hämoglobin und alkohol

hämoglobin und alkohol

Halli
mein Mann Alk seit Jan . bis jetzt nur 2 Monate trocken.ist mit schlechten Hämoglobinwerten(7,3) ins KH eingewiesen worden, das de Arzt nicht wußte, dass er Alk ist. Nun suchen die natürlich: Sickerblutung: Magen Darm Herz, Bauchspeicheldrüse, Prostata alles in Ordnung.
Kann es tatsächlicg am Alk liegen, dass diese Werte so schlecht sind?
Ich habe ihm nahegelget die Sache offen hinzulegen, denn sonst können sie keine Diagnose stellen. Sie wollen nun einen Rückenmarkspunktion vornehmen. Kann man sich ersparen, wenn man die Wahrheit sagt. Oder?
Wer hat da Erfahrung?
Danke Gruss Gaby


[MOD]: Doppelten Text entfernt

Hallo,

ich bin fassungslos!
Er lässt sich lieber das Rückenmark punktieren, was neben den Unannehmlichkeiten einige, ernstzunehmende Risiken birgt, als einfach zu sagen, dass er ein Suchtproblem hat(te)?
Das ist bei der Erhebung der Krankheitsgeschichte ebenso Routine für die Ärzte wie bei anderen die Frage nach Herzerkrankungen und regelmäßig eingenommenen Medikamenten.

Ja, der niedrige Hb könnte vom Alkohol kommen; was nicht heißt, dass sich das von selbst wieder gibt, wenn er weiterhin trocken bleibt. Der Arzt sollte das erfahren, wenn deinem Mann daran gelegen ist, jemals wieder auf Dauer gesund zu werden.
Natürlich kann er auch weiterhin schweigen (wofür ich keinen vernünftigen Grund sehe), dann muss er eben die Konsequenzen tragen. Jeder ist für seine eigene Gesundheit verantwortlich.

Grüße
Liete

etwas o.T.
Hallo,

mein Mann Alk seit Jan .

wie kann man sagen dass jemand seit einem bestimmten Zeitpunkt Alkoholiker ist? Das macht doch nicht „schnapp“ und man ist Alkoholiker.

Oder meinst Du, dass zu diesem Zeitpunkt seine Sucht „offiziell“ festgestellt wurde?

Gruß, Niels

Zu den behandelnden Ärzten sollte man im eigenen Interesse unbedingt und vorhaltlos ehrlich sein, auch ungefragt sollte man wirklich alles sagen, was von Interesse sein kann.

Ich war selber im medizinischen Bereich tätig und glaub mir, ein Alkoholiker, der trocken ist und der ganz offen damit umgeht, der wird auf jeden Fall besser behandelt, als einer, der es verschweigt.
In doppelter Hinsicht!

Er bekommt die bessere medizinische Behandlung, weil man die Fakten kennt.
Und man behandelt ihn mit Respekt, weil er trocken ist, und nicht mit Vorbehalt, weil man evtl. schon was bemerkt hat und sich denkt „der ist bestimmt nen Alki und gibt’s nicht zu“.

Ich habe großen Respekt für jeden, der seine Sucht unter Kontrolle bringt. Offen und ehrlich sein, gerade in Krankenhäusern muss man eigentlich nicht damit rechnen, dass man wegen diese Krankheit dumm angeguckt wird. Die sind den professionellen Umgang gewohnt.

(Ich war einige Wochen als Praktikant auf der „Inneren“. Die Anteil der ALkoholkranken ist immens gewesen, ist lange her, aber ich würde grob 1/4 schätzen. Das ist also überhaupt nichts Ungewöhnliches und erst Recht nichts, für das man sich schämen müsste.)