenen Standards übertrieben zu haben. So ein Haus hat z. B. 150 m² Wohnfläche und braucht die Größenordnung von 300 kWh pro m² und Jahr an Heizenergie. Mit dem oben angegebenen Wert von 7 ct pro kWh verheizt man 3.150 € pro Jahr. Bei zeitgemäßer Isolierung, knochentrockenen Wänden und Kellerwänden sowie dicht schließenden Fenstern und Türen kommt man auf etwa 50 kWh pro m² und Jahr und verheizt nur noch 525 €. Aus der Differenz zu 3.150 €, nämlich aus 2.625 € p. a. die erforderlichen Maßnahmen zur Isolierung vom Fundament bis zum First zu finanzieren, wird i. d. R. nicht funktionieren. Außerdem hat man am unzeitgemäßen Grundriß mit engen Türen, steilen Stiegen und „Naßzelle“ nichts geändert, hat also immer noch ein Haus nach den Wohnvorstellungen der Altvorderen. Das aber zu ändern, liefe auf Entkernung hinaus, was kaum jemals billiger als ein Neubau wird.

Aus all dem könnte man schließen, daß sich Isoliermaßnahmen nicht rechnen. Offenkundig ist das auch das Ergebnis, zu dem viele Hauseigentümer kommen, zumal in der Praxis alle Theorie grau bleibt, wenn ein Blick aufs Bankkonto den großen und vielleicht vernünftigen Schritt schwierig erscheinen läßt. Die Überlegung verkompliziert sich weiter, wenn man nicht grundlegend saniert und andererseits das alte Gebäude auch nicht einfach vergammeln lassen will. Die regelmäßige Folge ist eine nicht endende Kette von Einzelmaßnahmen. Eine neue Haustür wird eingebaut. Um die Kosten gering zu halten, wird das Teil im Baumarkt beschafft, erfüllt nur unteren Qualitätsanspruch und paßt auch nicht zum Stil des Hauses. Dann wird mal hier, mal da ein Fenster erneuert. Qualitätsanspruch und Stil siehe Haustür. Irgendwann sind die alten Betonpfannen des Daches fällig und auch diese Maßnahme erschöpft sich in Halbheiten, weil bei gründlicher Sanierung von den Dachüberständen bis zu den Regenrinnen alles neu zu machen wäre. So entsteht ein Dauerzustand mit dauerndem Reparatur- und Finanzierungsbedarf, wobei der überlebte Zuschnitt des Hauses bestehen bleibt. Solches Haus wird zum Geldgrab. Auf den ersten Blick sieht alles gepflegt aus, bei näherem Hinsehen ist es ein Fall für einen Caterpillar.

Soll heißen: Es kommen nur grundlegende Sanierung oder Neubau in Betracht. Wenn man statt dessen zu Einzelmaßnahmen greifen muß, sind sie in ein langfristig angelegtes Konzept dergestalt einzubinden, daß die grundlegende Sanierung in einzelne Bauabschnitte unterteilt wird.

Nach meiner Beobachtung sind die aus finanziellen Gründen stattfindenden Einzelmaßnahmen die Regel. Dabei ist es die Ausnahme, daß die Einzelmaßnahmen Bestandteile eines langfristigen Konzepts sind. Nur in wenigen Fällen ist sachkundige Beratung durch einen Architekten beteiligt. Statt dessen entscheiden Laien und überlassen ihr Haus dem Gutdünken eines Handwerkers, der eine nicht genau bezeichnete Leistung am billigsten anbot. Solches Tun läuft auf Geldverbrennung hinaus, weil man einen Haufen Zeug verbaut, der nur die Entsorgungskosten beim Abriß des immer noch unzeitgemäßen Hauses hochtreibt.

Gruß
Wolfgang