Hämorieden OP

mein Vater. 63 Jahre, leidet seit Jahren unter Hämorieden. Nun ist es so arg, daß sie bei jedem Stuhl bluten und auch nachbluten. Endlich hat er sich innerlich damit abgefunden, einen Arzt aufzusuchen und sich OP zu unterziehen. Welchen Arztfachrichtung ist dafür zuständig? Wie läuft OP ab? Wie lange ist er danach event. arbeitsunfähig? Muss das im Krankenhaus gemacht werden?Kann man sowas auch in Praxis machen? Viele Fragen an Euch , in der Hoffung Ihr könnt mir helfen.

Hallo Tina

Hämorrhoiden operiert ein Gastroenterologe (Magen-Darm-Arzt). Dein Vater sollt einen solchen raschmöglichst aufsuchen, denn mit Blut im Stuhl und nachbluten ist nicht mehr zu spassen!

Wie läuft OP ab?

Das hängt von der Stärke der Hämorrhoiden ab. Schau mal unter diesem Link http://www.lutrinaklinik.de/frameset.htm, dort unter „Operationen“ - „Chirurgie“. Dort wird eine neue Operationsmethode der Hämorrhoiden erklärt.

Wie lange ist er danach event. arbeitsunfähig? Muss das im
Krankenhaus gemacht werden?Kann man sowas auch in Praxis
machen? Viele Fragen an Euch , in der Hoffung Ihr könnt mir
helfen.

Wie gesagt, s. oben. Auch wenn Du in einer Suchmaschine „Hämorrhoiden“ eingibst, erscheinen x Seiten, auf denen Du dann fündig wirst.

Alles Gute für Deinen Vater!
Liebe Grüsse
Moni :smile:

Hi,
ich hab mal in einem Krankenhaus gearbeitet. Dort zählten solche OPs zu den leichteren OPs. Die OP wird stationär gemacht, meist muss der Patient noch drei, vier Tage im Krankenhaus bleiben, aber dann ist es wieder ok.
Vielleicht kann man die Hämorrhoiden ja auch noch veröden, das macht der Proktologe (Facharzt für alles, was den Enddarm betrifft) dann in der Praxis. Tut zwar noch ein paar Tage nachher etwas weh, ist aber nicht schlimm.

Gruß, die Elbin

Hi Tina,

also, Dein Papa kann damit auch zu jedem Proktologen gehen. Die sind sowohl als niedergelassenen Ärzte als auch in Krankenhäusern tätig.

Die Operation von Hämorrhoiden kann eine Kleinigkeit sein, die ambulant durchgeführt werden kann. Sie kann aber auch mehr Aufwand sein. Deshalb sollte auf jeden Fall vor der Operation eine Proktoskopie ( Spiegelung des Enddarmes ) und am Besten eine Darmspiegelung durchgeführt werden. Damit wird ausgeschlossen, dass ausser den Hämorrhoiden noch andere Krankheiten wie im schlimmsten Fall sogar Darmkrebs bestehen!

Also, in der Regel ist das weder eine schmerzhafte noch sehr unangenehme Operation ( zum Teil werden die Hämorrhoiden sogar nur mit „Gummis“ umschlungen und sterben dann von alleine ab…).
Ich denke mir, es ist mehr die Scham, dass was am Po gemacht wird, der Grund, warum Dein Papa nicht zum Arzt geht.

Red mit Ihm. Rate Ihm hinzugehen. Erstens kann er dann ein befreiteres Leben führen, ohne Angst vor jedem Stuhlgang und die Krebsvorsorge befreit Ihn dann auch noch vor der Angst, dass da was Schlimmeres sein könne. Das ist nämlich auch häufig die Angst, weswegen die Patienten nicht zum Arzt gehen.

Viel Glück beim Überreden

Ute